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Unser politisches Vorbild: der Amok-Wilderer vom Annaberg

Unser politisches Vorbild: der Amok-Wilderer vom Annaberg

 

Über dreihundert Waffen wurden im Bunker des Wilderers gefunden. Amok-Wilderer nennen ihn die dummen Journalisten, die immer noch nicht wissen, was ein Amoklauf wirklich ist. Die es auch nie lernen werden.

Diese Waffen waren zumeist gestohlen. Aus legalem Besitz der Bestohlenen in den illegalen Besitz des Wilderers übergeführt. Kommt uns doch bekannt vor?

Und so wie bei den allseits bekannten Pump-Guns ein Verrückter zum österreichischen Gesetzgeber von Buseks Gnaden avanciert ist, ist der „Amok-Wilderer“ auch im Begriff, zum Vorbild des Gesetzgebers zu werden, wenn nicht rechtzeitig dagegengehalten wird. Und es wird dasselbe passieren, wie damals im Jahr 1995: Mit einem Federstrich eines verblödeten Gesetzgebers, dem ahnungslose Gutmenschen und beamtete Bosnigln die Hand geführt haben, wurden auf einen Schlag etwa 50.000 illegale Waffen geschaffen, die sich immer noch im privaten Besitz befinden und dort wohl auch bleiben werden auf immerdar. Denn auch der ebenso verblödete Gesetzgeber des Jahres 2010 hat sich entschieden geweigert, eine sinnvolle Amnestiebestimmung für solche Waffen zu schaffen. Das sei „politischer Wille“ (wessen? Der ÖVP?) wurde mir damals beschieden.

Aber wir haben ja schon ein Gesetz, das Waffengesetz 2010 nämlich, das am 30.6.2014 hunderttausende, wenn nicht Millionen illegale Waffen geschaffen haben wird. Wer bis zu diesem Zeitpunkt nicht registriert hat, ist ein Straftäter, seine nicht registrierten Waffen sind allesamt illegal. Das ist unser Gesetzgeber, ein Gesetzgeber, der aus unbescholtenen Bürgern mit einem Gesetz, das nur die wenigsten Betroffen je zu Gesicht bekommen werden, Straftäter macht und sie dann verfolgen wird – unbarmherzig und rücksichtlos.

Der Amok-Wilderer als Vorbild. Unsere Sicherheitspolitiker sind nicht besser als er. Wo ist die Cobra?