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Schwarz ist keine Farbe

Wer auf die Idee gekommen ist, daß man schwarz sein muß um bunt zu sein, das weiß ich nicht. Aber irgendein Trottel wird das schon gewesen sein. Also ist schwarz jetzt das neue bunt. Wir erleben das gerade in den USA, aber ic denke, das wird nicht wirklich lange gut gehen.

Denn irgendwann wird die Plünderei nicht mehr so weitergehen. Denn die Lokalbesitzer werden sich wehren. Und sie haben ja genug Instrumente dafür. 2nd Amendement, wir haben das begriffen und die Schwarzen werden das auch bald begreifen.

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Auf der Suche nach einer neuen Bundeshymne

 

Die alte hat mir wirklich noch nie gefallen. Obwohl angeblich die Melodie vom Mozart sein soll, was ich nie so recht geglaubt habe. Der Text von der Preradovic war schon in Ordnung, immerhin habe ich sie und ihre Familie gut gekannt. Und immerhin haben ihre Buben damals den Text recht verhunzt (Land der Erbsen, Land der Bohnen . . .) und ob sie dafür eine hinter die Löffeln gekriegt haben, weiß ich nicht. Wahrscheinlich eher nicht. Die Frau Preradovic war nämlich eine recht vornehme Dame.

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Beiträge 2010

Der Wilde mit seinem Kajak/Die Helfershelfer

 

Der Wilde mit seinem Kajak
 
Mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) gibt es immer wieder interessante Erlebnisse. Erfahrene Waffenbesitzer oder solche, die es gerne werden wollen, machen einen weiten Bogen um dieses Institut. Mit gutem Grund.
Doch manchmal verirrt sich doch jemand dorthin und dann passiert Folgendes:
Der Prüfling hat den Test im Prinzip bestanden. Aber: Da gibt es eine Frage, nämlich, ob man eventuell Kajakfahren würde. Nun ja, denkt sich der Proband, könnte man ja einmal probieren und kreuzt „Ja“ an. Ein schwerer Fehler, wie sich herausstellen sollte.
Die auswertende Psychologin erklärt nämlich dem jungen Mann: Seine Bereitschaft, Kajak fahren zu wollen, würde eine erhöhte Risikobereitschaft dartun. Test müsse also wiederholt werden, nochmals 180 € fällig.
Ein unglaublicher Skandal. Warum Kajakfahren so gefährlich und risikobehaftet sein soll, daß man keine WBK bekommen darf, bleibt ein Rätsel, das wahrscheinlich nicht einmal die seltsame Psychologin im KfV lösen wird können.
Man sollte diese Psycho-Dame in ein solches Kajak setzen und ein paarmal die Eskimorolle probieren lassen. Das Wasser möge aber nicht allzu warm sein.
 
 
 
Die Helfershelfer
 
Seit 1997 gibt es jetzt den Psychotest. Er hat damals die Geisteskrankenkartei ersetzt. Weil man die echten Geisteskranken nicht mehr registrieren wollte, wurden einfach alle Österreicher, denen der Wunsch nach einer Verteidigungswaffen stand, kurzerhand zu Geisteskranken erklärt und mußten beweisen, daß sie nicht verrückt waren.
Der Unsinn besteht bis heute fort – für die Sicherheit Österreichs hat der Psychotest allerdings überhaupt nichts gebracht. Kein einziger Fall, wo der Psychotest ein Verbrechen verhindert hätte, ist bekannt geworden. Auf der anderen Seite hat dieser Test im Jahr 1997 einen fünffachen Mord erst ermöglicht, weil eine bedrohte Frau in Absams (Tirol) wegen des Psychotests nicht rechtzeitig eine Verteidigungswaffe erlaubt bekam und daraufhin, wehrlos wie sie war, zusammen mit ihren vier Kindern von ihrem Mann ermordet wurde.
Aber darum geht es ja nicht. Es geht um viel Geld, das mit dem Test zu verdienen ist.
An der Einführung des Psychotests war das KFV maßgebend beteiligt. Man wollte große Kasse machen und das KfV hätte deshalb gerne dabei eine Monopolstellung gehabt. Ist aber nicht in Erfüllung gegangen.
Immer wieder wurden vom Kuratorium Versuche unternommen, das Geschäft auszuweiten. Zuerst einmal die Idee, daß auch die Altbesitzer der Kat.B-Waffen testpflichtig sein sollten. Hat nicht geklappt. Dann wollte man die Jäger in die Pflicht nehmen. Fehlanzeige, die Jäger haben sich energisch gewehrt. Nächster Versuch: Psychotest bei jeder Waffenüberprüfung. Das war sogar dem BIM zu viel.
Jetzt versucht man es mit dem sogenannten „Gutachtentourismus“. Angeblich soll es Leute geben, die sooft zur Prüfung antreten, bis die ihn auswendig können und dann irgendwann auch bestehen. Nach den Wünschen des KfV soll das damit unterbunden werden, indem man die Prüflinge bei nichtbestandenen Test der Waffenbehörde anzeigt. Verträgt sich zwar nicht mit der beruflichen Verschwiegenheitspflicht des Psychologen, kümmert aber die Herrschaften vom KfV überhaupt nicht.
Immerhin gibt es schon eine lange und innige Verbindung des Kuratoriums mit dem Innenministerium. Statistiken werden brav und prompt weitergemeldet, angeblich ohne Namen, aber wer weiß das schon. Immer wieder wird vom Kuratorium stolz hinausposaunt, daß dort etwa 25% der Leute durchfallen, was das Innenministerium stets mit Wohlwollen und klammheimlicher Freude zur Kenntnis nimmt.
Außerdem ist bei der Waffengesetznovelle ein bedeutender Erfolg für das Kuratorium erzielt worden. Nach § 8 Abs.7 kann jetzt das BMI Regel und Vorschriften für den Psychotest erlassen (anzuwendende Testverfahren und Vorgangsweise festlegen), womit man ganz leicht und ohne den Gesetzgeber weiter zu bemühen, den Wünschen des KfV nachkommen kann. Die niedergelassenen Psychologen haben das noch gar nicht mitbekommen.
Wir haben also eine Gutachterstelle, die in Wirklichkeit der verlängerte Arm der Waffenbehörden und des Innenministeriums ist. Wem das gefällt, soll seinen Test dort machen. Wer dabei ein ungutes Gefühl hat, möge sich anderswo umsehen.

Kommentare   

+5 #3 Guest 2010-12-03 09:03
Das KfV ist längst nicht mehr nur für den Verkehr zuständig, sonder hat sich verwandelt in ein "Kuratorium für Volkssicherheit."
Der Psychotest ist m.E. eine Schikane und Geldbeschaffungsaktion.
+6 #2 Guest 2010-12-02 15:43
Natürlich ist das bedenklich, wenn man einen Maßstab des Grund- und Menscherechtes anlegt.

Bekanntlich gílt in der EU bei den privaten Waffen dieser Grundsatz nicht.

Beweislastumkehr ist noch das geringste der Übel.
+5 #1 Guest 2010-12-02 15:07
Zitat:
Weil man die echten Geisteskranken nicht mehr registrieren wollte, wurden einfach alle Österreicher, denen der Wunsch nach einer Verteidigungswaffen stand, kurzerhand zu Geisteskranken erklärt und mußten beweisen, daß sie nicht verrückt waren.
Ist das nicht die berüchtigte »Beweisumkehrung«?
Es erinnert fatal daran. Jedenfalls ist die ganze Chose ziemlich verdächtig – nämlich insoferne, als es an gewisse Praktiken in Diktaturen erinnert. Dissidenten hat man ja in der UdSSR mittel psychiatrischer Gutachten »Geisteskrankheit« attestiert – damit man sie internieren kann und sie dann »behandelte«. Inzwischen weiß man, wie weit das geführt hat. Psychotests in angeblichen Demokratien erinnern sehr daran – und wer weiß, wird das in diesem Sinne irgendwann angewendet.
In vieler Hinsicht beginnen praktisch alle Staaten der EUdSSR an den Sowjetkommunismus zu erinnern – ich brauche das nicht im Detail auszuführen, wie ich glaube…

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