Waffenrecht International

Schöne Statistiken

 

Schöne Statistiken
 
Die Zeitschrift „Focus“ (Nummer 37/12) bringt interessante Statistiken. Kriminalität in Europa und auf der ganzen Welt. Die Zahlen kommen teils von der UNO und auch von einem US-Beratungsunternehmen Mercer.
Wie es bei solchen Statistiken immer ist, gibt es dabei Ungenauigkeiten und verfälschte Ergebnisse durch abweichende Untersuchungsmethoden, aber so halbwegs scheint das zu stimmen.
Die gefährlichsten Städte der Welt werden angeführt von Bagdad, die anderen hochkriminellen Orte liegen hauptsächlich in Afrika und in den muslimischen Ländern. Das verwundert nicht. Afrika steht für Gewalt und der Islam steht für Gewalt. Wenn sich beides vereinigt, wird es ganz besonders schlimm.
Die sichersten Städte sind einmal Luxemburg, dann kommen Schweizer Städte, Helsinki und Wien. Wir wissen, daß die Waffengesetze in der Schweiz, in Finnland und in Österreich am liberalsten sind. Die Deutschen mit ihrem strengen Waffengesetz sind weit abgeschlagen.
Das setzt sich fort:
Die meisten Einbrüche weisen die Niederlande auf, dann kommt schon Großbritannien, noch vor südamerikanischen und afrikanischen Ländern.
Bei den Raubüberfällen haben die Briten die USA bereits überholt und zwar deutlich. Die „amerikanischen Verhältnisse“ die keiner will, sind jetzt britische Verhältnisse, die keinen stören.
Es wäre nicht ganz korrekt, daraus eine eindeutige Korrelation zum Waffenrecht abzuleiten, da müßte man mehr und genauer untersuchen, außerdem sind die kulturellen Unterschiede auch zu berücksichtigen. Aber eines wird deutlich, überdeutlich:
Strenge Waffengesetze bringen keine Sicherheit sondern befördern das Verbrechen. Liberale Waffengesetze dämpfen die Kriminalität. Mehr kann man nicht aussagen und mehr muß man auch nicht aussagen.

Ob unsere Sicherheitspolitiker „Focus“ lesen, weiß ich nicht, wahrscheinlich nicht. Und würden sie das lesen, würden sie sicher nicht die richtigen Schlüsse ziehen.