Jagd

Wieder einmal der Waffenpaß für Jäger – die unendliche Geschichte

Wieder einmal der Waffenpaß für Jäger – die unendliche Geschichte

 

Ich brauche das nicht wieder zu referieren. Derzeit gibt es einen gültigen Erlaß dazu, der wäre gut und brauchbar. Manche Waffenbehörden richten sich aber nicht danach. Wie das möglich ist, ist mir unerklärlich, denn hier ist ein Bundesgesetz zu vollziehen und wer sich nicht nach dem Erlaß richtet, begeht Amtsmißbrauch. So einfach ist das.

Ist aber nicht so einfach. Das BMI zieht den – nicht vorhandenen – Schwanz ein und fürchtet sich vor seinen untergeordneten Behörden. Unglaublich, ist aber so.

Jetzt wird es am 29.4. einen „Runden Tisch“ im BMI geben. Eingeladen die Landesjagdverbände. Die Jagdfunktionäre sollen nachgeben, sollen ihre Jäger, ihre Zwangsmitglieder verraten. Manche haben das bereits getan. Die Tiroler zum Beispiel und die Oberösterreicher auch. Die Jäger selber sind also uneinig. Daher werden sie über den Runden Tisch gezogen werden. Der Waffenpaß für Jäger wird mehr oder weniger abgeschafft. So der Plan.

Ob es so kommen wird, weiß ich nicht.

Die Jäger selber könnten das verhindern. Sie könnten an ihre Funktionäre, an ihre Vertreter herantreten, sie anrufen, ihnen schreiben und sie auffordern, daß sie nicht nachgeben sollen. Ob die Jäger den Mut dafür aufbringen, weiß ich nicht. Jäger sind nämlich bewaffnet, aber feige.

Manche dieser Funktionäre scheinen entschlossen zu sein, die Interessen ihrer Zwangsmitglieder schmählich zu verraten. Und wenn man sie nicht einbremst werden sie das auch tun.