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Wie feige sind unsere Politiker?

Schon sehr feige. Manchmal heißt das auch "Distanzierung" oder "keine Ahnung". Hauptsache, man muß nicht mannhaft für seine Überzeugung einstehen. Ich nehme hier keinen aus. Nicht die Schwanzeinzieher, die Disanzierer, die Ahnungslosen, die alle vor dem kleinsten Hauch des Widerstandes und der Kritik feige einknicken. Kein Politiker, der sich mutig vor seine (seine!) Bürger stellt. Kann ich denn wirklich nur mehr den Kickl wählen?

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Das Klima in der Krise – oder wir werden von Idioten regiert

 

An der sogenannten „Klimakrise“ zeigt es sich. Man muß nur Zeitung lesen oder sich den ORF ansehen. Lauter Trotteln. Keiner versteht nur das geringste von Technik, von der Physik und vom „Klima“ schon gar nichts. Dazu kommt, daß die meisten Leute Klima mit Wetter verwechseln. Was CO2 ist, weiß keiner, was das bewirkt, versteht man nicht und daß CO2 keineswegs ein Treibhausgas ist, weil es so etwas gar nicht gibt, das haben die Leute, denen wir notgedrungen zuhören, nicht verstanden und werden es auch nie verstehen, weil sie viel zu dumm und ungebildet dafür sind. Aber es wird vorgeplappert und nachgeplappert auch.

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Kriminalität

Österreichs Sicherheit hat einen Direktor

 

Österreichs Sicherheit hat einen Direktor
 
Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit heißt Dr. Herbert Anderl und er hat in der Vega-Peyer-Weyprecht-Kaserne in Wien einen Vortrag gehalten. Thema: „Sicherheitspolitik“.
Selbstverständlich war ich dort und habe mir das angehört, es versprach ja, recht interessant zu werden. Sogar der General Entacher war dabei.
Nun, ich hatte meine Erwartungen und sie wurden nicht enttäuscht. Österreich ist nach wie vor sicher, die Kriminalität bleibt in etwa gleich, auch die Öffnung der Grenzen nach Schengen, hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Verbrechensrate gehabt. Sogar die Autodiebstähle sind (leicht) zurückgegangen. Das alles haben wir vernommen und mit einer gewissen Befriedigung registriert. Gute Arbeit unserer Sicherheitspolitiker und auch der Herr Generaldirektor kann sich beruhigt zurücklehnen und auf seine wohlverdiente Pension warten.
Diskutiert wurde nicht wirklich und gefragt auch wenig. Ein Zuhörer hat einen recht bestürzenden Fall geschildert, wo die Staatsanwaltschaft die Verfolgung des Täters einfach verweigert hat. Man könne ja einen Fortsetzungsantrag stellen, hat man dem Betroffenen beschieden, was allerdings so etwa 80 € kostet und sicher nichts bringt.
Ist halt so, meinte der Vortragende. Der Staatsanwalt sei eben Herr des Verfahrens und der Untersuchungsrichter sei abgeschafft worden. Resumee: Wer sein Recht will, muß halt dafür zahlen.
Meine Frage ging auch in diese Richtung: Ob denn die Exekutive mit der Zusammenarbeit mit der Justiz zufrieden sei, wenn die Polizei ausforscht, festnimmt und der Staatsanwalt die Täter einfach wieder laufen läßt und sie bestenfalls auf freiem Fuß anzeigt.
Da hat der Herr Sicherheitsdirektor etwas Wirkung gezeigt und man spürte, daß er sicher die Beschwerden der Beamten an der Front kennt, aber nichts dagegen machen kann.
Meine zweite Frage, ob denn das neue Waffengesetz schon seine segensreiche Wirkung entfalten hätte können, brachte den Herrn Direktor dazu einzugestehen, daß natürlich nicht die legalen sondern die illegalen Waffen das Problem seien, diese aber natürlich vom neuen Waffengesetz nicht erfaßt würden. So irrsinnig begeistert war er nicht vom neuen Gesetz, was darin den Ausdruck fand, daß er meinte, dieses Gesetz sei eben nur der EU-Richtlinie geschuldet. Weiterer Kommentar überflüssig.
Alles in allem: Ein Vortrag, der gezeigt hat, wohin Österreichs Sicherheitspolitik geht. Ob wir da etwas ändern werden können, steht in den Sternen.

Jedenfalls Dank und Anerkennung dem Oberst Hengster, der das hervorragend organisiert hat.

Kommentare   

+8 #9 Guest 2012-10-12 14:14
Wie sagte doch wetabi99 zum Posting des Tirolers so richtig?

"Die Lobeshymne auf den "Herrn" mit dem Schnurrbart ist nicht nur unproduktiv das hilft bei der Problematik nicht weiter sondern ist auch noch voll daneben...! Unsachlich und dümmlich!"

Wie recht er doch hatte...
-6 #8 Guest 2012-10-12 12:50
Ein kleiner Exkurs für den Angefressenen et al - verzeiht werte Mitdenker!

1) Ich bin kein Mitglied der IWÖ.

2) Für "standrechtlich" tut's mindestens auch ein handelsübliches Seil - da braucht man weder eine legale, noch eine illegale Waffe!

3) Die Ursprünge von "standrechtlich" reichen bedeutend weiter zurück, als bis in die NS-Zeit - wenn auch Wikipedia systemtreu darauf den Fokus legt!

4) Ist "nazi" heute ein Schimpfwort, das von einschlägigen Politdarstellern und deren Anhängern gebraucht wird, wenn wahrheits- und logikbasierende Argumente nicht (mehr) vorhanden sind.
Das hat also weder etwas mit dem "Schnurrbärtigen", noch mit "Dem" Massenmord etc. zu tun.


Aber die Reaktionen zeigen nur einmal mehr deutlich den breitgesäten Mangel an Erkenntnisfähigkeit auf, sowie sie von der Naivität zeugen, man könne innerhalb des bestehenden Systems den "großen Wandel" herbeiführen.


Damit sind Sie bzw. Ihre Aussagen genau der Grund, weshalb ich schrieb ich lasse mich gerne "nazi" schimpfen!
+7 #7 Guest 2012-10-12 08:15
Verbotsgesetz 1947/1992:
§ 3 g. Wer sich auf eine andere als die in den §§ 3 a bis f bezeichnete Weise im nationalsozialistischen Sinn betätigt, wird, sofern die Tat nicht nach einer anderen Bestimmung strenger strafbar ist, mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren, bei besonderer Gefährlichkeit des Täters oder der Betätigung bis zu 20 Jahren bestraft.

§ 3 h. Nach § 3g wird auch bestraft, wer in einem Druckwerk, im Rundfunk oder in einem anderen Medium oder wer sonst öffentlich auf eine Weise, daß es vielen Menschen zugänglich wird, den nationalsozialistischen Völkermord oder andere nationalsozialistische Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost, gutheißt oder zu rechtfertigen sucht.
+4 #6 Guest 2012-10-12 08:00
Tiroler: "Die Folgen sind jedoch hier, dass sich 1) keiner mehr traut oben genannte schlicht und einfach standrechtlich (was es nicht mehr gibt) zu liquidieren, und 2) im Falle, dass 1) nicht zutrifft, ist die Masse so indoktriniert, dass sie ihn Mörder schimpfte anstatt Erlöser!

wetabi99 stimme ich zu! Und Sie, Tiroler, sehnen sich so offensichtlich nach diesen Zeiten, gell? Die fettgedruckten Zeilen Ihres Postings treffen voll auf Sie und all jene, die hier mit + stimmen, zu! In Ihre Hände gehört weder eine legale noch eine illegale Schusswaffe und Sie entweder ins Häfen oder in eine geschlossene Anstalt.
Und dem Dr. Z. fällt, wie immer, dazu nichts ein? Mit ein Grund, warum z.B. Mikl-Leitner und LJM Pröll mit ihm persönlich nicht zusammenkommen wollen? Welch immenser Gewinn für die IWÖ und für uns legale Schußwaffenbesitzer!
Mit fassungslosem Gruß
+6 #5 Guest 2012-10-11 22:02
Zitat:
Österreich ist nach wie vor sicher, die Kriminalität bleibt in etwa gleich, auch die Öffnung der Grenzen nach Schengen, hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Verbrechensrate gehabt.
Wenn man Statistiken solange frisiert, bis sie aussagen, was man gerne haben möchte, kann man versuchen den Menschen etwas vor zu lügen. Wie gesagt, man kann es versuchen. Problem bei diesem Versuch wird unter anderem sein, dass Menschen die dumm genug sind so etwas zu glauben, sich auch nicht für Statistik interessieren und bereits ihre Erfahrungen mit der gleichbleibenden Verbrechensrate gemacht haben. Liebe Politik, euer Kartenhaus fällt allmählich zusammen.

Die Dummen glauben euch kein Wort und die Gescheiten sowieso nicht. Mit Zahlen-Tuning kann man vielleicht eine Weile das Sicherheitsgefühl streicheln, aber wie es mit Gefühlen eben so ist, können sie sich schlagartig wandeln. Bin sehr gespannt ob die Systempolitik hier noch die Kurve schafft und dabei zumindest einen gewissen Rest an Glaubwürdigkeit behält bzw. Glaubwürdigkeit zurück bekommt.
+8 #4 Guest 2012-10-11 16:15
zitiere Tiroler:
ist die Masse so indoktriniert, dass sie ihn Mörder schimpfte anstatt Erlöser!
Daher abschließend: Nennt mich ruhig Nazi - ich bleibe der Wahrheit treu um meines Seelenheiles Willen!


Die Lobeshymne auf den "Herrn" mit dem Schnurrbart ist nicht nur unproduktiv das hilft bei der Problematik nicht weiter sondern ist auch noch voll daneben...! Unsachlich und dümmlich!
+17 #3 Guest 2012-10-11 13:34
Die Initiative kam von der EU. So weit, so schlecht. Und welche - unnötigen - Fleißaufgaben dazu hatte Österreich geleistet? Und unter welchen Bundesministern für Inneres, etwa jenen von der ÖVP gestellten?
-1 #2 Guest 2012-10-11 13:09
Irgendwo in der Kette müssen sich zwangsläufig Individuen finden, denen ? deftig ins Hirn gesch*** hat!
Ferner müssen Folgeglieder der Kette von Selbstzweifeln geplagt und hoffnungslos zu feig sein, um der gequirlten Sch*** vorangegangener (ohne-)Glieder Einhalt zu gebieten!


Zweitere sind klarerweise Politiker, aber auch die breite Masse dekadenter Menschen, die buckelnd zusehen!


Erstere abschließend zu identifizieren fällt schon schwerer, bzw. ist es mir bis heute nicht gelungen!?



Die Frage nach der Generalschuld ist widerum eher einfach zu beantworten:
Das Wort allein erinnert an die Nachwirkungen des WKII - Schuld ist die Niederlage in ebendiesem.
Die Folgen sind jedoch hier, dass sich 1) keiner mehr traut oben genannte schlicht und einfach standrechtlich (was es nicht mehr gibt) zu liquidieren, und 2) im Falle, dass 1) nicht zutrifft, ist die Masse so indoktriniert, dass sie ihn Mörder schimpfte anstatt Erlöser!


Daher abschließend: Nennt mich ruhig Nazi - ich bleibe der Wahrheit treu um meines Seelenheiles Willen!
+14 #1 Guest 2012-10-11 12:46
Ja, so ist es traurigerweise: Gelenkt wird von der EU, die hiesigen Politiker versuchen nur dem Wahlvolk entweder die Maßnahmen als "eigenen" Erfolg oder eben als von der EU aufgedrückt, zu verkaufen.
So ist es auch hier....es wird zwanghaft versucht ein eigentlich sinnloses Gesetz (wer tut schon eine illegale Waffe registrieren), wo man nunmal als Regierung relativ hilflos dem Ruf der Eu folgen muss, Zuhaus dem Wählervolk als "Fortschritt" zu verkaufen. Einfache Frage: Wär das Gesetz zur Registrierung den auch ohne EU gekommen?? Wohl kaum...! und sollte Österreich da einen anderen Weg gehen wollen dann gibt's bestimmt druck von der EU mit dem Hinweis dass es nicht möglich ist dass Österreich gerade bei Sicherheitspolitischen Dingen aus dem Ruder läuft. Aus der Zwangsjacke wird man sich nicht mehr lösen lassen...solang die EU besteht.

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