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Wahlsensation

Jetzt kommt der endgültige Wahlschlager: Basti heiratet die Klima-Greta! Trauzeugen (schon fix) Van der Bellen und der Blümel. Damit ist zwar der Schwiegermuttertraum ausgetäumt, die Klimaretter werden aber alle den Basti wählen! Wenn Kinder kommen, heißt das erste: Kromp und das zweite Kolb. Sollte es ein siamesischer Zwilling sein, dann eben Kromp-Kolb. Geschlecht ist ohnehin divers.

P.S.: Aber vielleicht ist das ganze nur ein Scherz - wie das ganze Wahltheater

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Eiskalt im Donaukanal

Da liest man in der „Krone“, daß ein Mann einen anderen Mann in den Donaukanal gestoßen hat. Da man bei dem Täter sofort eine geistige Verwirrung diagnostizieren konnte, war es wohl eher ein „Schubsen“, weil das machen die geistig Verwirrten aus aller Herren Länder nur allzugern, vor allem auf Bahnsteigen. Aber besonders interessant: Wie die „Krone“ schreibt, war das Wasser des Donaukanals „eisig“. Aber: „eisig“ im August? Wo doch eine Seite vorher die Kromp-Kolb von einer Hitzewelle geschrieben hat? Ich glaube, daß die „Krone“ zunehmend geistig verwirrt sein dürfte.

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Jagd

Unzufriedene Jäger

 

Sehr geehrter Herr Landesjägermeister!
 
Tieferschüttert mußte ich heute (Anm.: Mittwoch, 10.10.2012) einen Bericht über ein Interview der Niederösterreichischen Nachrichten mit dem Bezirksjägermeister Brandstetter aus Krems zur Kenntnis nehmen:
 
 
BJM Brandstetter sagte zur Frage der NÖN, ob der private Waffenbesitz durch das neue Waffengesetz (Registrierung) zurückgedrängt werde, folgendes:
 
NÖN: Wird der private Waffenbesitz dadurch zurückgedrängt werden?
Brandstetter: Wenn der private Waffenbesitz - mit Ausnahme der Jagdwaffen - zurückgedrängt wird, sehe ich darin keinen Nachteil. Im Gegenteil, ich würde es sogar eher begrüßen.
 
Ganz abgesehen, daß seine Meinung zur Registrierung sehr kurz gedacht war (tatsächlich bereitet man damit schon eine künftige Waffensteuer vor. Das wird auch die Jäger treffen) brüskiert er mit seiner Antwort zum privaten Waffenbesitz alle Sportschützen, Sammler und alle jene unbescholtenen und gesetzestreuen Staatsbürger, die ihre Waffen – in Zeiten wie diesen – zur Selbstverteidigung bereithalten.
 
Dem BJM ist nicht bekannt, daß er ohne die “Mitbrüder im privaten Waffenbesitz” vielleicht gar keine, aber jedenfalls nur noch eine Flinte und eine Büchse besitzen würde. Ich verweise damit auf die vaterländische Antiwaffenkampagne der Jahre 1995 bis 2000. Herr BJM kann sich offensichtlich nicht mehr daran erinnern, daß damals von SPÖ und den Grünen ein generelles Privatwaffenverbot gefordert wurde. Der intensiven Arbeit einer uneigennützigen Dachorganisation für den privaten Waffenbesitz – der IWÖ (Interessenvertretung liberales Waffenrecht in Österreich) – war es zu verdanken, daß dieses Privatwaffenverbot nicht in Kraft treten konnte. Etwa 390.000 Wählerstimmen haben das entschieden. Das Zünglein an der Waage waren damals die “Privatwaffenbesitzer”!
 
Ich persönlich hatte damals die Ehre, die Grüne Frau Mag. Stoisits davon zu überzeugen, daß ihre Forderung “2 Gewehre für Jäger sind genug!” nicht realistisch ist. Nach längerer Korrespondenz gab sie mir recht. Außer mir gab es sehr viele Legalwaffenbesitzer, die für unsere gemeinsame Sache - den privaten Waffenbesitz - gekämpft haben. Wir alle haben damals an ein und demselben Strick gezogen (gut, die Jägerschaft hat sich auch damals schon dezent zurückgehalten). Gemeinsam konnten wir das Schlimmste verhindern.
 
Und jetzt kommt ein BJM daher und beteiligt sich tatkräftig an der Neuauflage der Antiwaffenkampagne. Das ist eine Schande für die gesamte Jägerschaft sondergleichen! Immerhin handelt es sich dabei um einen BJM und um keinen einfachen Jägersmann. Dem einfachen Bürger kann man ohne weiteres eine unbedachte Meinungsäußerung zubilligen, aber einem BJM in seiner Funktion müßte man zutrauen können, daß er über den Tellerrand hinauszublicken vermag und den Ernst der Lage erkennt.
 
Waidmannsheil!
 
Franz Schmidt
8262 Ilz
Polizeibeamter i R
 

P.S.: Ich gehöre nicht dem NJV an sondern dem Steirischen. Da der Herr BJM zu einem Bundesgesetz Stellung bezog, welches alle Österreichischen Jäger und Waffenbesitzer betrifft, sah ich mich dazu veranlaßt, ebenfalls Stellung zu nehmen.

Kommentare   

+11 #8 Guest 2012-10-17 23:17
Noch was: Des Waidmanns Dank sollte sich bei der nächsten Wahl ausdrücken. Aber nicht hingehen hilft nicht. Da freuen sich nur die Entwaffnerparteien, zu denen ab jetzt (genauer ab 2008) auch die ÖVP gehört.

Hingehen und die Parteien wählen (soviele sind es nicht) die für ein liberales Waffenrecht eintreten.
+10 #7 Guest 2012-10-17 23:11
Was Waidmanns Dank geschrieben hat, hat es genau so in der seligen DDR gegeben. Wer sich das wünscht, sollte auch alles andere zurückbekommen.
+12 #6 Guest 2012-10-17 19:40
Die einzelnen Gruppen der legalen Waffenbesitzer können sich weiterhin gegeneinander ausspielen. Es wird von der Gegenseite nicht gedankt werden.
Wenn wir nicht einig sind, dann können wir uns in Zukunft ein anderes Hobby suchen. Denn so stark sind wir im Vergleich zur Gesamtbevölkerung nicht.
Und was heute noch selbstverständlich ist wie z.B. Besitz von Kurzwaffen, Jagdwaffen zu Hause, kann in 20 Jahren nur noch nostalgische Erinnerung an bessere Zeit hervorrufen.
+13 #5 Guest 2012-10-17 19:14
Da klingelt in meinem Kopf der geflügelte Spruch:

"Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens".
+17 #4 Guest 2012-10-17 18:18
Der Herr BJM vergisst auch, dass vor nicht allzu langer Zeit, die Jagd ein Privileg des Adels war und die Vorfahren der heutigen Grünröcke noch gerade den Fürsten und Kaisern die Hirsche vor die Flinte treiben durften! Wilderei war bei strengen Haftstrafen verboten - und damals war der Knast noch kein Erholungsheim wie in der Haftanstalt Leoben! Es ist tragisch zu sehen, dass manche Menschen glauben, dass es sie selber nicht treffen wird, wenn die EUdssR einmal verkünden wird, dass der Privatwaffenbesitz verboten wird - natürlich nur zum Besten der Allgemeinheit (also der herrschenden Eliten - welche ihre Waffen nicht abgeben werden müssen...)
Waidmans Heil Herr BJM - vielleicht das nächste Mal erst nachdenken und dann erst Interviews geben!
+19 #3 Guest 2012-10-17 18:11
Selbst wenn es für den Herrn Brandstetter erstrebenswert erscheint legale Waffen zurück zu drängen (mit Ausnahme der Jäger und Jagdwaffen), halte ich dies für unrealistischer als eine Invasion durch Außerirdische.

Werden Waffen verboten, dann trifft das auch die Jäger, mittelbar oder wahrscheinlich sogar unmittelbar. Es könnte durchaus sein, dass die Jäger sogar noch vorher dran kommen, denn die bösen Bambi-Killer morden täglich, dagegen sind die Sportschützen fast schon unscheinbar.

Letztendlich sollte sich keine Gruppe von legalen Waffenbesitzern zu sicher sein. Die AWN sind auf leichte Beute aus. Wenn der Herr Brandstetter überhaupt noch jagen will, sollte er lieber vor den Grünen warnen. Grün in der nächsten Regierung und die Jäger haben ein Problem. Wir alle haben dann ein Problem!
+15 #2 Guest 2012-10-17 15:12
Ein "psychotest" für Jäger sollte her, und warum sollen doch bitte 2 Jagdwaffen nicht reichen. Am besten einen Drilling, dann reicht auch eine Jagdwaffe. Und damit auch ja nichts passieren kann, bei den Jägern, sollte die Waffe auch am besten gleich Zentral z.B. in einer Bundesheerkaserne versperrt werden. Und beim aus fassen bitte die Schriftliche Begründung nicht vergessen.

Und noch ein Großes

Waidmans Dank!!!!!!!

von mir.
+17 #1 Guest 2012-10-17 14:34
Hört, Hört ... ich wünsche dem Autor von Herzen, dass sein Schreiben etwas im positiven Sinne bewegt!!!

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