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Wetter legt ganze Landstriche lahm

Aber, aber, liebe "Krone"! Ist das nicht ein falscher Aufmacher? Was sagt denn da die Kromp-Kolb dazu? Und die Greta? Ach ja, die ist ja auf dem Schiff und segelt bereits Richtung Spanien.

Es dürfte also nicht heißen: "Wetter legt ganze Landstriche lahm" sondern richtig: "Klima legt ganze Landstriche lahm". Denn wir alle wissen: Wetter gibt es ja gar nicht, es ist das Klima, ihr Trotteln! Und wenn es schneit, ist das die menschengemachte Erderwärmung. Und wenn es regnet, genau so. Wenn es trocken ist - Wüste. Die Wüste lebt nicht, sie droht. Fragen sie die Wissenschaft und am besten eine Wissenschaftlerin. Ihr habt doch eine an der Hand! Schreibt doch jeden Tag!

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Wieder ist einer gestorben

 

Diesmal war es Gustav Peichl, jedem besser bekannt als „Ironimus“. Er hat die Zweite Republik mit seinen Karikaturen begleitet und er hat sie alle gezeichnet. Mit spitzer Feder, humorvoll, aber nie verletzend. Politiker – die vor allem – aber auch Künstler, Schauspieler, keinen hat er ausgelassen.

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Waffenrecht

Zeit für noch ein Gedicht

 

Zeit für noch ein Gedicht
 
Heinrich Heine hat dieses Gedicht geschrieben. Wie vieles von ihm ist das aktuell, prophetisch geradezu.
 
Es liefre seine Waffen aus
Ein jeder in dem Gildenhaus;
Auch Munition von jeder Sorte
Wird deponiert am selben Orte.

Wer auf der Straße räsoniert,
Wird unverzüglich füsiliert;
Das Räsonieren durch Gebärden
Soll gleichfalls hart bestrafet werden.

Vertrauet Eurem Magistrat,
Der fromm und liebend schützt den Staat
Durch huldreich hochwohlweises Walten;
Euch ziemt es, stets das Maul zu halten.


 

Man darf nicht vergessen: Zu Zeiten Heines gab es so etwas wie ein Waffengesetz gar nicht. Jedermann konnte sich kaufen, was er wollte, er konnte es herumtragen, einstecken, mit sich führen. Beliebt waren Reisepistolen, die man unterwegs dabei hatte. Mozart, Heine Goethe, Kleist, unzählige andere auch. Keiner fand etwas dabei, es war selbstverständlich. Dabei gab es weniger Straßenräuber als heute.
Dennoch: Manchmal war die Obrigkeit besorgt. Und dann geschah das, was das Gedicht beschreibt. Heute ist die Obrigkeit – so scheint es – immer besorgt. Die Angst vor dem Bürger beschäftigt die Behörden. Sie haben allen Grund dazu.

Kommentare   

+3 #8 Guest 2011-11-15 11:47
Soweit mein Wissen reicht, war zumindest ein Grund für genanntes Privileg der Selbstschutz auf dem Weg zu den Universitäten, die sich einst außerhalb der Stadtzentren befanden.

Daraus kann geschlossen werden, dass es nicht auf der Autonomie der Universitäten gründete, die m.W. bei der Grundgrenze der U., bzw. deren Campus endete.

Allerdings wäre auch ich an Belegen für diese oder etwaige andere These interessiert!
+3 #7 Guest 2011-11-15 11:07
@Dr. Z

Fiel diese Kompetenz in die Autonomie der Universitäten, oder der jeweiligen Landesfürsten? Wäre sehr daran interessiert mehr darüber in Erfahrung zu bringen.
+5 #6 Guest 2011-11-14 17:39
Ein Waffengesetz in unserem Sinne gab es nicht. Trageerlaubnisse schon, aber nicht einheitlich. Die Studenten hatten das Recht ihre Waffen auf der Uni zu tragen. War aber länderweise sehr unterschiedlich.
+7 #5 Guest 2011-11-14 16:54
Danke MrSigSauer.

Das Problem dabei ist doch offensichtlich - wir müssen hier Äpfel mit Birnen vergleichen, doch soll der wache Geist eine solche Herausforderung nicht scheuen.
Vorsicht ist geboten, und vielmehr noch der Verstand gefordert, um die Hintergründe zu erkennen, anstatt sich darauf einzuschießen, ob es ein Gesetz im heutigen Sinne war.


Für mich steht fest, dass es Werte gab, die heute verloren gegangen sind.
Dazu zählt unmittelbar die hier thematisierte Wehrbereitschaft, sowie die Wehrfähigkeit - UND die Bereitschaft, andere Werte wehrhaft zu verteidigen!


Der Zwist mit den Obrigkeiten entspringt schließlich dem Umstand, dass diese keine Bürger sind, obwohl wir in einer Demokratie leben => die Perversion in sich!

In einer offiziellen Diktatur, weiß man wenigstens, woran man ist, und kann diese im Falle des Auswuchses stürzen.
In einer Demokratie müsste man sich quasi selbst stürzen - erkennen, dass ein großer Teil des Volkes völlig verquert und/oder indoktriniert ist ...

D.h.:
Das Volk, das regieren sollte, ist kein einheitliches Volk - die einen wollen links fahren, die anderen rechts, was unvereinbar ist.

So kommen offensichtlichst genannte Werte unter die Räder dieses unmöglichen Konsenszwanges.

Höchst interessant dazu das Gedicht von Scrumpy...
+9 #4 Guest 2011-11-14 14:23
@Tiroler

Zitat:
Also dass es gar keine Gesetze o.dgl. bzgl. des Tragens von Waffen gab, kann ich nicht recht glauben, zumal es m.W. z.B. für Studenten ein Privileg war, einen Degen tragen zu dürfen (vgl. CV).
Ich glaube, dass Dr. Z rein auf Recht im objektiven Sinn anspielt. Gesellschaftliche Normen existierten gewiss. Da haben Sie recht.
+10 #3 Guest 2011-11-14 14:22
Werter Hr. Dr. Zakrajsek,
Ihnen ist oben ein kleiner Fehler unterlaufen. Es darf nicht heißen:"Dabei gab es weniger Straßenräuber..." sondern DESWEGEN. Die Leute waren eher wehrfähig und wehrbereit
+12 #2 Guest 2011-11-14 14:14
Du singst wie einst Tyrtäus sang,
Von Heldenmut beseelet,
Doch hast du schlecht dein Publikum
Und deine Zeit gewählet.

Beifällig horchen sie dir zwar,
Und loben schier begeistert:
Wie edel dein Gedankenflug,
Wie du die Form bemeistert.

Sie pflegen auch beim Glase Wein
Ein Vivat dir zu bringen,
Und manchen Schlachtgesang von dir
Lautbrüllend nachzusingen.

Der Knecht singt gern ein Freiheitslied
Des Abends in der Schenke:
Das fördert die Verdauungskraft
Und würzet die Getränke.

Heinrich Heine
+9 #1 Guest 2011-11-14 14:09
Also dass es gar keine Gesetze o.dgl. bzgl. des Tragens von Waffen gab, kann ich nicht recht glauben, zumal es m.W. z.B. für Studenten ein Privileg war, einen Degen tragen zu dürfen (vgl. CV).


Der Irrwitz an der "Angst der Regierenden vor dem Bürger" ist allerdings, dass gerade jene Massen an Islamisten hereinholen, welche bekanntlich bei weitem weniger umsch*** als der "brave Österreicher"!!!


Apropos Islamisten - bezugnehmend auf den letzten QS. bzw. den Kommentaren dazu, möchte ich vorschlagen, dass sich die IWÖ als Religion deklariert - dann darf sie nämlich de jure praktisch alles machen.

Oder fiele dann selbst den Bestmenschen auf, dass ihre Religionsfreiheit zweilen Bullengagga ist!?
Bloß kämen jene dann wieder mit ihren eigenen Gesetzen (alle Menschen gleich, Meinungsfreiheit, etc.) in Konflikt.


Daraus folgt die Frage an den Juristen - unseren werten Dr.Z.:
Gibt es denn keinen juristischen Weg, diesen Irrsinn für ungültig zu erklären, und entsprechend darauf/darin fußende Politik zu ächten?!?!?!

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