Politik

Auf der Straße nach Damaskus

 

Auf der Straße nach Damaskus
 
Auf dieser Straße ist schon viel passiert. Jetzt hat es unsere UN-Soldaten getroffen. Am Weg zum Flughafen wurden sie beschossen, zwei schwer Verletzte, zwei leicht Verletzte.
Was geschieht, wenn man Soldaten beschießt? Richtig: Sie schießen zurück, bekämpfen die Angreifer und schalten sie aus. Daher sollte man es sich gut überlegen, wenn man auf Soldaten schießt, man könnte draufzahlen.
Die feigen Kerle, die auf unsere Soldaten geschossen haben, leben. Es ist ihnen nichts geschehen, sie sind alle davongekommen. Unsere Soldaten waren nämlich unbewaffnet, sie wollten nach Hause fliegen und man darf in einen Flieger nicht mit der Waffe einsteigen.
Ein unbewaffneter Soldat ist ein Unding. Das darf nicht sein. Soldaten kämpfen und sie müssen Waffen haben, sonst sind sie keine Soldaten mehr, sondern Zielscheiben. Und wer aus unseren Soldaten Zielscheiben macht, wehrlose Zielscheiben, die von übermütigen Freizeitkriegern nach Blieben und konsequenzenlos beschossen werden können, sollte die Verantwortung dafür übernehmen müssen.
Aber wie es zugeht bei uns – keiner wird dafür die Verantwortung übernehmen. Wir haben ja einen waffenlosen Verteidigungsminister, der sich wahrscheinlich beim Anblick eines Gewehres in die Hose macht. Er sollte verschwinden und seinen Kabinettschef von der Bundesbahn gleich mitnehmen. Ein paar andere am besten auch gleich dazu.