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Wetter legt ganze Landstriche lahm

Aber, aber, liebe "Krone"! Ist das nicht ein falscher Aufmacher? Was sagt denn da die Kromp-Kolb dazu? Und die Greta? Ach ja, die ist ja auf dem Schiff und segelt bereits Richtung Spanien.

Es dürfte also nicht heißen: "Wetter legt ganze Landstriche lahm" sondern richtig: "Klima legt ganze Landstriche lahm". Denn wir alle wissen: Wetter gibt es ja gar nicht, es ist das Klima, ihr Trotteln! Und wenn es schneit, ist das die menschengemachte Erderwärmung. Und wenn es regnet, genau so. Wenn es trocken ist - Wüste. Die Wüste lebt nicht, sie droht. Fragen sie die Wissenschaft und am besten eine Wissenschaftlerin. Ihr habt doch eine an der Hand! Schreibt doch jeden Tag!

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Wieder ist einer gestorben

 

Diesmal war es Gustav Peichl, jedem besser bekannt als „Ironimus“. Er hat die Zweite Republik mit seinen Karikaturen begleitet und er hat sie alle gezeichnet. Mit spitzer Feder, humorvoll, aber nie verletzend. Politiker – die vor allem – aber auch Künstler, Schauspieler, keinen hat er ausgelassen.

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Waffenrecht Österreich

Pfadfinder einst und jetzt

 

Pfadfinder einst und jetzt
 
Ich war kein Pfadfinder. Als ich in dem entsprechenden Alter war, wäre ich wahrscheinlich ganz woanders gelandet und müßte dafür heute noch in Sack und Asche wandeln. Meine Mutter war aber gescheit genug und hat das alles verhindert. Aber natürlich bin ich zu den Pfadfindern auch nicht gekommen. Irgendwie schade.
Vor ein paar Tagen hat mir ein Leser eine nette Geschichte geschickt. Sie handelt von einem Pfadfinderführer, einem Jesuiten, der einmal bei einem Faschingsfest als Cowboy verkleidet aufgetaucht ist und tatsächlich einen echten – wirklich einen echten – Revolver umgeschnallt hatte.
Natürlich haben die Buben geschaut und interessiert gefragt haben sie auch. Der Revolver war sogar geladen und warum der Pater denn einen echten Revolver habe und warum der sogar geladen sei, das wollten sie klarerweise wissen.
 
„Um Euch und mich verteidigen zu können!“ war die Antwort und zur Erklärung hat er noch dazu gesagt:
 
"Ich bin Führer der Pfadfindergruppe und habe am Feldlager oft die Verantwortung für bis zu sechzig Kinder. Wenn da einer daherkommt und uns etwas antun will, dann muß ich den stoppen können. Hier im Internat schlafen über einhundert Kinder. Wenn da einer einbricht, ist keine Zeit, um zu warten bis die Polizei uns in dem Haus mit über hundert Räumen findet und hilft! Und deshalb hab ich einen Revolver und kann damit umgehen. Der stoppt zuverlässig jeden Strolch der uns etwas antun will."
 
Daß die Buben begeistert waren, versteht sich und daß sie etwas gelernt haben, versteht sich auch. Sie haben nämlich gelernt, daß sich Jesuiten wehren können, daß sie verantwortungsvoll mit so einer Waffe umgehen und daß alles sicher ist, wenn man eine Waffe hat.
Das hat man gelernt bei uns in Österreich, aber das ist freilich lange her, in den Achtziger Jahren war das. Kein Vater, keine Mutter hat sich darüber aufgeregt, die Polizei geholt, den Pater angezeigt und das Jugendamt wurde auch nicht informiert.
Man erinnert sich noch an das Theater, als aufgekommen ist, daß ein Priester in Kremsmünster ein Schrotgewehr hatte. Die Zeitungen waren voll.
Die Zeiten haben sich geändert. Aber besser sind sie nicht geworden.

Kommentare   

-2 #28 Guest 2012-12-03 10:32
an Wagalaweia:
Einerseits offenbart das unsachliche Ausweichen auf Äußerlichkeiten eine eigene Argumentationsnot ("Staberl" hat das auch immer so gepflogen, wenn ihm sonst nichts mehr eingefallen ist), andererseits sollte so ein Einwurf dann aber schon über jeden Zweifel erhaben sein und wirklich fehlerfrei daherkommen.


Gut geoutet, lieber Waglaweia:-)
-1 #27 Guest 2012-12-02 16:45
"Weia! Oweia! Wagalaweia! Waunst no laung so gstochn schreibst, muass i speia!“
+2 #26 Guest 2012-12-02 16:25
zitiere Leserin:
Dr. Z.: "Und daß eine Kindergärtnerin ein Kind "umnietet" weil sie eine Waffen haben darf,..."

Da Sie ja ein so gottbegnadeter Deutsch-Korrektor waren und um soviel besser Deutsch können, als hier alle zusammen, korrigieren Sie sich erstmal selbst!


Und Sie, werte Leserin, sollten grad in Zeiten wie diesen, wo man sparen muß, wo es nur geht, nicht so großzügig (und falsch) mit Satzzeichen umgehen.

Einerseits offenbart das unsachliche Ausweichen auf Äußerlichkeiten eine eigene Argumentationsnot ("Staberl" hat das auch immer so gepflogen, wenn ihm sonst nichts mehr eingefallen ist), andererseits sollte so ein Einwurf dann aber schon über jeden Zweifel erhaben sein und wirklich fehlerfrei daherkommen.
+4 #25 Guest 2012-12-02 16:11
zitiere drzakrajsek:
Ich korrigiere mich selbst: es heißt "eine Waffe". Zufrieden?

Sehr brav, aber meiner Meinung nicht wirklich notwendig. Ich vertippe mich immer wieder (manchmal erwische ich zB zwei Tasten gleichzeitig)... komme dann selber drauf. Dann ist das aber schon online... sehe das mittlerweile gelassen. Wenn das jemanden stört, ist das sein Problem.
+5 #24 Guest 2012-12-02 14:25
realize: "...oder die schon genannten psycherln folgen ihrem arroganten und überheblichen meister..."

Jetzt ist aber Schluß! Wen meinen Sie, wer sind denn hier die Psycherln und wer ist denn hier der arrogante und überhebliche Meister? Etwa der Dr. Zakrajsek? Frechheit, sowas! Und, damit Sie es nur wissen, ich bin ein Vollweib und kein Manderl!
+5 #23 Guest 2012-12-02 13:59
MAGDALENA, ich glaub, dass sich hinter dem nick ein feiges manderl verbirgt, oder ein spaßvogel. die letzten kommentare laufen aus dem ruder. entweder wird hier ernsthaft kommentiert oder die schon genannten psycherln folgen ihrem arroganten und überheblichen meister und sorgen für unterhaltung, wie schon der STEUERZAHLER bemerkt hat. also herr dr., sie müssen sich entscheiden,entweder kabarett oder halbwegs vernünftige diskussion, wo man sich von den manipulierten alltagstrottel hervorheben kann. der artikel mit dem pfarrer als cowboy verkleidet und mit geladener pistole (colt)hat doch einige leser zum nachdenken gebracht. vorallem frauen sehen das vernünftiger. danke
+3 #22 Guest 2012-12-02 12:47
naja, unmoeglich scheint es bei der vita des Ignatius und dem Selbstbild seines Ordens (Soldaten) nicht.

Ist mir als Atheist aber auch sooowas von Wurscht.
+6 #21 Guest 2012-12-02 09:53
zitiere Ungläubige:
Eines der vielen Gschichterln des Dr. Z., oder die Wahrheit?


Ich bin immer wieder überrascht wie naiv Menschen sein können. In unserer Gesellschaft hat Wahrheit kaum eine Bedeutung. Nur woran Menschen glauben wollen, ist von Bedeutung. Ob das immer die Wahrheit ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Und ob die Geschichte stimmt oder nicht, alleine die Vorstellung scheint schon mehr zum Denken an zu regen, als jede nachprüfbare "Wahrheit". Es gibt einige gute Märchen, die sich tatsächlich nie (so) zugetragen haben, jedoch ist deren Inhalt deshalb nicht unrichtig. Wer aus einem Märchen lernt, ist bereit die Wahrheit zu glauben!
+4 #20 Guest 2012-12-02 09:48
Wer es nicht glauben will, soll es nicht glauben. So einfach ist das.

Den Politikern und den Journalisten wird ja auch alles geglaubt. Die Linzenz zum Lügen habe ich nicht, die schon.
+11 #19 Guest 2012-12-02 09:27
@ ungläubige
glauben sie etwa nicht das der CIA schon dringend auf die Daten aus Österreich wartet? Ich finde das immer amüsant wenn hier Dinge behauptet werden ohne irgendeinen Beweis und die Jünger dann die Meinung Ihres Meisters vor den anderen Verteidigen...
Ich finde es sehr unterhalsam!

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