Aktuelles

Schwarz ist keine Farbe

Wer auf die Idee gekommen ist, daß man schwarz sein muß um bunt zu sein, das weiß ich nicht. Aber irgendein Trottel wird das schon gewesen sein. Also ist schwarz jetzt das neue bunt. Wir erleben das gerade in den USA, aber ic denke, das wird nicht wirklich lange gut gehen.

Denn irgendwann wird die Plünderei nicht mehr so weitergehen. Denn die Lokalbesitzer werden sich wehren. Und sie haben ja genug Instrumente dafür. 2nd Amendement, wir haben das begriffen und die Schwarzen werden das auch bald begreifen.

Neuester Beitrag

Auf der Suche nach einer neuen Bundeshymne

 

Die alte hat mir wirklich noch nie gefallen. Obwohl angeblich die Melodie vom Mozart sein soll, was ich nie so recht geglaubt habe. Der Text von der Preradovic war schon in Ordnung, immerhin habe ich sie und ihre Familie gut gekannt. Und immerhin haben ihre Buben damals den Text recht verhunzt (Land der Erbsen, Land der Bohnen . . .) und ob sie dafür eine hinter die Löffeln gekriegt haben, weiß ich nicht. Wahrscheinlich eher nicht. Die Frau Preradovic war nämlich eine recht vornehme Dame.

Weiterlesen ...

Suche

Newsletter

 

Um sich für den Newsletter anzumelden, schicken Sie bitte ein Mail mit dem Betreff „Anmelden“ an news@querschuesse.at.

 

Wer ist online?

Aktuell sind 68 Gäste und ein Mitglied online

Beiträge 2010

Untergrundarbeit/Teasing

 

Untergrundarbeit
 
Heute 13.30 in der U 4 – nein nicht in der Disco, in der U-Bahn: Ein ausländischer Mitmensch setzt sich auf die Gleise und droht, sich mit einem mitgebrachten Messer umzubringen. Er will Geld, Unterstützungszahlungen. Die U-Bahn steht, klar, man kann ja den Kerl nicht überfahren. Die 150 Fahrgäste müssen aussteigen. So weit so gut.
Dann aber geschieht das Unglaubliche: Die Polizei erscheint. Aber der Mann wird nicht von den Gleisen entfernt – nein. Es werden mit ihm Verhandlungen aufgenommen. Wahrscheinlich darüber, wann er gedenkt, aufzustehen und den Verkehr freizugeben. Oder wieviel Geld er denn haben möchte. Die Verhandlungen dauern 2 Stunden. 2 Stunden ist die U-Bahn blockiert, tausende Fahrgäste warten oder gehen zu Fuß, 2 Stunden steht der Verkehr in einer Millionenstadt still. Im höllischen Weihnachtsverkehr. Und alles nur, weil ein Mann auf den Gleisen sitzt und man ihn nicht entfernen will, sondern zwei Plauderstündchen abhält. Ich weiß nicht, ob man Tee und Gebäck gereicht hat, um die Unterhaltung etwas lockerer zu gestalten. Ich weiß auch nicht, ob Psychologinnen oder ein Kriseninterventionsteam „vor Ort“, also in der U-Bahn, zugegen waren. Hätte sich aber gehört.
Endlich geschieht das, was schon nach fünf Minuten hätte geschehen müssen: Es wird ein Taser eingesetzt und die Geschichte ist vorbei, der Mensch kann entfernt werden. Der zweistündige Stop hat wahrscheinlich Millionen gekostet, ist aber wurscht.
Man fragt sich, wer hier in unserer schönen, so wunderbar bereicherten Stadt am Werk ist. Man fragt sich, wer Polizeieinsätze behindert, wer den Beamten in den Arm fällt, die sicher gewußt hätten, wie man die Sache in Sekunden löst, es aber nicht durften. Man fragt sich, wem die Bürger dieser Stadt so egal sind, daß sie die zwei Stunden auf die U-Bahn warten lassen, während man mit einem verwirrten Menschen fruchtlose Gespräche führt.
Man könnte natürlich darauf antworten, daß die Verantwortlichen verrückt sind. Das wäre wenigstens eine Entschuldigung. Aber verrückt sind die nicht – nur unfähig.
 
 
 
Teasing
 
Wieder eine Meisterleistung des ORF: Natürlich wird über die Sache berichtet. Der Taser wird zum Teaser. Erinnert an Strip-tease und das haben die Redakteure wahrscheinlich eher im Kopf als die armen Fahrgäste, die verdrossen durch den dreckigen Schnee stapfen müssen.
Inzwischen wurde das ausgebessert. Immerhin, man ist draufgekommen. Ich habe daher gleich meine ORF-Gebühr eingezahlt. Dieses Monat wollte ich nämlich einen Gebührenstreik beginnen. Es gibt aber jetzt eine Gnadenfrist.

Kommentare   

+1 #13 Guest 2010-12-19 19:21
War aber ein Inländer der arme Kerl. Ganz etwas anderes.
-4 #12 Guest 2010-12-19 15:15
Überall ist die Polizei nicht so zimperlich.
Als ein anscheinend verwirrter, so weit bekannt unbescholtener , alter Mann mit einem Plastikspielzeug herumfuchtelte, wurde er sofort gezielt erschossen ..
Naja, wenigstens hatte er einen schnellen Tod.
+4 #11 Guest 2010-12-18 14:40
Sind verrückt. Aber nur wenige merken das.
+2 #10 Guest 2010-12-18 11:22
Den Menschenrechten und deren gutguten Verausuferern sei gedankt!

Sind Sie sich sicher Hr.Dr.Z., dass die nicht verrückt sind?!
+8 #9 Guest 2010-12-17 23:42
Die Polizei kann wirklich nichts dafür. Das sind selber arme Hunde, die irgendwelchen idiotischen Anordnungen folgen müssen.

Jeder hätte sicher dem Schienensitzer sofort gerne eine geatsert, durfte aber nicht.
+11 #8 Guest 2010-12-17 19:56
ad. Schraberger, Wien

Die Polizei schreitet nicht konsequent ein, weil keiner der Kollegen Lust hat, die Schlagzeilen in der ZIB zu machen! Die dann ungefähr so aussehen würden "Brutalste Polizeigewalt gegen verwirrten ägyptischen Asylwerber....." Daher wartet man vor dem Einschreiten auf ein sozial geschultes Interventionsteam....wartet dann noch ein wenig.....und wenn das Interventionsteam dann Schulterzuckend nach einem Ausweg sucht und bereits der 25igste leitende Offizier am Ort des Geschehens eingetroffen ist...dann ruft man noch sicherheitshalber bei der Caritas und bei der Diakonie an...und wenn dann nichts mehr im Wege steht, dann geht ein Revierinspektor zum Gleisbelagerer und tasert ihn zärtlich.....Ironie off!
+8 #7 Guest 2010-12-17 18:48
Na endlich, wurde ein Taser aktiviert!
Wieso dauert das aber 2 Stunden?
:-x
Sind unsere Polizisten gegenüber Ausländern solche Weicheier?
:eek:
Wer erklärt mir das?
Läuft in diesem Land noch irgend etwas "normal"? :sad:
Fragen über Fragen.
-3 #6 Guest 2010-12-17 15:48
Ich habe gerade den Artikel vor der VO laut vorgelesen. Das war ein Spaß! :-D
+17 #5 Guest 2010-12-17 13:19
Und wieder ein leuchtendes Beispiel heimischer OGH-Rechtsprechung in Verbindung mit dem unsäglichen ORF: Der OGH hat erkannt, dass der ORF jene Tonbänder, mit denen dem ORF-Redakteur Ed Moschitz möglicherweise nachgewiesen hätte werden können, dass er zwei von ihm gedungene Neonazis anläßlich einer Strache-Wahlkundgebung zu "Sieg Heil!"-Rufen animiert hatte, der Staatsanwaltschaft und dem Gericht nicht herausgeben muß. Zum besseren Verständnis des kleinen Unterschiedes: Hier geht es nicht um die Wahrung etwa des Redaktionsgeheimnisses, sondern klar und eindeutig um die OGH-Verhinderung der Herausgabe von Beweismitteln, mit denen einem ORF-Redakteur möglicherweise eine strafbare Handlung nachgewiesen hätte werden können! So schaut´s nämlich aus, bei uns, in Bagdad...
+16 #4 Guest 2010-12-17 11:36
Habe ich nicht zu einem ganz ähnlichen Thema die Ansicht vertreten, dass der Zug bereits abgefahren ist, dass die Polizei mit Masse geistig emigriert und dies der Grund ist, warum so ein Schwachsinn geschehen kann? Darum können rechtmäßige Abschiebungen ganz leicht be- und verhindert werden und sich ein ägyptischer Anarchist ganz einfach auf die Gleise der U-Bahn setzen. So schaut´s aus, bei uns in Bagdad! Aber vielleicht weiß die Maridl von Athen mit ihrem ausgefressenen Bürgermeister aller Fiaker und Müllkutscher, seiner "Prätorianergarde" (Copyright Michi Häupl), wie man hier vorgehen könnte?

Um zu kommentieren, bitte anmelden.