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Der qualvolle Weg zum Schlachthof

So titelt die "Krone", die heute draufgekommen ist, daß man Schlachtvieh, wie es die EU befahl, zum Schlachthof bringen muß, statt es zu Hause am Bauernhof gemütlich abzustechen. Das dauert und ist nicht immer gut. Aber ist halt so in der EU.

Nur lustig, daß die "Krone" mit einem seltsamen Humorverständnis genau darunter die "Ball Hingucker" zeigt, so daß man meinen kann, dieselben Hinguckerinnen würden zum Schlachthof ausgeführt statt auf den Opernball.

Es genügt, sich die Titelseite der heutigen "Krone" anzusehen. Aber vielleicht machen die das mit Absicht.

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Was man lesen sollte

 

Lesen kommt ab. Der „Krone“ kann man nicht die Schuld geben. Die gibt es ja schon seit dem Jahr 1900, auch wenn die Zeitung selber fälschlich behauptet, es wären erst 60 Jahre, also seit Dichand dem Älteren. Es ist also immer schon gelesen worden und es ist immer mehr gelesen worden. Die Deutschen – und die Österreicher auch waren ein Volk der Dichter und Denker und daher auch der Leser. Trotz „Krone“.

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Gastbeiträge

Einer geht von selber fort/Gefühlte Politiker/Ja, die Bundeshymnen...

 

 

Liebe Querschüsse-Leser, wenn der Boss auf Urlaub ist, dann dürfen die Katzen herumspringen. Was Ernstes und was zum Schmunzeln?
 
 
Einer geht von selber fort
Wir glauben's ja nicht. Der Herr Köhler, seines Zeichens Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, erklärt seinen Rücktritt. Er geht ganz freiwillig und sofort.
So was gibt es? Ja, so was gibt es!
Und warum? Weil er etwas gesagt hat, das eh jeder weiß: Kriege werden aus Wirtschaftsinteressen geführt. No na, warum denn sonst?
Die klugen Herren sagen allerdings, es gäbe noch einen Grund. Horst Köhler hätte keine Akzente gesetzt und keine Botschaften verkündet. Was, bitte, ist daran neu? Welche Akzente setzt denn der Herr Fischer und welche Botschaften verkündet er?
Die Antwort kennen Sie.
 
 
Gefühlte Politiker
Die Deutschen haben „gefühlte“ Politiker. Nicht gefüllte, so was haben wir ja auch, sondern gefühlte mit h.
Die Frau Hannelore Kraft hat zwar die Wahl in Nordrhein-Westfalen nicht gewonnen, aber die Journalisten erklären uns, dass sie eine „gefühlte Wahlsiegerin“ ist.
Uff! Sowas haben wir nicht. Aber sicher bald, weil wir ja Weltmeister im Kopieren sind.
 
 
Ja, die Bundeshymnen ...
Ein Deutscher hat sich beschwert. Die Macher der Sissi-Trilogie hätten Deutschlands Bundeshymne gestohlen, weil die doch dauernd vorkommt in den Filmen. Aber, räumte er ein, die Sissi war ja aus Bayern. Vielleicht deshalb.
O je ...
Wir haben ihn nicht korrigiert. Mozart wird schließlich auch als Deutscher gehandelt, weil Salzburg damals zu Deutschland gehört haben soll - oder nicht? Wenn doch, dann wurde nämlich Austrias Bundeshymne in Germany gezeugt.
Dafür regen sich Österreichs Innen fürchterlich auf, weil Paula von Preradovic nur die Söhne in den Text geschrieben hat ("Heimat bist du großer Söhne ...") und gar keine Töchter. Also musste man von Staats wegen die Bundeshymne verhunzen und die - auf ihrem Gebiet ausgezeichnete - Christel Stürmer eine Version singen lassen, in der auch Töchter vorkommen. Ungemein festlich! Unser Katzengesang klingt vergleichsweise wie Beethovens Fünfte.
 
Mi lieben Grüßen!
Ihre www.killercat.net
 
P.S.: Der schönen Ordnung halber. Die heutige Bundeshymne Deutschlands wurde vom Österreicher Josef Haydn (1732-1809) als österreichische Kaiserhymne komponiert, übrigens im ersten Wiener Gemeindebezirk. Sie begann zum Zeitpunkt der Eheschließung Elisabeths mit den Worten "Gott erhalte Franz, den Kaiser ..." (wobei der Beistrich nach „Franz“ meistens fehlt).

Kommentare   

#4 Guest 2010-06-02 09:56
Thank you, Mr. Sauer! :-)
+2 #3 Guest 2010-06-01 22:53
nice to see you killercat :D
-2 #2 Guest 2010-06-01 19:52
Nur soviel:lesen Sie bitte auch diese andere Seiten und bilden sie sich eigene Meinung.

http://polskaweb.eu/
+1 #1 Guest 2010-06-01 18:37
Mein Angebot an die Deutschen: Gebt uns die Haydn-Hymne zurück, dafür könnt Ihr Eure Saisonarbeiter wiederhaben. Bitte. Danke.

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