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Es regiert: Der gepriesene Hirte

Ein uralter Film: Tod in Hollywood. Einfach sehenswert, aber kann man wahrscheinlich nicht mehr beschaffen. Dort agiert ein übler Charakter, eine Art Guru, der mit geschwindelten Weltraumbegräbnissen große Kohle macht. Selber bezeichnet er sich als "Gepriesener Hirte" und seine Anhänger vertrauen ihm blind und spenden.

Die Situation ist heute ähnlich. Der "Gepriesene Hirte", also der Heilige Basti und seine Helfer ruinieren die Wirtschaft, erzeugen hundertausend Arbeitslose, machen die Bürger zu dummen Bittstellern, statt ihnen den Schaden, die sie selbst verursacht haben, zu ersetzen.

Aber der "Gepriesene Hirte" wird nach wie vor angebetet und verehrt, gewählt wahrscheinlich auch. Wir hatten das schon einmal und es war erst 1945 mit einem großen Krach zu Ende. 

Warten wir ab, wie es weitergeht. Bisher ist aber noch keiner gescheiter geworden.

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Oh, Du lieber Augustin!

 

Alles ist hin! In der Zeit, als der liebe Augustin seine Gstanzeln sang, wütete die Pest. Man sagt, fast zwei Drittel der damaligen Menschheit wäre ausgestorben. Wird wahrscheinlich auch stimmen und die Regierenden waren damals auch schon so rat- und hilflos wie heutzutage.

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Unter Wölfen/Ein Drama in Wien

 

Unter Wölfen
 
Eine furchtbare Geschichte aus Schweden. In einem Zoo wurde eine Tierpflegerin – angeblich eine erfahrene Frau – von Wölfen im Gehege angefallen und getötet.
Wölfe sind Raubtiere und obwohl in der freien Natur solche Vorfälle nicht wirklich bekannt sind und eher ins Reich der Sage gehören, sollte man Wölfe nicht unterschätzen, vor allem dann, wenn sie in der Überzahl sind. Sicher ist auch die Gehegehaltung immer eine Ausnahmesituation und viele wichtige Instinkte dieser Tiere sind nicht in Funktion. Es kann immer zu Unfällen kommen.
Eine Stunde lang konnte niemand zu der Frau – sie war inzwischen bereits tot – hinein. Die Aussage eines Zoobediensteten verwundert aber. Er sagte: „Die Wölfe haben uns klargemacht, daß sie uns drinnen nicht dulden wollten.“
Man hätte den Wölfen wirklich klarmachen sollen, daß man nicht duldet, daß eine Pflegerin getötet und gefressen wird. Die Mittel dafür sollten wohl vorhanden sein.
 
 
Ein Drama in Wien
 

gab es vor einigen Jahren, als ein Jaguar eine Pflegerin – auch eine erfahrene Frau – mit einem einzigen Biß getötet hat. Der damalige Direktor Pechlaner hatte eine Pistole eingesteckt, konnte sie aber nicht mehr einsetzen, die Sache ging einfach zu schnell. Die Pistole wurde in der Folge von den Medien verschwiegen, aber der Pechlaner war in Ordnung.

Kommentare   

+11 #5 Guest 2012-06-28 21:41
Als die Geschichte in Schönbrunn passiert ist war ich damals zufällig in der Gegend unterwegs, ich hab's im Autoradio gehört.

Furchtbar, ich habe mich allerdings damals (wie auch heute noch) gefragt was wohl gewesen wäre wenn ein (legal) bewaffneter Zoobesucher eingeschritten wäre und die Raubkatze erschossen hätte. (Schon klar, in einer solchen "dynamischen Situation" wäre das ohne Gefährdung des menschlichen Opfers schwer möglich gewesen, um das einschätzen zu können müßte man aber dabeigewesen sein)

Ergebnis wäre wahrscheinlich am nächsten Tag eine Schlagzeile in der Krone gewesen: "Irrer Waffennarr erschießt arme Miezekatze", die geballte Macht von Entenfellner und Swoboda wäre gegen den Schützen zu Felde gezogen. Und zwar unabhängig davon ob die Intervention der Tierpflegerin das Leben gerettet hätte oder nicht.

Harte Sache, alter Spruch: "Schieß oder schieß nicht, du wirst es bereuen!"
+4 #4 Guest 2012-06-28 19:38
Wer hat mit dem Einsperren angefangen, und wer ist dem Aussterben/der Ausrottung näher?

Allerlei "Experten" v.a. hierzulande wie wir wissen nicht.


Ferner erkennt der Historiker ganz andere Zusammenhänge:

Die Wölfe wollten keinen Fremden in ihr Hoheitsgebiet reinlassen - böse NAZIs also!

Zufall, dass sich ein Schicklgruber dereinst 'Wolf' nannte/nennen ließ?
+9 #3 Guest 2012-06-28 17:43
Den Tieren ist wirklich kein Vorwurf zu machen. Man kann auch solche Unfälle nicht völlig verhindern. Man kann auch nicht immer eingreifen, aber wenn die Möglichkeit besteht, sollte man es tun und die Mittel dafür haben.
+10 #2 Guest 2012-06-28 16:21
Ich vermute, dass die Pflegerin in Schweden sich zur falschen Zeit gebückt hat oder hingefallen ist. Etwas großes, das am Boden liegt und versucht, wieder auf die Beine zu kommen, ist für ein Wolfsrudel Beute, das ist völlig natürlich. Da braucht es keine Erklärung darüber, dass die Wölfe nervöser waren als sonst!
Es ist ein trauriger Anlass, aber die schwedischen Wölfe haben einfach bewiesen, dass sie auch in der Gefangenschaft noch "richtig" reagieren.

Sabine, die Pflegerin aus Schönbrunn, kannte ich persönlich, nicht gut, von ein paar Begegnungen mit ein bißchen Smalltalk halt.
Sie hat einen Flüchtigkeitsfehler gemacht, nicht dreimal geschaut, ob alle Türen außer der, durch die sie ins Gehege wollte, wirklich fest verschlossen sind.
Der Jaguar hat damals, ebenso wie jetzt die Wölfe, völlig "richtig" gehandelt - vom Standpunkt des Tieres, das einen Eindringling in sein Revier bekämpfte, aus gesehen.
+8 #1 Guest 2012-06-28 14:24
Zitat:
Man hätte den Wölfen wirklich klarmachen sollen, daß man nicht duldet, daß eine Pflegerin getötet und gefressen wird. Die Mittel dafür sollten wohl vorhanden sein.
In Schweden rechne ich nicht damit, daß die Mittel vorhanden sind. Und wenn sie vorhanden sind, werden sie nicht eingesetzt. Da wartet man lieber, bis die Wölfe ihre Jause beendet haben. So geht es eben im gutmenschlichen Schweden zu. Vermutlich werden die Wölfe in Folge zu Sozialstunden verurteilt oder aber zu psychologischer Nachschulung mit Stuhlkreis. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man diese zweifelhaften »Scherze« noch ausspinnen. Irgendetwas ist anscheinend in Skandinavien schief gelaufen. Was? Das wäre politisch nicht korrekt, wenn ich es schreibe. Skandinavien ist kein Vorbild und darf keines sein…

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