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Gedenken an einen „Wödmasta“

 

Gedenken an einen „Wödmasta“
 
Österreich hatte ja nicht wirklich so viele Weltmeister und wenn man es genau nimmt, war der Happel auch keiner. Aber gut war er schon.
Gerade hat er ein recht trauriges Jubiläum: einen Todestag. Allerdings – je weiter so ein Todestag weg ist, desto fröhlicher kann man ihn feiern. Und beim Happel sind es ja schon 20 Jahre her. Also feiern wir ihn.
Ich bin kein Fußballspieler, habe auch als Kind nie wirklich gespielt, nicht einmal zugeschaut habe ich gerne, aber der Happel war für mich immer ein Begriff. Er hat ganz genau gewußt, worauf es ankommt und er hat das auch immer recht spontan gesagt.
Einen Ausspruch von ihm werde ich nicht vergessen:
„Mit an Beistrich in der Hosn kannst net Fußballspielen!“
Für meine Freunde und Leser aus dem Ausland: In der Sprache der Fußballer ist ein „Beistrich in der Hose“ ein Zeichen von Angst. Man macht sich gerade noch nicht in die Hose, aber beinahe und in der Hose sieht man das halt.
Fußballspielen mit einem Beistrich in der Hose geht nicht. Aber Politik geht auch nicht mit einem Beistrich in der Hose. Wenn man sich unsere Politiker so ansieht, möchte man deren Unterhosen lieber nicht kontrollieren müssen.

Und schon gar nicht kann man für das liberale Waffenrecht eintreten, wenn man einen Beistrich in der Hose hat. Die IWÖ hat keinen, ihre Funktionäre haben keinen. Das ist nicht immer angenehm und gefällt vielen nicht, aber da führt kein Weg vorbei. Wir müssen tapfer sein, bei allem, was auf uns zukommt, sonst werden wir verlieren. Und verlieren sollten wir besser nicht.