Waffenrecht

Alles richtig gemacht/Advent, Advent, Asylheim brennt!

 

Alles richtig gemacht
 
hat ein Student im Campus der Linzer Uni. Als er von einem Kulturbereicherer – angeblich war es ein Serbe – am hellichten Tag überfallen wurde, hat er widerstandslos sein Geldbörsel hergegeben. Wie es unser Innenministerium empfiehlt. Erst jüngst habe ich ja auf eine diesbezügliche Anfrage eine Antwort des Sicherheitsministeriums erhalten und die ging so:
 
„Die Polizei warnt allerdings davor, sich zur Selbstverteidigung auf Waffen oder ähnliche Abwehrgeräte zu verlassen, da diese die Gewaltbereitschaft und die Aggressivität eines Angreifers noch zusätzlich steigern können.
Leider können aus diesem Grund Waffen oft das genaue Gegenteil von dem bewirken, wozu sie ursprünglich gedacht waren. Personen, die dazu in der Lage sind, sich im Falle eines Überfalls bzw. eines Angriffs, körperlich und mental gegen gewaltsame Übergriffe zur Wehr zu setzen, können dabei viel häufiger erfolgreich sein, als jene, die sich ihren, oft vermeintlichen Schutz, durch Selbstverteidigungswaffen wie Pfefferspray, Messer, Tränengas oder Schreckschusspistolen suchen.
Grundsätzlich hat das Gewaltmonopol auch in Händen des Staates, bzw. seiner Organe zu bleiben, da für diese, im Gegensatz zu vielen „Privatpersonen“, auch entsprechende Gesetze und Erlässe hinsichtlich des Umgangs und des Einsatzes von Waffen bestehen.“
 
Also hat sich der besagte Student danach gerichtet. Das Gewaltmonopol und dessen Organe waren allerdings zufällig nicht anwesend, wie meistens in solchen Fällen. Waffe hatte er natürlich auch keine. Er hielt sich an das Rezept, das unsere geschätzte Innenministerin ausdrücklich empfohlen hat: „Her mit dem Zaster, her mit der Marie!“ Also alles hergeben, kein Widerstand.
Leider hat der erwähnte Entreicherer sich nicht an diese Ratschläge und Erkenntnisse gehalten und dem Opfer, nachdem er den Zaster entgegengenommen hatte, noch einige Schnitte mit seinem Messer in der Bauchgegend beigebracht. War aber gar nicht so schlimm, der Student ist schon wieder in häusliche Pflege entlassen worden.
Wir danken dem Sicherheitsministerium also für die wirklich guten Ratschläge. Im Namen aller Opfer, die es bereits hinter sich haben und die es noch werden.
 
 
 
Advent, Advent, Asylheim brennt!
 
Diesmal in Hirtenberg. War aber gar nicht so schlimm, nur ein paar Rauchgasvergiftete und das Heim ist halt hinüber und unbewohnbar. Das aber muß man aushalten. Wir reparieren das schon wieder. Dafür haben wir einige lustige Afghanen bei uns. Einer von ihnen, ein gerade 15jähriger hat angeblich sein Zimmer angezündet. In Hirtenberg war ihm zu wenig los, er wollte nach Wien verlegt werden.
Der junge Mann war, wie die „Krone“ verständnisvoll schreibt, durch Krieg und Terror traumatisiert. Na dann. Da muß man schon Verständnis haben.
Vielleicht kommt er jetzt nach Wien. Ob die Wiener dann durch Terror und Brandlegung traumatisiert werden, wird sich noch herausstellen. Die Aussichten sind aber recht gut.