Politik

Der Gipfelpunkt der Dummheit

 

Der Gipfelpunkt der Dummheit
 
Um das Bundesheer und um die Wehrpflicht wird jetzt immer intensiver gekämpft. Die Gegner des Heeres bringen schwere Geschütze in Stellung. Eines der schwersten scheint der Hannes Androsch zu sein, der sich von einem der überschätztesten Finanzminister aller Zeiten zu einem Experten für fast alles von der Bildung bis zum Militär entwickelt hat.
Also hat ihn die Super-Qualitätszeitung „Österreich“ zu einem Kommentar eingeladen und er hat seinen Kommentar – besser seinen Senf – zu den Vorfällen in Damaskus brav abgeliefert. Ein Berufsheer, Profis, müssen her. Hat man auch nicht anders erwartet. Androsch wörtlich:
„Der Angriff auf unsere UN-Soldaten in Syrien verdeutlicht, wie wichtig es ist, Berufssoldaten mit entsprechender Ausbildung zu haben. Grundwehrdiener könnte man nicht in solche Gebiete schicken. Das wäre ein Verbrechen.“
Für wie blöd halten Sie uns, allerwertester Herr Ex-Finanzminister?
Sind UN-Soldaten jetzt Grundwehrdiener oder sind die denn nicht ohnehin Berufssoldaten oder von der Miliz? Haben sie nicht die beste Ausbildung für diesen Job? Und wer ist denn jetzt der Verbrecher? Ist das nicht etwa der Verteidigungsminister, der diese Leute – unsere Leute – in solchen Gegenden unbewaffnet und ungeschützt herumkutschieren läßt? Wer ist denn da der Verbrecher, lieber Herr Ex-Minister?
Antworten werden wir nicht bekommen. Schon gar nicht von diesem selbsternannten „Experten für alles“.
Aber wir können ihm diese Antwort geben. Am 20. Jänner. Wo wir die schöne Gelegenheit haben werden, auch den amtierenden Verteidigungsminister und seine Bande zum Teufel zu jagen.

Wir sollten uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.