Waffenrecht International

Schon wieder kein Amoklauf

 

Schon wieder kein Amoklauf
 
27 Tote, davon 20 Kinder – ein Massenmord in Newton, Connecticut, USA. Amoklauf war das wieder einmal nicht. Das muß ich nicht noch einmal erklären.
Es geht aber nicht um Wortklauberei. Massenmord oder Amoklauf – die Medien lieben den Amoklauf wie die Hyänen das Aas und daher ist alles ein Amoklauf, was den Schreiberlingen und Sprecherlingen unserer Meinungsbildner nur irgendwie auffällt.
Noch wissen wir nicht alles, was da passiert ist, auch ich bin hier auf Spekulationen angewiesen, aber einiges steht fest und wenn es noch nicht feststeht:
·        Legale Waffen waren nicht am Verbrechen beteiligt. Connecticut hat ein sehr strenges Waffengesetz, der Waffenbesitz ist Personen unter 21 nicht gestattet, der Mörder war 20. Daß er die Waffen vermutlich seiner Mutter gestohlen hat, manche sie nicht legaler.
·        Der Täter war ein Psychopath. Er war in psychiatrischer Behandlung, bekam entsprechende Medikamente. Alle diese Mörder waren wie er Psychopathen und in fachkundiger Betreuung, haben gewisse Medikamente bekommen, die solche Taten begünstigen.
·        Die Schule war die klassische „waffenfreie Zone“. Erst knapp vor der Tat wurden technische Einrichtungen geschaffen, die die Waffenfreiheit garantieren sollten. Den Mörder haben sie nicht abgehalten.

Das wäre es erst einmal. Die Diskussion um das Waffengesetz wird weitergehen. Die Diskussion um die wahren Ursachen wird wieder nicht stattfinden.