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Her mit der künstlichen Intelligenz!

Denn die natürliche hat sich gerade verabschiedet. Was wird uns blühen? Die Türkisen sind weder gescheit noch gebildet und jetzt kommen die Grüninnen dazu. Eine wahre Trottelpartie. Ob da die künstliche Intelligenz noch was ausrichtet?

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Gibt es auch „gute“ Nazis?

 

Die Frage muß man anders stellen: Nicht: Gibt es auch gute Nazis? Sondern: Gab es auch „gute“ Nazis? Denn – wie man weiß, wurden 1945 die Nazis besiegt, auch verurteilt, hingerichtet und verboten. Es kann also heute keine  guten „Nazis“ mehr geben, weil es eben gar keine mehr gibt. Wer heute als „Nazi“ bezeichnet wird, ist Opfer einer Verleumdung durch Andersdenkende, meistens Kommunisten, die ja genau so Linke sind, wie die Nazis einst gewesen sind. Man zeigt mit seinem Stinkefinger auf die eigene Vergangenheit und die eigene Gegenwart und übersieht dabei, daß die anderen Finger auf den Betreffenden selber zeigen.

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Waffenrecht Österreich

Die wahre Geschichte vom Waffenverbot

 

Die wahre Geschichte vom Waffenverbot
 
Viele Leser haben mir geschrieben und wollen die Geschichte hören. Also erzähle ich das, möglichst kurz und bündig. Es wirft ein bezeichnendes Bild auf den Zustand einer ganz bestimmten Waffenbehörde, nämlich dem damaligen AB Wien.
Vorausschicken muß ich, daß ich mit meinen Publikationen (Querschüsse, IWÖ-Nachrichten) einigen Waffenbehörden und vor allem dem BMI sicher gehörig auf die Nerven gegangen bin. Ich habe auch Mandanten in Waffensachen vertreten und dabei manche Erfolge erzielt. Dem Administrationsbüro Wien hat das nicht gefallen, der Leiter des Büros, Hofrat Dr. Janda war schon aus politischen Gründen – er war Gemeinderat der SPÖ in Gänserndorf – über meine Aktivitäten nicht besonders erfreut.
Im Herbst 2007 hat ein recht bekannter Rechtsanwalt der Behörde eine Videoaufzeichnung vorgelegt. Diese hat in schlechter Bildqualität einen jungen Menschen gezeigt, der offensichtlich ein Gewehr abfeuert.
Der Anwalt hat behauptet, das Video würde meinen Sohn darstellen und ich selbst sei auf der Tonspur zu hören. Das Gesicht des abgebildeten Schützen war allerdings nicht zu erkennen, meine Stimme war auch nicht zu hören.
Ohne mich zum Sachverhalt zu befragen und ohne die Unterlagen zu prüfen, hat das Administrationsbüro Wien daraufhin am 5. 12. 2007 ein Waffenverbot gegen mich verhängt, worauf ich meine sämtlichen Waffen unverzüglich bei einem Händler deponiert habe. Als Beweis gab es wie gesagt, nur dieses zweifelhafte Video. Sonst überhaupt nichts.
Natürlich habe ich sofort Rechtsmittel ergriffen.
Im Zuge der Erhebungen hat sich nicht erweisen lassen, daß der Schütze auf der Bildfolge mein Sohn gewesen ist und auch meine Stimme war nicht vernehmbar. Es wurde von der Behörde sehr lange ermittelt, das Jugendamt wurde eingeschaltet, es wurde vom AB Wien beantragt, man solle mir das Sorgerecht für mein Kind entziehen, zahlreiche Schulkollegen meines Sohnes wurden stundenlang ausführlich vernommen. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, daß das AB Wien gegen meinen Sohn, der damals erst dreizehn Jahre alt und somit nicht strafmündig gewesen ist, eine Anzeige nach § 50 WaffG erstattet hat. Diese Anzeige wurde natürlich sofort zurückgelegt.
Schließlich hat das AB Wien das Waffenverbot gegen mich wieder aufgehoben, weil die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren und es überhaupt keine Beweise gab. Alle Waffen wurden an mich zurückgestellt.
 
Zusammenfassung
Das Verfahren gegen mich war in allen Punkten unberechtigt. Die dabei beteiligten Beamten haben Handlungen gesetzt, die den Verdacht des Amtsmißbrauches nahelegen, außerdem haben sie die Regeln der Befangenheit außer Acht gelassen. So hat zum Beispiel die zuständige Referentin in meiner Sache ein Zeitungsinterview gegeben, in dem sie mich vorverurteilt hat. Der Leiter des Büros hat auf eigene Faust Ermittlungen gegen mich angestellt, die seine örtliche Kompetenz überschritten haben. AB Wien ermittelt selbständig in Niederösterreich, weil man dort den „Tatort“ (d.i. Videoaufzeichnung) vermutet hat. Auch hier läge Amtsmißbrauch vor. Außerdem wurde mir zu Unrecht Akteneinsicht verweigert. Ich habe als Beschuldigter große Teile des Akts bis heute nicht einsehen dürfen, auch mein Anwalt nicht. Und das Beste: Es hat nie eine persönliche Befragung von mir als Beschuldigter stattgefunden.
Ich habe alle diese Verfahrensmängel natürlich angezeigt. Geschehen ist nichts.
 
Warum das Ganze?
Wäre das Waffenverbot rechtskräftig geworden, hätte ich meine Mitgliedschaft bei der IWÖ verloren und natürlich alle meine Funktionen zurücklegen müssen. Damit wäre der IWÖ großer Schaden zugefügt worden.
Das war die klar zu erkennende Absicht des AB Wien und seiner mitwirkenden Referenten, in erster Linie des Büroleiters. Dieser ist inzwischen im Ruhestand. Zweifellos war seine politische Funktion mit seiner Beamtenstellung unvereinbar. Daß ein aktiver SPÖ-Politiker die größte Waffenbehörde Österreichs leitet, hat niemanden gestört.
 
Ein schlimmer Verdacht
Während des Verfahrens habe ich von einem mir gut bekannten Menschen die vertrauliche Mitteilung erhalten, man werde das Verfahren gegen mich sofort einstellen, wenn ich in Zukunft auf meine publizistische Tätigkeit verzichten würde. Das sei von einer hochgestellten Persönlichkeit zugesichert worden, man dürfe mir aber dessen Namen nicht nennen. Eine klare Erpressung also. Ich bin darauf natürlich nicht eingegangen und habe dieses Ansinnen zurückgewiesen.
Immerhin hat es dazu auch polizeiinterne Ermittlungen gegeben und ich wurde dazu auch vernommen, allerdings ist weiter nichts geschehen. Wer der Erpresser war und wo er sitzt, habe ich bis heute nicht erfahren.
 
Schluß und Ende
Das Verfahren ist aus, ich habe gewonnen und meine Unbescholtenheit wieder zurückerlangt. Die Geschichte wird manchmal wieder aufgewärmt und darum habe ich das hier geschrieben. Ich denke, damit ist alles gesagt.

Kommentare   

+7 #19 Guest 2012-11-24 19:37
zitiere ich01:
... zeigt es auch dass eine Konversation Ihrerseits mit den entsprechenden Stellen nicht mehr möglich scheint... ... denn letztendlich verlieren tun dabei die Mitglieder der IWÖ. Das zeigt sich auch schon dadurch sehr deutlich dass SIE nicht mehr zu Diskussionen geladen werden... die Debatten finden ohne die IWÖ und die Waffenbesitzer statt - zum Schaden Aller!
... würde man wohl auch wieder mit der IWÖ und den zu vertretenden Waffenbesitzern reden und Ihnen zuhören.



Bei einer Konversation sollten beiden Seiten das Gespräch wollen; und der IWÖ sucht meines Wissens das Gespräch.
Die Diktaturen dieser Welt haben eines Gemeinsam; eine Entwaffnete Bevölkerung!
+10 #18 Guest 2012-11-24 15:37
Lieber Graf Bumsti, da kann ich Ihnen nur voll und ganz zustimmen. Ein wirklich toller Beitrag!
+14 #17 Guest 2012-11-24 15:20
Sobald man in der Öffentlichkeit agiert wir man kritisiert. Allerdings diese ehrlosen Hetzjagden sind eine Dimension, mit der man fast auch schon rechnen muss. Zumindest wenn man kein Genosse ist. Wahrscheinlich sind es nur einige wenige paranoide Linke die ihre Macht in Gefahr sehen und gutgläubige Menschen instrumentalisieren, damit sie unliebsame Menschen verfolgen. Sonst würde unser System Freiheit nicht grundsätzlich als Gefahr bzw. Gefahrenpotenzial ansehen. Die IWÖ verkauft schließlich keine Waffen und will auch niemanden bekehren eine an zu schaffen, wenn man das nicht will. Wer also von vornherein nicht eine gehörige Portion Eigeninitiative mitbringt, wird erst gar nicht auf die IWÖ stoßen und sicher kein legaler Waffenbesitzer werden. Illegal eine Schusswaffe zu erwerben ist insgesamt sicher einfacher und günstiger. Sogar für das IWÖ-Forum benötigt man eine Anmeldung mit Lichtbildausweis. Wenn man es genau nimmt ist die IWÖ die größte private Initiative gegen den illegalen Waffenbesitz in Österreich und sollte meiner Meinung nach deshalb auch von staatlicher Seite aus gefördert werden. Aber die Zeichen stehen auf Sturm. Der Aufgeklärte denkende Bürger, der das System anfängt zu hinterfragen und mehr Freiheit fordert, wird als Gefahr gesehen. Eben diese Bürger auch noch bewaffnet zu wissen, dürfte einigen wohl nicht sehr gefallen. Aber wo wird es enden, wenn man genau die Bürger bekämpft, die das System benötigt um überhaupt zu existieren?
+14 #16 Guest 2012-11-24 14:44
Ich bin ganz der Meinung von Dr.Z, diese ewigen Stänkerer sollten doch erst mal selbst etwas Sinnvolles leisten. Kritik üben ist immer leicht. Und ach wie lustig ist es doch, jemand Ehrenhaften zu verunglimpfen. Wer machte und macht die allermeiste Arbeit der Iwö? wo wären die die legalen Waffenbesitzer heute, hätte nicht Dr.Z stets und unermüdlich für sie gekämpft? Gibt es eine Person mit einem vergleichbaren Wissen rund um das Waffenrecht in Österreich?
Also bitte alle verehrten Besserwisser kommen Sie zu Iwö und arbeiten sie aktiv und sinnvoll mit!!!
Melden wird sich allerdings niemand....
+5 #15 Guest 2012-11-24 14:11
Dr. Zakrajsek schrieb:

Zitat:
Das Verfahren ist aus, ich habe gewonnen und meine Unbescholtenheit wieder zurückerlangt.
Ich glaube nicht, daß Sie jemals bescholten waren (wenn es das Wort "bescholten" gibt, zumal es ja einige nicht vorhandene Gegensätze gibt, z. B. kann man zwar ungestüm sein, aber von "gestüm" war noch nie die Rede), daher konnten Sie auch nicht wieder unbescholten sein. Rein rechtlich ist man nicht mal so schnell bescholten, eine leichte Körperverletzung mit einem Strafrahmen von unter sechs Monaten bedingt reicht dazu nicht aus und scheint auch im Leumundszeugnis nicht auf, da wird es ein simples Waffenverbot an sich auch nicht schaffen. Da das Waffenverbot aber, anders als in diesem Fall, auf einer handfesten Vorgeschichte fußen sollte, mag es sein, daß diese - wie gesagt, im konkreten Fall fehlende - Vorgeschichte ausreichen könnte/sollte, die Unbescholtenheit für einige Zeit abhanden kommen zu lassen.
+7 #14 Guest 2012-11-24 11:54
zitiere ich01:

Das Verhältnis zwischen Ihnen Herr Dr. Zakrajsek und den entsprechenden Institutionen ist derart zerrüttet dass ich kein Weiterkommen sehe.


Womit die Jagdgesellschaft ihr Ziel erreicht hätte. Ausweichen und Zurückziehen sind die zwar gewünschten, aber falschen Reaktionen. Das Muster ist ja in unserer Mediendiktatur bekannt, die "Causa" Graf/Meschar war ja ein Musterbeispiel, wie das läuft. Man patzt jemand an, wochenlang, schlußendlich sogar mit der direkten Frage: "Sehen Sie noch immer keinen Grund zurückzutreten?", wenn man Gelegenheit zur Gegendarstellung bekommt, dann im Rahmen einer TV-Runde, in der man als einziges Krokodil gegen fünf bis acht Kaschperln zuzüglich eines völlig parteiischen Moderators schon allein von der Redezeit her keine Chance hat, solange bis die Umfragewerte im Rahmen der Sonntagsfrage signifikant schlechter werden und der betreffende Politiker dann eben doch wegtaucht, um größeren Schaden für seine Partei hintanzuhalten. Wochen oder Monate später kann man dann in einem unscheinbaren Fünfzeiler, rechts unten auf Seite 12 nachlesen, daß von den Vorwürfen, die vorher wochenlang in fetten Seite-1-Schlagzeilen breitgetreten worden waren, faktisch nichts übrig geblieben ist. Im besten Fall kommt es nach einem verlorenen Presseprozeß nach zwei Jahren zu einem Widerruf. Das Muster ist immer das gleiche, die Medien sind immer die gleichen und trotzdem fallen die Menschen immer wieder auf den Schmäh herein.
+11 #13 Guest 2012-11-24 07:58
Zu JR:

Das war genau der Fall. Der Anwalt hatte selbst kein Kind in der Schule, aber der Udo Jürgens ein uneheliches und der Anwalt war mit der Kindesmutter liiert.

Die Waffenbehörde in Wien ist derzeit nicht parteipolitisch besetzt, siehe auch mein Interview mit dem Leiter der Behörde in den Nachrichten (aber mit mir spricht man ja nicht laut ich01).

Aber natürlich ist das Ministerium in der Hand der ÖVP. Und zwar schon seit 2000.
+5 #12 Guest 2012-11-23 22:03
Wieder mal OT und ein "Volltreffer" :

http://meinungsterror.de/?p=453#more-453

8)
+13 #11 Guest 2012-11-23 21:33
Herr drzakrajsek setzt sich sehr für Waffenbesitzer ein, daß muss erstmal Jemand besser machen. Ich finds gut wie er es macht, opfert auch viel Zeit und Nerven für die legalen Waffenbesitzer.
+2 #10 Guest 2012-11-23 21:18
zitiere AlbrechtD:

Genau, vielleicht gibt es ja mal einen Prozess "Nürnberg II".


Dazu brauchen wir aber erstmal Sieger und Besiegte...
Und da stehen wir LWB`s immer noch am Anfang :o

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