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Der qualvolle Weg zum Schlachthof

So titelt die "Krone", die heute draufgekommen ist, daß man Schlachtvieh, wie es die EU befahl, zum Schlachthof bringen muß, statt es zu Hause am Bauernhof gemütlich abzustechen. Das dauert und ist nicht immer gut. Aber ist halt so in der EU.

Nur lustig, daß die "Krone" mit einem seltsamen Humorverständnis genau darunter die "Ball Hingucker" zeigt, so daß man meinen kann, dieselben Hinguckerinnen würden zum Schlachthof ausgeführt statt auf den Opernball.

Es genügt, sich die Titelseite der heutigen "Krone" anzusehen. Aber vielleicht machen die das mit Absicht.

Neuester Beitrag

Jetzt ist es genug – Zeit für ein neues liberales Waffenrecht

 

Der Staat hat den Kampf gegen den legalen Waffenbesitz beinahe gewonnen. Die letzte EU-Waffenrichtlinie war der Todesstoß. Wir Österreicher haben das bisher alles brav umgesetzt und die Deutschen haben noch eigene Verschärfungen dazu erfunden, nämlich ständige Überwachung und regelmäßige Neu-Genehmigungen - natürlich nur für legale Waffenbesitzer.

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Waffenrecht

Zeit für noch ein Gedicht

 

Zeit für noch ein Gedicht
 
Heinrich Heine hat dieses Gedicht geschrieben. Wie vieles von ihm ist das aktuell, prophetisch geradezu.
 
Es liefre seine Waffen aus
Ein jeder in dem Gildenhaus;
Auch Munition von jeder Sorte
Wird deponiert am selben Orte.

Wer auf der Straße räsoniert,
Wird unverzüglich füsiliert;
Das Räsonieren durch Gebärden
Soll gleichfalls hart bestrafet werden.

Vertrauet Eurem Magistrat,
Der fromm und liebend schützt den Staat
Durch huldreich hochwohlweises Walten;
Euch ziemt es, stets das Maul zu halten.


 

Man darf nicht vergessen: Zu Zeiten Heines gab es so etwas wie ein Waffengesetz gar nicht. Jedermann konnte sich kaufen, was er wollte, er konnte es herumtragen, einstecken, mit sich führen. Beliebt waren Reisepistolen, die man unterwegs dabei hatte. Mozart, Heine Goethe, Kleist, unzählige andere auch. Keiner fand etwas dabei, es war selbstverständlich. Dabei gab es weniger Straßenräuber als heute.
Dennoch: Manchmal war die Obrigkeit besorgt. Und dann geschah das, was das Gedicht beschreibt. Heute ist die Obrigkeit – so scheint es – immer besorgt. Die Angst vor dem Bürger beschäftigt die Behörden. Sie haben allen Grund dazu.

Kommentare   

+3 #8 Guest 2011-11-15 11:47
Soweit mein Wissen reicht, war zumindest ein Grund für genanntes Privileg der Selbstschutz auf dem Weg zu den Universitäten, die sich einst außerhalb der Stadtzentren befanden.

Daraus kann geschlossen werden, dass es nicht auf der Autonomie der Universitäten gründete, die m.W. bei der Grundgrenze der U., bzw. deren Campus endete.

Allerdings wäre auch ich an Belegen für diese oder etwaige andere These interessiert!
+3 #7 Guest 2011-11-15 11:07
@Dr. Z

Fiel diese Kompetenz in die Autonomie der Universitäten, oder der jeweiligen Landesfürsten? Wäre sehr daran interessiert mehr darüber in Erfahrung zu bringen.
+5 #6 Guest 2011-11-14 17:39
Ein Waffengesetz in unserem Sinne gab es nicht. Trageerlaubnisse schon, aber nicht einheitlich. Die Studenten hatten das Recht ihre Waffen auf der Uni zu tragen. War aber länderweise sehr unterschiedlich.
+7 #5 Guest 2011-11-14 16:54
Danke MrSigSauer.

Das Problem dabei ist doch offensichtlich - wir müssen hier Äpfel mit Birnen vergleichen, doch soll der wache Geist eine solche Herausforderung nicht scheuen.
Vorsicht ist geboten, und vielmehr noch der Verstand gefordert, um die Hintergründe zu erkennen, anstatt sich darauf einzuschießen, ob es ein Gesetz im heutigen Sinne war.


Für mich steht fest, dass es Werte gab, die heute verloren gegangen sind.
Dazu zählt unmittelbar die hier thematisierte Wehrbereitschaft, sowie die Wehrfähigkeit - UND die Bereitschaft, andere Werte wehrhaft zu verteidigen!


Der Zwist mit den Obrigkeiten entspringt schließlich dem Umstand, dass diese keine Bürger sind, obwohl wir in einer Demokratie leben => die Perversion in sich!

In einer offiziellen Diktatur, weiß man wenigstens, woran man ist, und kann diese im Falle des Auswuchses stürzen.
In einer Demokratie müsste man sich quasi selbst stürzen - erkennen, dass ein großer Teil des Volkes völlig verquert und/oder indoktriniert ist ...

D.h.:
Das Volk, das regieren sollte, ist kein einheitliches Volk - die einen wollen links fahren, die anderen rechts, was unvereinbar ist.

So kommen offensichtlichst genannte Werte unter die Räder dieses unmöglichen Konsenszwanges.

Höchst interessant dazu das Gedicht von Scrumpy...
+9 #4 Guest 2011-11-14 14:23
@Tiroler

Zitat:
Also dass es gar keine Gesetze o.dgl. bzgl. des Tragens von Waffen gab, kann ich nicht recht glauben, zumal es m.W. z.B. für Studenten ein Privileg war, einen Degen tragen zu dürfen (vgl. CV).
Ich glaube, dass Dr. Z rein auf Recht im objektiven Sinn anspielt. Gesellschaftliche Normen existierten gewiss. Da haben Sie recht.
+10 #3 Guest 2011-11-14 14:22
Werter Hr. Dr. Zakrajsek,
Ihnen ist oben ein kleiner Fehler unterlaufen. Es darf nicht heißen:"Dabei gab es weniger Straßenräuber..." sondern DESWEGEN. Die Leute waren eher wehrfähig und wehrbereit
+12 #2 Guest 2011-11-14 14:14
Du singst wie einst Tyrtäus sang,
Von Heldenmut beseelet,
Doch hast du schlecht dein Publikum
Und deine Zeit gewählet.

Beifällig horchen sie dir zwar,
Und loben schier begeistert:
Wie edel dein Gedankenflug,
Wie du die Form bemeistert.

Sie pflegen auch beim Glase Wein
Ein Vivat dir zu bringen,
Und manchen Schlachtgesang von dir
Lautbrüllend nachzusingen.

Der Knecht singt gern ein Freiheitslied
Des Abends in der Schenke:
Das fördert die Verdauungskraft
Und würzet die Getränke.

Heinrich Heine
+9 #1 Guest 2011-11-14 14:09
Also dass es gar keine Gesetze o.dgl. bzgl. des Tragens von Waffen gab, kann ich nicht recht glauben, zumal es m.W. z.B. für Studenten ein Privileg war, einen Degen tragen zu dürfen (vgl. CV).


Der Irrwitz an der "Angst der Regierenden vor dem Bürger" ist allerdings, dass gerade jene Massen an Islamisten hereinholen, welche bekanntlich bei weitem weniger umsch*** als der "brave Österreicher"!!!


Apropos Islamisten - bezugnehmend auf den letzten QS. bzw. den Kommentaren dazu, möchte ich vorschlagen, dass sich die IWÖ als Religion deklariert - dann darf sie nämlich de jure praktisch alles machen.

Oder fiele dann selbst den Bestmenschen auf, dass ihre Religionsfreiheit zweilen Bullengagga ist!?
Bloß kämen jene dann wieder mit ihren eigenen Gesetzen (alle Menschen gleich, Meinungsfreiheit, etc.) in Konflikt.


Daraus folgt die Frage an den Juristen - unseren werten Dr.Z.:
Gibt es denn keinen juristischen Weg, diesen Irrsinn für ungültig zu erklären, und entsprechend darauf/darin fußende Politik zu ächten?!?!?!

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