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Angeblich 500.000 sind mit der kleinen Greta und unserem Bärenkuschler mitmarschiert. Oder waren es doch nur 15.000 wie die Polizei gemeldet hat? Die Wahrheit werden wir erfahren. Irgendwann. Ob wir das aber glauben?

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Das wird ein Fest. Man kann jetzt beim Verfassungsgerichtshof klagen – für die Bahn und gegen den Flugverkehr. Wie die oben erwähnte Frau Professor sagt, sei es ungerecht, daß die Bahn besteuert wird, der Flugverkehr aber nicht, wo doch die Grünen so gerne fliegen. Der Bundespräsident übrigens auch. Der hat aber wenigstens immer seinen Kuschelbären mit.

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Stehend sterben/Die Friedenstruppe – unbewaffnet/Kultur ist billiger als Unkultur

Stehend sterben

Ich habe das nicht gewußt: Der Spruch „Lieber stehend sterben als kniend leben!“ hat einen Zusammenhang mit der Waffen-SS. Echt! Belehrt hat mich der „Kurier“-Kolumnist Michael Hufnagl. Noch etwas habe ich dabei erfahren: Ein FPÖ-Politiker hat diesen Spruch gepostet und der politisch korrekte Hufnagl fordert da natürlich gleich, daß dieser schamlose Wiederbetätiger seinen Job verlieren müßte. Recht so – besser links so!

Der Hufnagl ist natürlich ein Depp. Der Spruch ist nämlich älter als die Waffen-SS und die ganzen Nazis. Und er gefällt mir wirklich gut. Also noch einmal: Lieber stehend sterben als kniend leben! Jetzt erst recht.

Job kann ich ja keinen verlieren. Nicht einmal wenn es der Hufnagl verlangt. Ich bin ja schon Pensionist.

P.S.: Der Spruch stammt von Emiliano Zapata. Damit sich der Herr Hufnagl auskennt: Der war nicht bei der SS, bei der Waffen-SS auch nicht.

 

Die Friedenstruppe – unbewaffnet

Unser Vizekanzler und Außenminister war bei der Friedenstruppe am Golan. Unsere Soldaten hat er sehr gelobt. Ob er es ehrlich gemeint hat, weiß ich nicht. Denn: Unsere Leute sind unbewaffnet – auf höheren Befehl.

Unser Land schickt also unsere Soldaten in eine nicht ungefährliche Gegend und verwehrt ihnen die Bewaffnung. Das ist unfaßbarer Leichtsinn, eine Einladung zu Überfällen und Beschießungen, denn die Angreifer wissen natürlich genau, daß die Österreicher nicht zurückschießen können.

Es soll sogar einen Befehl geben, daß man bei einem Überfall auf einen Konvoi (ist ja bereits geschehen) die eigenen Kameraden im Stich lassen muß. Flüchten statt kämpfen. Irgendwer in unseren Ministerien muß wahnsinnig sein, wenn das wahr sein sollte. Die Verantwortlichen müßte man einsperren dafür und würde das im Krieg geschehen, wären diese zu erschießen.

Aber: wie schon Karl Kraus gesagt hat: „Wir Österreicher sind ja die reinsten Lamperln!“

 

Kultur ist billiger als Unkultur

Ein unbezahlbarer Spruch des ehemaligen Religionslehrers und jetzigen Landeshauptmannes von Oberösterreich. Unbezahlbar tatsächlich, denn das Musiktheater in Linz war wirklich schweinisch teuer. 178 Millionen € hat der Spaß gekostet und das ist wirklich kein Spaß in der heutigen Zeit.

Nun, Linz hat jetzt ein Musiktheater und die Kultur kann sich so richtig austoben. Es hat auch schon angefangen und eröffnet wurde die billige Kultur mit einer wie üblich vertrottelt inszenierten modernen Oper und vor dem Gebäude hat man außerdem Wagners Parzival kräftig verhunzt.

Wahrscheinlich hat es nicht einmal dem Pühriger gefallen. Und so bleibt sein famoser Satz, daß Kultur billiger sei als Unkultur unwidersprochen.

So warte ich denn auf die Kultur, die billiger ist als die Unkultur, die uns gerade in Linz dargeboten worden ist.

Kommentare   

+6 #3 Georg Zakrajsek 2013-04-20 00:01
Eins habe ich doch nicht so gut recherchiert: Unsere UNO-Soldaten sind doch bewaffnet. Immerhin. Am Weg zum Flughafen allerdings nicht.
Da habe ich leider die wirklich kundigen Menschen nicht gefragt, sondern mich auf andere Auskünfte verlassen.
+7 #2 ich 2013-04-19 19:08
Leider gibt es viel zu viele Menschen, die genau das sagen oder schreiben, was sie denken.
Mag es auch manchmal falsch, oder gar nicht richtig sein, diese Menschen nötigen mir weitaus mehr Respekt ab, als irgendwelche stromlinienförmige Mitläufer und Meinungszertreter.
D.h. im Klartext nichts anderes als das was gesagt werden sollte oder muss.
Es ist wie beim Kochen, zu viele Köche verderben den Brei.

Seit ich aber Götz von Berlichingen erlesen habe, ziehe ich weitaus eher den Hut vor Individualisten, als vor "everybodys darling".
Herr Gauk ist so ein "everybodys darling", verwundert bin ich nur, wie man neuerdings mit ihm umgeht.
Dabei macht er doch alles, was man von ihm will.
+20 #1 Walter Murschitsch 2013-04-19 16:15
Gratuliere Herr Dr.Zakrajsek zu dieser guten Recherche! Ich erinnere mich noch genau an den Zuruf " VIVA ZAPATA " Und nun zu Ihnen " VIVA ZAKRAJSEK "

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