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Die Polizei ist sich nicht sicher

Aber wirklich? Da hat einer eine Frau erschossen. Kommt vor  und ist gar nicht so selten in der heutigen Zeit. Ungewöhnlich, daß eine Schußwaffe verwendet wird, meistens wird ja das Messer genommen.

Aber jetzt: Zitat: "Die Polizei ist nicht sicher, ob die Waffe legal gewesen ist". Wirklich? Gibt es bei der Polizei keinen Zugang zum ZWR? Wäre in der Sekunde geklärt. Nummer anschauen, ist die Nummer registriert: legal, ist sie nicht registriert: illegal. Ganz einfach. Und deswegen wurde ja das ZWR geschaffen. Nachschauen muß man aber doch. Ist das zuviel verlangt?

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Aus der Versenkung aufgetaucht

 

ist die Frau Navarro, die jetzt endlich Navarro-Frischenschlager heißt. Lange hat man von ihr nichts gehört aber eine Zeit lang war sie recht medienwirksam unterwegs. Der von ihr mitgegründete Verein „Waffen weg!“ versuchte lange, der österreichischen Politik ein Waffengesetz hineinzudrücken, das ähnlich wie das angestrebte britische Vorbild ein Totalverbot gewisser Kurzwaffen – natürlich nur der legalen - mit sich gebracht hätte.

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Österreich rüstet ab

 

„Österreich rüstet ab!“
 
Das meint ein klammheimlich triumphierender Artikel im „Standard“ vom 29.11.2010. Die Aussage ist natürlich falsch, typisch „Standard“ eben. Österreich rüstet nicht ab, es gibt nur weniger Waffendokumente.
Was sagt das aber aus? Es ist tatsächlich schwerer geworden, zu einer Genehmigung für Kat. B-Waffen (Selbstverteidigungswaffen) zu kommen. Seit 1997 muß man – wenn man nicht geprüfter Jäger ist – einen Psychotest bestehen und einen Schießkurs absolvieren. Kostet Zeit und Geld. Dann wird noch geprüft ob man unbescholten und verläßlich ist und erst dann kann man sich so etwas kaufen.
Man darf sich daher nicht wundern, daß diese Lizenzen weniger werden.
Ist aber Österreich dadurch sicherer geworden? Beileibe nicht. Seit 1997 steigt die Kriminalität unaufhaltsam, nur schwer gelingt es, durch ständige Manipulationen mit der Statistik den Österreichern eine friedliche, sichere Welt vorzugaukeln. Wir erleben täglich, wir lesen täglich, wie es in der wirklichen Welt zugeht und wie sehr die sich von der heilen Märchenwelt diverser Politiker und Journalisten unterscheidet.
Seltsam: Die Kriminellen scheren sich nicht um das Waffenrecht. Sie beantragen keine Waffenpässe, denn sie würden auch keine kriegen. Sie kaufen ihre Waffen auch nicht beim Fachhandel, wo man einen Ausweis herzeigen muß. Es gibt Quellen genug für illegale Waffen. Wer keinen Schießprügel aus seinem Heimatland mitbringt, besorgt ihn sich einfach am schwarzen Markt. Ohne Psychotest und allen anderen. Billig und schnell.
Illegale Waffen aber interessieren weder die Journalisten, auch nicht die vom „Standard“, aber schon gar nicht die Sicherheitspolitiker, die uns in regelmäßigen Abständen neue Verschärfungen des Waffengesetzes bescheren und sich dann unbändig freuen, daß die legalen Waffen wieder weniger geworden sind.
Die illegalen Waffen scheinen auch in keiner Statistik auf und was bei uns in keiner Statistik steht, existiert einfach nicht, ist auch überhaupt kein Problem. Weil man bei uns Sicherheits-Probleme nur mit Gesetzen löst und nicht mit Polizeiarbeit. Ein Gesetz ist nämlich immer billiger als zusätzliche Exekutivbeamte oder Überstunden.
Daher freut sich der „Standard“, daher freut sich der ORF, daher freuen sich die verantwortlichen Politiker und daher freuen sich die beamteten Gesetzesbastler. Wieder weniger Waffen im Volk. Bravo!
Nur die Opfer, die freuen sich nicht. Aber die sind natürlich allen egal.

Kommentare   

+6 #5 Guest 2010-12-10 17:42
Tiroler:

Im Prinzip richtig. Aber der "Standard" hat eben so getitelt und es ging den Herrschaften dort um die privaten Waffen. Daher habe ich das auch so thematisiert.

Das Bundesheer und der jammervolle Zustand unseres Heeres kommt schon noch dran!
+7 #4 Guest 2010-12-10 16:16
@Tiroler: Dr. Z hat recht:
http://derstandard.at/1289609055813/Waffenbesitz-Oesterreich-ruestet-ab-Immer-weniger-Waffendokumente
+1 #3 Guest 2010-12-10 16:00
@ Tiroler:

Ich hoffe das »Duzen« eines Kameraden durch einen steirischen Kameraden hat keinen Affront ausgelöst – wenn ja, bitte ich um Entschuldigung. Es war durchaus nicht böse gemeint.
+2 #2 Guest 2010-12-10 15:57
zitiere Tiroler:
Umgekehrt - würde sich die Einstellung hin zu einer unbedingt bejahten Landesverteidigung ändern, regelte sich der private Waffenbesitz denk ich automatisch zum Besseren!


Lieber Kamerad, ich fürchte, das ist ein Wunschtraum – sowohl, was die positive Einstellung zur LV angeht, als auch die Regelung zum Besseren bzgl. privatem Waffenbesitz. Aber mögest Du recht behalten – ich wünsche uns allen, daß es so wäre…
-3 #1 Guest 2010-12-10 15:08
Anhand dieses Artikels muss ich Ihnen Hr. Dr. Z. mal vorwerfen, dass sie praktisch jedes Thema Richtung Waffengesetz biegen!!!

"Österreich rüstet ab" ginge m.E. grundsätzlich vielmehr in Richtung Abrüstung des Militärs.

Ein kommentar zu dahingehendem müsste dann allerdings lauten: "Der Standard kennt sich wieder mal nicht aus, denn in Ö. gibt es praktisch nichts mehr abzurüsten!!!"

Angesichts dieser Situation kommt es erst dazu, dass die Grenzen und die Souveränität der Nation untergraben wurden, was das Verbrechen erst in diesem Ausmaß an die Türen einzelner Bürger gebracht hat.

Dann, ja dann geht es um den privaten Waffenbesitz!!!

Ungeachtet dessen, dass der in jedem Fall ein Grundrecht für anständige Bürger sein sollte, erachte ich die nationale Situation viel schlimmer!

Umgekehrt - würde sich die Einstellung hin zu einer unbedingt bejahten Landesverteidigung ändern, regelte sich der private Waffenbesitz denk ich automatisch zum Besseren!

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