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Der Herr Finanzminister hat es nicht so mit den Zahlen

Das ist schon eine Schande, stört aber keinen. Millionen und Milliarden, Tausender und Zehntausender. Alles wurscht. Das depperte Parlament wird es schon reparieren. Hoch Blümel!

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Besonders gerne bringe ich immer wieder einen Beitrag meines lieben Freundes und Mitstreiters Andreas Tögel. Fachkundig, gescheit und wichtig.

Hier ein Beitrag vom 21. Mai 2020, erschienen bei ef und ortner online

 

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Politik

Ein toter Hund

 

Ein toter Hund
 
Einem toten Hund gibt man keinen Tritt. Das ist zumindest mein Prinzip. Daher nur eine kurze Bemerkung über den Ex-Innenminister Erwin Strasser, der jetzt endlich vor Gericht steht.
Mit ihm hat die Regentschaft der ÖVP im Innenministerium begonnen und das war nicht gut. Verhaute Reformen, Säuberungen, Management by Chaos, tief fliegende Laptops, Freunderlwirtschaft. Man hat den Menschen werken lassen, die Partei hat teilnahmslos zugeschaut.
Für die legalen Waffenbesitzer hat Strasser nichts gemacht. Ich habe zusammen mit einigen seiner sehr engagierten Mitarbeitern, die es ehrlich gemeint haben, den sogenannten Runderlaß gebastelt, ein vielversprechender Ansatz zur Vereinheitlichung der chaotischen Vollzugspraxis der Waffenbehörden. Strasser selbst hat das hintertrieben, mit einigen seiner hochrangigen „Fachbeamten“ die Parole ausgeben lassen, man müsse sich an den Erlaß gar nicht halten, der Verwaltungsgerichtshof werde ohnehin jeden Rechtsverstoß decken. Das hat sich bis heute nicht geändert und der VwGH spielt in diesem Spiel immer noch mit und deckt alles, was die Behörden aushecken.
Also keine gute Bilanz. Die ÖVP hat indes den Herrn Politiker entsorgt, trennt sich von ihm und will mit seinen Aktivitäten nichts mehr zu tun haben.

Spät. Zu spät für meinen Geschmack. Aber keinen Tritt mehr. Von mir zumindest nicht.

Kommentare   

+3 #13 Guest 2012-12-03 10:13
Oberst GOLOB- "...da würde auch mir das Herz in die Hose fallen..."
- "nur keine Panikreaktionen setzen" (d. h. keinen Widerstand leisten und den Einbrecher auch nicht attackieren)
- "haben unser Schlafzimmer einbruchssicher gemacht, Riegel vor der Tür, Fenster gesichert, Telefon im Schlafbereich, so kann man ruhig das Eintreffen der Polizei (133 anrufen) abwarten."

Ja, so geht´s natürlich auch...


Und dann, wenn die echten Polizisten eintreffen und auf die Einbrecher irgendeine Art von Reaktion zeigen, zB.: Schießen, dann diese Art der Reaktion als nicht tolerierbare "Panik.- oder Überraktion zu werten, daß manchen sie dann schon, diese Polizeioberen.

Selbst als Polizist nichts tun, aber Polizisten, die das tun, wofür sie bezahlt werden, nämlich Gesundheit und Eigentum anderer zu schützen, anschließend in div. Medien anprangern
zu lassen und sich (nicht nur in der Not) hinter Ihnen verstecken, als sich schützend vor sie zu stellen.

So schaut's aus.
+2 #12 Guest 2012-12-03 10:06
Das Fürchten scheint ja bei den Wiener Polizeioberen ja schon Schule zu machen.(das Erstbeispiel der kleine General Karli Mahrer, B.A.), der seine Waffe auch im Tresor eingesperrt hat sie dort auch läßt. (Wieso braucht der dann überhaupt eine private Waffe???)

Aber, daß ein sogenannter "Polizist" sich bei einem laufenden Einbruch in sein Haus selbst einsperrt und auf die Hilfe der tel. verständigten echten Polizisten wartet, klingt etwas befremdlich.
Was können die tun, was er nicht auch selbst zun könnte????
Oder ist dieser "seltsam furchtsame Polizist" Obst.GOLOB etwa auch ein B.A.????
(Anmerkung: eventuelle Abkürzung von blöder A...?
Es gilt natürlich auch für diesen, hoffentlich nicht Prototypen eines Polizisten, die
Unschuldsvermutung).
+5 #11 Guest 2012-11-30 19:56
Gerne, lieber Georg!

Aber Du weißt: Principiis obsta, wer heute aus dem Ernst einen Erwin macht, macht am End' mit dem Erwin auch noch ernst. Und dann ist Schluß mit lustig!
+5 #10 Guest 2012-11-30 19:45
Gut, daß ich auifmerksame Leser habe: Der dagarser hat mir gesagt, daß der Strasser natürlich nicht Erwin sondern Ernst heißt. Peinlich, aber anscheinend hat mich verführt, weil der Stasser doch das Geschöpf Erwin Prölls war.
Danke leiber Richard!
+6 #9 Guest 2012-11-30 19:12
zitiere WilderWicht:
Bei mir steht der Waffenschrank und der Waffentresor im Schlafzimmer.


Das ist ein Lobendes Beispiel! ;-)



Dieser Artikel bast grad so schön rein :lol:

www.krone.at/Oesterreich/Wirt_im_Pyjama_stellt_Einbrecher-Trio_mit_Schrotflinte-Taeter_angeschossen-Story-342426

Was mir ehrlich gesagt nicht bast
Zitat:
Aber auch gegen Vater und Sohn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet - geprüft wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Mittwochabend, ob die beiden tatsächlich in Notwehr geschossen haben.
Erst Erschießen lassen bevor man schießen darf! oder was?
+9 #8 Guest 2012-11-30 17:08
Ich hab mein Schlafzimmer auch sicher gemacht. Fast wie der Oberst Gollob. Bei mir steht der Waffenschrank und der Waffentresor im Schlafzimmer.
+7 #7 Guest 2012-11-30 16:06
wie das herrl halt, pröll ist ja nicht anders. das berühmte video in you tube wo er den pfarrer niedermacht ist ja legende. und weil er den karas auch ins abseits gedrückt hat, bekommt er von mir doch noch den tritt.
+12 #6 Guest 2012-11-30 13:51
Gerade in "ORF-Heute Mittag" den Polizei-Obristen Johann Gollob gesehen und gehört: Zu Einbrüchen fällt dem im Waldviertel wohnenden Polizeioffizier folgendes ein:
- "...da würde auch mir das Herz in die Hose fallen..."
- "nur keine Panikreaktionen setzen" (d. h. keinen Widerstand leisten und den Einbrecher auch nicht attackieren)
- "haben unser Schlafzimmer einbruchssicher gemacht, Riegel vor der Tür, Fenster gesichert, Telefon im Schlafbereich, so kann man ruhig das Eintreffen der Polizei (133 anrufen) abwarten."

Ja, so geht´s natürlich auch...
+10 #5 Guest 2012-11-30 12:00
Auch von mir kein Tritt. Nur eine kleine Bemerkung am Rande: Früher oder später bekommt jeder was er verdient hat.
+10 #4 Guest 2012-11-30 12:00
Fortsetzung:
So erscheint aufgrund der oa. Themenbeschreibung das Verhalten Strassers nur als logische Folge einer mittlerweile üblichen, abgehobenen Politpraxis. Eine Vielzahl von Zeitungsartikel (z.B. Profil v. 25.2. und 3.3.2008, Men in Black/Intervention) haben sich mit der Umfärbung des Innenministeriums unter Strasser beschäftigt. Wenn sich nun LH Pröll als Ziehvater von Strasser von ihm distanziert und von seinem Verhalten maßlos enttäuscht ist(Zitat aus Interview Kleine Zeitung/Salzburger Nachrichten/Standard/Die Presse), so ist Strasser in seiner Überheblichkeit doch lediglich das Kind von Pröll ( Wesensentlarvend zu Pröll das You Tube Video -Doppelter Akademiker Pröll ÖVP beschimpft Pfarrer).

Ist es daher verwunderlich,wenn mir die von den Parteien mit wohlgeformten Worten vorgetragenen Programme unglaubwürdig wenn nicht gar verlogen erscheinen – zu sehr lässt sich daraus die Vorgabe Hände falten – Goschn halten ablesen. Aber letztendlich wird das Urteil über die Arbeit unserer Politgranden durch den/die Wähler gefällt.

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