Jagd

Die Gamsjagd hat noch immer kein Ende

Die Gamsjagd hat noch immer kein Ende

 

Das konnte ja nicht ausbleiben: Auch die Tiereckentante Entenfellner hat in der „Krone“ pflichtschuldigst ihr Entsetzen geäußert. Zuerst betont sie natürlich, daß es auch anständige Weidmänner gibt, das macht die Maggie schon, um dann umso schärfer auf die anderen, die „bösen“ Jäger hinzuhauen.

Daß es natürlich Ungustln und grausliche Kerle gibt, die sich im Wald und auf der Heide herumtreiben, ist auch klar und daß dem Image der Jäger ein großer Schaden zugefügt worden ist, kann nicht abgestritten werden. Und daß die Frau Entenfellner keine Freundin der Jagd ist, wird auch jedem bewußt sein.

Also macht sie sich wichtig und spielt die heilige Johanna des Tierschutzes. Ist schließlich ihr Beruf. Sie hat – so schreibt sie ganz stolz und bedeutungsvoll – bei der Justizministerin Karl vorgesprochen. Was die beiden Damen wirklich gesprochen haben, wird uns nicht bekanntgegeben. Frau Entenfellner weiß es auch nicht so recht, scheint aber hoffnungsfroh zu sein. Das Ganze könnte ein Wahlkampfthema werden, so ihre Spekulation. Eine Gams, die Stimmen bringt, fragt sich nur für wen.

Die wenigsten von uns wissen, daß sich Frau Entenfellner massiv sponsern läßt. Von der Firma Glock hat sie eine recht namhafte sechsstellige Summe bekommen, so etwas steckt man immer gerne ein.

Liebe Maggie! Hätte der Jäger eine Glock eingesteckt gehabt, wäre die grausliche Metzelei nicht passiert. Wie wäre es also mit einer kleinen bescheidenen diesbezüglichen Bemerkung in einer der nächsten Kolumnen? Irgendwie sollte man sich ja das Geld auch verdienen.