Gastbeiträge

Deutsche Botschaft an Botschafter

 

Deutsche Botschaft an Botschafter
 
 
Botschafter überbringen wohl Botschaften. Keine eigenen Seelenblähungen.
Sonst müssten sie doch abgelöst werden. Im Fall des Herrn Tezcan handelt es sich überhaupt um einen Spezialfall. Der Mann bringt nun in aussichtloser Lage, nach einer nie dagewesenen Entgleisung, welche auch vom Brunnenmarkt stammen könnte, eine hilflose Entgegnung vor. Artikuliert auf Englisch, er hätte das alles gar nicht so gemeint. Wir haben schon richtig verstanden.
Ein Botschafter, welcher nach Österreich geflüchtete Türken, welche bessere Bedingung suchten vertritt, sollte höflich mit dem Gastland umgehen. Auch diplomatisch. Aber dieser Mann macht’s mit Keule, sitzt ohne Kontakt zu Land und Leuten, ohne deutsche Sprachkenntnisse seines Gastlandes isoliert in der Prinz Eugen Strasse. Schicksal!
 
Jener Prinz Eugen, welcher zum zweiten Mal verhinderte, dass das Osmanische Reich Wien eroberte und das Tor nach Zentral- bzw. Westeuropa aufgestossen hätte. Prinz Eugen hätte es ihm so gesagt, daß er es auch ohne Deutsch verstanden hätte. Prinz Eugen schaffte es, daß die Osmanen aus dem Gebiet von Europa vertrieben wurden. Umsonst!
 
 
 
Lutz Nowotny