Beiträge 2010

Rhetorische Frage an die Waffenbehörde/Das Waffenlager/Waffennarren in der Krone

 

Rhetorische Frage an die Waffenbehörde
 
Ein schwer krimineller Serbe, illegal in Österreich aufhältig, begeht einen Überfall und bedroht dann sogar die Polizei mit seiner Waffe. Ob die Polizei – in diesem Fall die Wega – ihn erschossen hat oder ob er das selbst besorgte, ist nicht sofort klar. Inzwischen wissen wir: er hat sich selbst erschossen. Das Ergebnis jedenfalls ist nicht wirklich unsympathisch.
Die Waffe des Verbrechers war klarerweise illegal, da braucht man gar nicht zu fragen. Aber natürlich – wie in solchen Fällen immer – sollte man fragen, wo denn in diesem Fall die Waffenbehörde gewesen ist. Warum rennen in unserem schönen Land, wo ja, wie man weiß, ein strenges Waffengesetz herrscht, ausländische Verbrecher mit illegalen Waffen herum? Warum verhindert das niemand? Werden diese Leute nicht kontrolliert?
Rhetorische Fragen und man wird von den Gefragten keine Antwort bekommen.
Tatsächlich ist die Antwort aber klar und wir kennen sie alle: Das Waffengesetz und die Waffenbehörde sind für Verbrecher nicht zuständig. Verbrecher sind illegal und ihre Waffen sind es auch. Kein Gesetz der Welt kann das verhindern. Das Gesetz und die Behörden können nur verhindern, daß die anständigen Menschen, die Opfer Waffen besitzen. Das tun sie auch.
Und daher stehen sie auf der Seite der Verbrecher. So einfach ist das.
 
 
 
 
Das Waffenlager
 
Wieder ein Triumph der Fahndung: Ein illegales Waffenlager wurde ausgehoben, ein Nachbar hatte den „Sammler“ vernadert, schwer war es also nicht, ihm auf die Schliche zu kommen. Sogar die Cobra rückte aus, blieb aber unbeschäftigt, weil ja solche Sammler in der Regel friedliche Menschen sind. Sie putzen und pflegen ihre Waffen, schießen tun sie selten damit.
Stolz zeigt die „Krone“ das Arsenal im Bild. Nicht besonders erschreckend, ein paar alte Gewehre, Revolver und Pistolen nebst einigen Messern. Das meiste davon nicht verboten, nicht illegal. Die fürchterliche Kriegswaffe war zugeschweißt, also demilitarisiert. Die ganze Aufregung umsonst.
Nun, die Gefahr für die Republik ist also abgewendet, man kann sich wieder anderen Dingen zuwenden. Viel Spaß noch beim Fahnden!
 
 
 
 
Waffennarren in der „Krone“
 
Ein Mensch, der nicht ganz bei Trost ist, wirft eine selbstgebastelte Bombe in ein Amt. Sie explodiert aber nicht, hätte aber durchaus Schaden anrichten können.
Die „Krone“ bezeichnet ihn in ihrer Reportage als „Waffennarren“. Warum, weiß man nicht.
Mir scheint, daß die Narren in den Redaktionsstuben sitzen.