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Wie feige sind unsere Politiker?

Schon sehr feige. Manchmal heißt das auch "Distanzierung" oder "keine Ahnung". Hauptsache, man muß nicht mannhaft für seine Überzeugung einstehen. Ich nehme hier keinen aus. Nicht die Schwanzeinzieher, die Disanzierer, die Ahnungslosen, die alle vor dem kleinsten Hauch des Widerstandes und der Kritik feige einknicken. Kein Politiker, der sich mutig vor seine (seine!) Bürger stellt. Kann ich denn wirklich nur mehr den Kickl wählen?

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Gary Larson zeichnet schon lange nicht mehr

 

Und das ist ungeheuer schade. Vielleicht kennen ihn die Älteren von uns noch, haben sich über seine Zeichnungen gefreut und seinen skurrilen, manchmal auch kranken Humor genossen. Im Internet könnte man nachschauen und sich an ihn noch erinnern, man sollte das tun, damit man abschätzen kann, was uns verloren gegangen ist.

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Beiträge 2010

Abschied von einem Hofrat/Vergeben, aber nicht vergessen

 

Abschied von einem Hofrat
 
Nichts dauert ewig und auch Hofräte gehen in Pension. Lange wurde das Wiener Administrationsbüro (pardon, das heißt ja jetzt: Büro für Waffen- und Veranstaltungsangelegenheiten) von einem gewissen Hofrat Dr. Gerhard Janda regiert, im Hauptberuf SPÖ-Gemeinderat in Gänserndorf. Seine politische Einstellung hat man immer deutlich gemerkt. Dennoch: die Strassersche Säuberungswelle hat er unbeschadet überstanden.
In der Zeit seiner waffenrechtlichen Herrschaft über die Wiener hat er mit großem Aufwand die administrative Entwaffnung der legalen Waffenbesitzer vorangetrieben. Ganz im Sinne der SPÖ-Waffengegner. Jedes Jahr hat er mit unverhohlenem Stolz seine „Erfolge“ in Presseaussendungen hinausposaunt. Und die bestanden stets in einer Reduktion des legalen Waffenbesitzes in der Bundeshauptstadt, die er unkritisch-dämlichen Journalisten als sicherheitspolitischen Gewinn verkaufen konnte.
Die Waffenbehörde hat natürlich nichts mit der Sicherheit zu tun, das haben weder er noch seine Förderer je verstanden. Oder doch – anders herum: die Verringerung des legalen Waffenbestandes in der Stadt ging nämlich Hand in Hand mit einer explosionsartigen Erhöhung der Kriminalitätsrate. Insofern hat der scheidende Hofrat doch einiges zu Verschlechterung der öffentlichen Sicherheit in Wien beigetragen, indem er die Opfer entwaffnet hat, während die Verbrecher mit ihren illegalen Waffen völlig ungeschoren geblieben sind.
Unvergeßlich bleibt mir persönlich der hofrätliche Besuch meiner niederösterreichischen Klein-Landwirtschaft, wo er, begleitet von zwei Fachbeamten des Administrationsbüros und zweier örtlicher Polizisten versucht hat, den angeblichen Untaten meines damals dreizehnjährigen Sohnes auf die Spur zu kommen. Behördlicher Großeinsatz gegen ein Kind und seine Eltern. Sehr tapfer, Herr Hofrat!
Ich war nicht daheim, der kostspielige Betriebsausflug der Wiener Waffenbehörde blieb erwartungsgemäß ohne Ergebnis. Außer Spesen nichts gewesen.
Schade. Ich hätte dem hohen Herrn und seiner Entourage gerne einen Kaffee aufgewartet.
Jetzt geht er in den wohlverdienten Ruhestand. Die Gelegenheit, ihn persönlich kennenzulernen ist mir genommen. Bei meinen zahlreichen Besuchen in seinem Amt hat er sich vor mir immer versteckt und ist, kaum hatte er mich erspäht, flugs in seinem Zimmer verschwunden. Ich werde darüber hinwegkommen.
Wer ihm nachfolgt, weiß ich noch nicht. Die Wiener Waffenbehörde ist ja ein roter Posten, die SPÖ hat hier ein Vorschlagsrecht; daran wird auch die Frau Innenminister nicht vorbeikönnen. Es gibt aber auch durchaus vernünftige Rote. Sogar welche mit WBK. Warten wir es ab.
 
 
Vergeben, aber nicht vergessen
 
Jetzt, wo der Hofrat Janda in Pension geht, will ich ihm das, was er meiner Familie angetan hat, vergeben. Vergessen kann ich es natürlich nicht.
Aber ich lade ihn zu mir auf’s Land ein. Wo das ist, weiß er ja. Er kann gerne jederzeit kommen, wenn einmal ein schönes Wetter ist. Polizeibegleitung braucht er nicht, ich werde ihm nichts antun, sondern ihm Kaffee und Gugelhupf kredenzen.

Kommentare   

#4 Malermeister Schiele 2013-04-26 14:33
Test
+5 #3 Guest 2010-12-30 20:04
[quote name="Knieriem"]"De mortuis nil nisi bene - Über Tote nichts außer Gutes"
Arnies Mama sagte, daß wenn man über jemand nichts Gutes sagen kann, besser gar nichts sagt.

Da der Janda aber noch lebt, sollte er wissen, dass viele Ihn nicht missen!

Der Mann war ein Feind der freien Bürger.
+6 #2 Guest 2010-12-30 14:03
"De mortuis nil nisi bene - Über Tote nichts außer Gutes"
Arnies Mama sagte, daß wenn man über jemand nichts Gutes sagen kann, besser gar nichts sagt.
Fällt aber schwer - gerade über diesen "Beamten"!
+8 #1 Guest 2010-12-29 17:57
Zitat:
Die Wiener Waffenbehörde ist ja ein roter Posten, die SPÖ hat hier ein Vorschlagsrecht
Krank - einfach krank!

Postenschacherei sie lebe hoch!

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