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Der Aufmarsch der Idioten

Die "Krone" präsentiert uns das Verhandlungsteam für die kommende Schwarz-Grüne Regierung. Ich will nicht sagen, daß die hier Vorgestellten alle Idioten sind - aber wenn man sich das so anschaut, was da aufgeboten wird: Na bumm! Es möge sich also jeder Gedanken darüber machen, wer uns demnächst regieren wird. Idioten haben Idioten gewählt und Idioten werden uns regieren. Ich denke, wir sind selber schuld.

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Die Zweiklassengesellschaft

 

Wir entwickeln uns in eine Zweiklassengesellschaft hinein. Das liegt in der Natur der Sache, das hat es übrigens immer gegeben. Das liegt vor allem daran, daß es einfach zu viele Gesetze und viel zuviele Vorschriften gibt, daß der Staat allzuviel reglementiert. Und jetzt kommt die EU auch noch dazu. In Wahrheit kennt sich keiner mehr aus, keiner weiß mehr so richtig, ob er sich noch gesetzeskonform verhält oder schon ein Gesetz übertritt, das er aber gar nicht kennt.

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Waffenrecht Österreich

Die Wiedergänger

 

Die Wiedergänger
 
Ein Bericht samt Interview in Ö 1 (Journal Panorama am 1.10.) brachte längst vergessene Erinnerungen. Wiedergänger tauchten auf. Gruselig.
Aber der Reihe nach:
Der oben erwähnte Bericht war gar nicht so schlecht. Der Reporter hat sein Handwerk verstanden, genau recherchiert und gut gefragt. Findet man nicht so oft im ORF. Anlaß war das neue Waffengesetz und genau am Tag des Inkrafttretens, nämlich am 1. Oktober wurde gesendet. Das paßt.
Zuerst wurde im Innenministerium gefragt. Der Herr Ministerialrat Grosinger, dem man seine begrenzte Begeisterung über das neue Gesetz angehört hat, meint, daß der Gesetzgeber einen Hintergedanken mit dem neuen Gesetz verfolgt habe. Hintergedanken hat der Gesetzgeber – besonders der österreichische – recht oft und beim neuen Waffengesetz ist der Hintergedanke jedem klar: Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle. Und: Kassieren, kassieren, kassieren, nämlich einkassieren und abkassieren.
Der Ministerialrat sagt aber weiter, daß man im Falle eines Verbrechens an Hand der Registrierung verfolgen könne, wer der Besitzer der Tatwaffe ist. Das glaubt der Herr Ministerialrat zwar selber nicht, es ist ihm aber angeschafft worden, das zu sagen. Wer ein wenig nachdenkt, weiß, daß dies ein kompletter Unsinn ist. Ein Diener seiner gestrengen Herrin. Bleibt ihm nichts anderes übrig. Schade um seine Reputation.
Und schon taucht die erste Wiedergängerin auf: die Frau Magister Navarro. Sie hat inzwischen schon wieder einmal geheiratet und heißt jetzt Navarro-Frischenschlager. Der ehemalige Verteidigungsminister ist aber nicht der Unglückliche. Hat einfach Glück gehabt.
Nun, die Frau Navarro ist mit den Jahren – 1997 ist das passiert – nicht gescheiter geworden und tischt den alten Unsinn wieder auf. Unfälle, Morde, Bluttaten aller Art, alles die Schuld der legalen privaten Waffen, die natürlich samt und sonders verboten gehören. Eine besondere Frechheit der Dame ist es, daß sie geflissentlich verschweigt, daß der Attentäter von Urfahr ihr eigener Klient gewesen ist, der noch dazu mit einem Waffenverbot belegt war. Sie hat ihn aus der Kontrolle verloren und das Ergebnis waren ein paar Tote. Bei ihrer Argumentation paßt daher nichts und an dieser Unglaubwürdigkeit ist sie auch damals jämmerlich gescheitert; das trotz Unterstützung durch die SPÖ, die Grünen und alle Medien.
Mit der Hilfe prominentester Politiker von Klima und seiner Sonja abwärts, der Krone, des Kurier, des Standard und natürlich des ORF hat sie gerade lächerliche 7.000 Unterschriften für ein totales Waffenverbot gesammelt. Eine Blamage sondergleichen. Die IWÖ hat es ohne irgendeine Unterstützung auf über 170.000 Unterstützer gebracht. Mehr braucht man nicht zu sagen.
Der zweite Wiedergänger ist Nestor Kapusta, ein Scharlatan von hohen Graden, der eine unseriöse und unwissenschaftliche Studie über Selbstmorde geschickt als Vehikel seiner Popularität nützt. Er behauptet, daß auf Grund des verschärften Waffengesetzes die Morde und die Selbstmorde zurückgegangen seien. Falsch. Er hat dafür die Zahl der Waffenpässe und der Bluttaten in Beziehung gesetzt und daraus eine Korrelation gebastelt. Ein himmelschreiender Unsinn, jeder ernste Wissenschaftler lacht darüber. Macht ihm aber nichts aus. Seit 2009 tritt er damit auf und findet immer wieder Ahnungslose, die darauf hereinfallen.
Die IWÖ hat den Herrn Kapusta verschreckt. Sagt er. Angeblich gab es „bedrohliche Kommentare“ in den IWÖ-Foren. Wenn er sich deshalb fürchtet, ist das seine Sache und er sollte sich in ärztliche Betreuung begeben, wenn er das glaubt. Natürlich besteht dazu überhaupt kein Anlaß. Eine manifeste Paranoia – ob man das heilen kann weiß ich nicht, ist mir aber auch egal.
Interessant, daß Frau Bettina Bogner von der Kriminaltechnik anders denkt als der Herr Ministerialrat. Sie sieht das konträr und meint, diese Registrierung brächte keine Vorteile für die Ermittlungsarbeit. Logisch, wie denn auch. Mörder und Totschläger pflegen eben ihre Waffen nicht zu registrieren bevor sie ihre Untaten begehen. Und daß man seine Mordwaffen, registriert natürlich, einfach am Tatort liegen läßt, damit man im Ministerium „auf Knopfdruck“ herausfindet, wer’s gewesen ist, traut sich nicht einmal der dümmste Krimiautor seinen Lesern darzubieten.
Und über legale und illegale Waffen kann man überhaupt nicht reden, solange sich das Innenministerium weigert, diese wesentlichen Kriterien bei Straftaten in eine Statistik aufzunehmen. Die Unterscheidung ist einfach und könnte unmittelbar nach jeder Tat festgestellt werden. Man will aber nicht. Denn dann würde jeder draufkommen, daß nicht die legalen sondern nur die illegalen Schußwaffen das Problem sind. Die Frau Innenminister weiß es und sie hat es auch klar und deutlich gesagt. Bis zu ihren Mitarbeitern ist das aber noch nicht vorgedrungen.
Lichtblicke des Interviews waren noch die resolute Trafikantin, die entschlossen ihre Verteidigungswaffe trägt und der Waffenkonstrukteur Kriegleder.
Fazit: Eine gute Reportage. Beide Seiten kamen zu Wort und die Beurteilung ist nicht schwer gefallen. Schwindel und Lügen auf der Seite der Waffengegner, klare Aussagen und richtige Argumente der Befürworter des legalen privaten Waffenbesitzes. Wer Ohren hat zu hören, der höre.
 
 
Trau Dich doch!
Ich habe hier den Nestor Kapusta ziemlich scharf angegriffen. Vielleicht klagt er mich. Bisher hat er sich nicht getraut. Ein Prozeß würde nämlich zeigen, wie seine Studie beschaffen ist und sein wissenschaftlicher Ruf – soferne überhaupt vorhanden – wäre ruiniert.

Wir werden sehen.

Kommentare   

+4 #6 Guest 2012-10-07 09:25
Ich schlage vor, daß man am 1. Oktober 2013 einen Vergleich erstellt, ob die zentrale Registrierung etwas mehr als hohe Kosten mit sich gebracht hat. Eine Waffe in falschen Händen ist sicherlich gefährlich, aber das sind auch andere Sachen wie z.B. Mopedautos gelenkt von Fahrern/innen ohne Führerschein. Wo wird da was im Straßenverkehr geändert? Das ist den Damen und Herren anscheinend egal. Wobei es sicher mehr Verkehrsunfälle gibt wie Zwischenfälle mit legalen Schußwaffen. Der Unterschied ist nämlich der, daß legale Waffenbesitzer eine Waffenführerschein absolvieren müssen und Mopedautolenker z.B bis zu einem gewissen Alter ohne jegliche kenntnisse fahren DÜRFEN ! Jetzt frage ich Sie, wer ist die größere Gefahr für die Allgemeinheit?
+13 #5 Guest 2012-10-05 18:55
Waffengegner haben es grundsätzlich schwer mit schlüssigen und handfesten Fakten zu argumentieren, denn es gibt praktisch keine. Also wenn man gegen den legalen Waffenbesitz irgendwie argumentieren will, dann muss man zwangsläufig auf Emotionen, Halbwahrheiten oder schlicht Lügen zurück greifen. Denn so wie sich dies im Ö1 angehört hat, war schon Bemühen dahinter objektiv zu berichten. Wie schwer es sein dürfte vernünftige Leute zu finden, die gegen den legalen Waffenbesitz argumentieren können, merkt man an der Auswahl der Personen besonders.
+12 #4 Guest 2012-10-05 18:42
zitiere drzakrajsek:
Navarro-Lindan-Frischenschlager-Kapusta vielleicht?


ja, bei dieser Dame Navarro- (..und was auch immer)treibts einem Christen die Schamesröte ins Gesicht..., kein Wunder versucht sie sich mit polulistischen kurzatmigen Parolen Ihrem "Dasein" etwas mehr an "Glanz" zu verschaffen...eigentlich bedauernswert die Dame.
+12 #3 Guest 2012-10-05 17:52
Navarro-Lindan-Frischenschlager-Kapusta vielleicht?
+13 #2 Guest 2012-10-05 17:15
Na, was soll man von dieser Frau "Nirvana" auch erwarten: Die Klienten begehen Amoktaten...die Männer laufen ihr offenbar weg...irgendwie bringt sie nichts richtiges zusammen. Dann ist ja klar dass sie versucht irgendwo sich mal Gehör zu verschaffen. Warum geht's aber nicht zu UNICEF oder macht anderweitig in ihrer freien Zeit was gscheits? Aber immer sinds die anderen Schuld...vielleicht hats aber Garnichts gegen die Waffen sondern gegen die "Waffenträger"...vielleicht mags keine Männer?? Ihr Klient (ein Mann)..begeht Amoktat, hat sie somit nicht im Griff gehabt. Eheprobleme-Scheidung und wieder Heirat...auch da ziehen sich die offensichtlichen (Männer)-Probleme durchs leben..., jetzt denkt die wenn sie schon nichts gegen die Männer ausrichten kann dann wenigstens gegen ein männliches Statussymbol randalieren!! Sie scheint, so meine laienhafte Vermutung, die Waffen mit einem männlichen Palussymbol gleichzusetzen gegen das sie auf zwanghafte Weise denkt ankämpfen zu müssen! Berufliches Versagen in Verbindung mit der Erfahrung des Versagens (siehe Klient begeht im Gericht Amoklauf),zudem soziale Bindungsprobleme (Scheidung-neue Heirat etc.)...da würde ich doch mal als Laie sagen da ist Gefährdungspotenzial dahinter... man sollt sie zum Kapusta schicken!
+14 #1 Guest 2012-10-05 15:40
Ich bin mir sicher der "Scharlatan von hohen Graden" klagt dieses mal ...

Man kann gespannt sein.

Zur Reportage muss man sagen, daß diese für eine ORF-Reportage eigentlich sehr ausgewogen war. Hätte sich der Journalist aber noch ein bisschen mehr mit der Materie befasst, hätte er die dreisten Lügen der beiden chronischen AWN sofort auf Sendung wiederlegen können.

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