Waffenrecht

Gun Town USA – Gun Town Austria

 

Gun Town USA – Gun Town Austria
 
Kennesaw ist eine mittlere Stadt in Georgia, USA. Zu einiger Berühmtheit ist der Ort gelangt, als 1982 der Sheriff verordnete, daß jeder Haushalt in der Stadt eine Feuerwaffe zur Selbstverteidigung besitzen müsse. Das war sogar in den USA, wo der Waffenbesitz ein verfassungsmäßig garantiertes Recht ist, eine Besonderheit. Die üblichen Bedenkenträger – meist „liberale“ Journalisten und linke Politiker – prophezeiten Mord und Totschlag, Schießereien um Parkplätze, Familientragödien.
Nichts von alldem ist passiert. Im Gegenteil. Die Rechnung der Stadtobrigkeit ist aufgegangen, die Kriminalität in Kennesaw ist fast bis auf Null zurückgegangen. Leute sind zugezogen, die genießen die Sicherheit in der Stadt. Die Verwaltung kontrolliert das Gebot nicht, aber die meisten Bewohner halten sich daran und der, der sich nicht daran hält, profitiert davon, daß der Verbrecher nicht wissen kann, ob nicht doch eine bewaffnete Gegenwehr des Opfers droht.
Wir in Europa haben eine andere Politik. Wir entwaffnen die Opfer und kümmern uns nicht um die Straftäter. Unser Sicherheitsministerium empfiehlt, dem Täter keine Gegenwehr zu leisten und ihm freiwillig alles zu geben, was er verlangt. Das Resultat sehen wir täglich, wir lesen das in allen Zeitungen und manchmal, wenn es gar zu blutig wird, berichtet sogar das Staatsfernsehen davon. Das Verbrechen hat längst die Herrschaft über unsere Städte übernommen.
Wir in Österreich haben auch eine Gun-Town: es ist Ferlach, eine kleine Stadt im Bundesland Kärnten. Eine Fachhochschule der Büchsenmacher ist dort beheimatet, zahlreiche Waffenmanufakturen erzeugen prachtvolle, kostbare Gewehre, wahrscheinlich ist kein Haushalt ohne Schußwaffe. Mord und Totschlag gibt es nicht, die Kriminalität ist verschwindend gering.
Es lohnt sich, bewaffnet zu sein. Auch wenn es unseren Herrschern nicht gefällt.