Gastbeiträge

Der Freie Bürger - ein Märchen aus alter Zeit

 

Der Freie Bürger – ein Märchen aus alter Zeit
 
„Die EU ist die UdSSR für Reiche“
 
Niemand von uns Menschen, die wir das Glück hatten, nicht hinter dem Eisernen Vorhang zu leben, hat den Zusammenbruch der UdSSR bedauert. Und klarerweise auch die meisten Menschen hinter dem Eisernen Vorhang nicht. Sehr begrenzte Freiheit gab es dort nur für die Mitglieder der Nomenklatura. Das gemeine Volk war aber sogar von dieser begrenzten Freiheit ausgeschlossen. Aber haben wir – und die Bewohner der ehemaligen Satellitenstaaten der UdSSR, die in die EU aufgenommen worden sind – es deshalb heute besser in dieser EU?
 
Freiheit ist nämlich unteilbar, das heißt, daß eine begrenzte Freiheit ebenso Sklaverei ist. Wer der Zwingherr ist, bleibt dabei irrelevant. Und das Sprichwort, daß die Freiheit immer wieder erkämpft werden muß, ist eine bittere Wahrheit. Doch wie soll man in einem Staatengebilde die Freiheit auf demokratischem Wege erkämpfen, wenn ohnehin über die Köpfe der Bevölkerung (und deren gewählten Vertretern) hinweg von einem elitären Zirkel entschieden wird? Wer in Brüssel das Sagen hat, ist nicht vom Volk gewählt – und wer vom Volk gewählt ist, hat nichts zu sagen. Ja noch schlimmer: Jeder noch so unsinnige und widernatürliche Vorschlag, der bei der Kommission der EU eingebracht wird, wird durchgewunken – weil die meisten damit Befaßten keinerlei Ahnung von der Materie haben – oder böswillig sind. Die wirklichen Kenner der Materie werden üblicherweise nicht einmal in die Beratungen eingebunden. Das läuft in den „Mitgliedsstaaten“ der EU im Kleinen ebenso, wie in der EU selbst im Großen. Die „Mitgliedsstaaten“ habe ich unter Anführungszeichen gesetzt, weil diese in Wahrheit nur Befehlsempfänger der EU sind.
 
Als Beispiel für Freiheit kann man in Österreich das Waffenrecht hernehmen. Bis 1938 gab es dabei keine Regelungen. Jeder, der wollte und es auch bezahlen konnte, war in der Lage, sich eine Schußwaffe zu kaufen und auch zu führen. Man wußte damals noch, daß Waffen nicht per se etwas Böses sind. Man wußte, daß der freie Bürger die Freiheit hat, Waffen zu tragen und sie zur Verteidigung einsetzen darf. Nur Sklaven sollen keine Waffen besitzen dürfen. Die Freiheit hatte damals noch hohen Stellenwert. Jedermann war es sonnenklar, daß immer derjenige, der eine Waffe benutzt, darüber entscheidet, ob die Waffe zu Verbrechen benutzt wird oder nicht. Ein Hammer ist ja auch nicht von sich aus böse – es ist derjenige, der ihn als Mordinstrument verwendet. Aber das haben die Proponenten der „Neuen Frankfurter Philosophenschule“ entweder nicht begriffen – oder sie verkünden ihre Umwertung aller Werte aus Böswilligkeit. Diese Frankfurter Schule hat sich wie ein schleichendes Gift in den Köpfen verschiedener Leute festgesetzt und das unbeeinflußte logische Denken zerstört. Eine Mutter soll neuerdings nicht mehr Mutter genannt werden dürfen, weil das Frauen in eine Rolle dränge. Über diesen Unsinn könnte man lang und breit schreiben – ebenso lang und breit könnte man über den böswilligen Unsinn schreiben, daß die Einschränkung des privaten Waffenbesitzes die Verbrechensrate herabsetzt. Das Gegenteil ist nämlich wahr. Verbrecher scheren sich nicht um Gesetze.
 
Die Bürger werden aber nicht nur durch den Staat wehrlos gemacht – vielmehr sorgen schon die Klüngel von „Gutmenschen“ und Medien dafür, daß jeder Wille, sich zu wehren, als „faschistisch und daher böse“ eingeordnet wird. Auf perfide Weise wurde damit der Wille zum Überleben in vielen Menschen erstickt. Die Täter dieser Indoktrination hat man noch nicht angeklagt. Sollte man aber ehestbaldig. Den Willen, an Leib und Leben unversehrt zu bleiben erstickt man mit dubiosen (Falsch)Aussagen. Das ist zwar geschickt eingefädelt, und viele Charaktergewaschene fallen auf diesen Trick herein. Zum Glück aber sind nicht alle so sehr durch Indoktrination in ihrem Denken behindert. In so manchen Menschen ist der Wille zu überleben noch nicht ganz erloschen. Und das ist gut so. Zur Freiheit gehört der Wille zum (unversehrten) Überleben ebenso, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung. Diese Freiheit ist 1848 in Europa erkämpft worden. Von so manchen Gesetzgebern wird dieses Recht nunmehr nicht nur eingeschränkt, sondern sogar in vielen Fällen durch Strafandrohung abgeschafft. Man könnte noch viele weitere Beispiele der Einschränkung – bis hin zur Abschaffung – der Freiheit anführen. Europa ist auf dem Weg zur Tyrannis. Flachköpfe bemerken das nicht. Sie maulen bloß ein wenig am Stammtisch – und damit hat sich’s. Freiheit müssen wir immer wieder aufs neue erkämpfen – diesmal gegen die Diktaturen der EU, der „Gutmenschen“, der Verfechter der Gleichmacherei durch die Frankfurter Schule. Wir wollen keine Sklaven sein. Wir wollen Freiheit!
 
 
 
 
Albrecht D.