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Wenn unsere Kinder Verbrechen begehen

So schreibt die "Krone" und bringt einen Bericht über jugendliche Straftäter. Liebe "Krone": es sind nicht "unsere" Kinder. Es sind nicht "meine" Kinder. Unsere Kinder sind keine Straftäter im Sinne des Zeitungsberichtes. Wir wissen alle, wer diese Straftäter sind, wir wissen alle, wer die Täter sind, die man nicht bestrafen kann, weil sie einfach zu jung sind oder sagen, daß sie zu jung sind. Wir wissen das und was die "Krone" hier bringt, ist eine ungeheuerliche Unterstellung. Haltet endlich Euer Maul!

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Wieder ist einer gestorben

 

Diesmal war es Gustav Peichl, jedem besser bekannt als „Ironimus“. Er hat die Zweite Republik mit seinen Karikaturen begleitet und er hat sie alle gezeichnet. Mit spitzer Feder, humorvoll, aber nie verletzend. Politiker – die vor allem – aber auch Künstler, Schauspieler, keinen hat er ausgelassen.

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Jagd

Querschläger aus Tirol

 

Querschläger aus Tirol
 
Vor einigen Wochen konnte ich und wir alle den neuen (alten) Erlaß des BMI begrüßen. Der Waffenpaß für Jäger wird damit gesichert. Ein wichtiges Werkzeug für die jagdliche Praxis steht damit jedem Jäger zu, der so etwas haben möchte und die Voraussetzungen erfüllt.
In Tirol aber gehen die Uhren anders. Der dortige Jägerverband meint, daß der Jäger keine Faustfeuerwaffe braucht. Bestätigungen, die der Erlaß vorschreibt, werden in Tirol nicht ausgestellt. Und so wird im Heiligen Land Tirol das Ansuchen eines Jägers beschieden:
 
Sehr geehrter Herr XXXX!

der Tiroler Jägerverband kann Anfragen von Jägern um Bestätigungen zur Ausstellung eines Waffenpasses nicht befürworten, da Faustfeuerwaffen in Tirol für die Jagdausübung nicht notwendig sind.

Dies bestätigen sowohl der Schießreferent des Tiroler Jägerverbands als auch der Obmann der Nachsuchestation Innsbruck-Land und Innsbruck-Stadt. Letztgenannter wird jährlich die meisten Nachsuchen in Tirol vorgenommen haben, er verneint ebenfalls die Notwendigkeit einer Faustfeuerwaffe.

Hinzuweisen ist u. a. auch darauf, dass bei Jagden auf Schwarzwild Langwaffen ausreichen und Nachsuchen von Gastjägern nicht durchgeführt werden dürfen; das bestätigen eigene Erfahrungen bei Schwarzwildjagden in den östlichen Bundesländern.

Das Führen einer Faustfeuerwaffe mag zwar in den von Ihnen angeführten Situationen zweckmäßig erscheinen, grundsätzlich erforderlich ist es aber aus jagdlicher Sicht nicht.

Mit freundlichen Grüßen
für den Tiroler Jägerverband

Helmuth Waldburger

TIROLER JÄGERVERBAND
 
Das ist ein Skandal. Da bemühen sich andere Landesjagdverbände und die IWÖ Erleichterungen für die Jäger durchzusetzen, erreichen das auch und dann kommt so ein Brief, der die ganzen Bemühungen zunichte macht. Die Waffengegner im Innenministerium können sich ins Fäustchen lachen.
Was sagt der Landeshauptmann Platter dazu? Immerhin auch ein begeisterter Jäger? Was sagt der niederösterreichische Landesjägermeister Pröll dazu, der sich hier wirklich eingesetzt hat? Und was sagt die Frau Innenminister dazu, die doch derselben Partei angehört wie alle vorhin Genannten? Einer Partei, die sich immer als „Vertreter der Jäger“ beweihräuchert? Und welcher Partei die Funktionäre der Tiroler Jägerschaft angehören, wird man unschwer erraten können.
Was die einfachen Jäger dazu sagen, habe ich hören müssen. Das war nicht angenehm. Schreiben kann man das hier nicht.

 

Kommentare   

+3 #17 Guest 2012-11-29 10:28
heute die presse lesen! seite 8
+3 #16 Guest 2012-11-28 22:48
zitiere porscheraser:

Einige Teile davon sind sicher möglich, doch die entscheidenden Teile wie Lauf und Schlagwerk sollten doch aus etwas stabileren Material sein. Der Kunststoff des 3d Druckers (zumindest so wie mir bekannt) dürfte für eine mehrfache Anwendung doch zu weich sein.

Nur die Idee .... faszinierend.....

Ja, die Idee ist faszinierend.
Ich vermute auch, dass es darum gegangen wäre, manche Teile, die aus Kunststoff sind, selber herzustellen. Weitere notwendige Teile werden zugekauft.

Aber richtig sinnvoll find ich das ganze trotzdem nicht (obwohl die Idee ihren Reiz hat) - ich kaufe mir ja auch nicht gleich eine ganze Brauerei, wenn ich ein Bier will.
Es gibt sicher einfachere 8und in Summe günstigere) Möglichkeiten, ein qualitativ hochwertiges Gerät zu erwerben.
+4 #15 Guest 2012-11-28 18:57
Hab grad in Krone Bericht ganz durchgelesen.
Nur um festzustellen das da etwas wichtiges (in meinen Augen) Fehlt!

Zitat:
Da der RepRap nur mit einem speziellen Kunststoff und nicht mit Metall arbeitet, ist es eine schwierige Herausforderung, eine Konstruktion zu entwickeln, die stabil genug ist, einen Schuss abzugeben. Die Initatoren halten fest, dass die entwickelte Waffe keine 200 Schuss abgeben muss, sondern nur einen, solange dieser tödlich ist.
+6 #14 Guest 2012-11-28 18:43
zitiere porscheraser:
Liebe Leute, das ist wirklich heute in der Krone gestanden.



futurezone.at/digitallife/11655-waffenprojekt-fuer-3d-drucker-gestoppt.php

Die Krone ist ja früh dran :P



Zitat:
der Tiroler Jägerverband kann Anfragen von Jägern um Bestätigungen zur Ausstellung eines Waffenpasses nicht befürworten, da Faustfeuerwaffen in Tirol für die Jagdausübung nicht notwendig sind.
Was macht denn ein Jagdverbandsmitglied wenn ein Rudel Schwarzwild (3 oder mehr) auf einen Losgeht?
"Bitten das sie einen Moment stehen bleiben; Muss erst Nachladen!?"
+5 #13 Guest 2012-11-28 16:52
Liebe Leute, das ist wirklich heute in der Krone gestanden.

Ich persönlich kann es mir nicht vorstellen, dass man mit einem 3d Drucker eine Waffe reproduzieren kann.

Einige Teile davon sind sicher möglich, doch die entscheidenden Teile wie Lauf und Schlagwerk sollten doch aus etwas stabileren Material sein. Der Kunststoff des 3d Druckers (zumindest so wie mir bekannt) dürfte für eine mehrfache Anwendung doch zu weich sein.

Nur die Idee .... faszinierend.....
+7 #12 Guest 2012-11-28 16:38
Nur so nebenbei:Was da gedruckt werden soll ist ein AR 15 Lower.
Die Aufregung darf sich wieder legen.
+11 #11 Guest 2012-11-28 16:20
Noch ein Nachtrag zur Tiroler Jägerschaft:
die Jagdprüfung ist nicht leicht, der Prüfungsbereich Schusswaffenkunde durchaus eine Herausforderung. Nicht nur die Tiroler sondern alle Jäger Österreichs sind kompetent genug, selbst ein Urteil über FFWs und ihre Bedürfnisse zu fällen, die brauchen sicherlich keine selbsternannten (Un-)Fähigkeitsexperten, die ein Urteil über alle fällen.
+9 #10 Guest 2012-11-28 16:04
zitiere JR:
Ist die ÖVP nicht schon 12 Jahre durchgehend im Innenministerium? Die Partei der Jäger?


Nein!
Nicht der Jäger allein!
Der dummen Schafe allgemein!!!
+6 #9 Guest 2012-11-28 15:48
Und warum kann man das dann nicht einfach und kurz so in den Erlass schreiben? Ist die ÖVP nicht schon 12 Jahre durchgehend im Innenministerium? Die Partei der Jäger? Sollte sich jeder Jäger einmal eingehend die Frage stellen, wieso man es den eigenen Leuten unnötig schwer machen möchte.
+8 #8 Guest 2012-11-28 15:20
Das mit der Jagdkarte allein hat gereicht bis 1996. Dann wurde das immer schlimmer, wohlgemerkt, das Gesetz hat sich nicht geändert, nur die Verwaltungspraxis.

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