Kriminalität

Wie verhindert man einen Afghanen?

Wie verhindert man einen Afghanen?

 

Anläßlich des Ehren-, Frauen-, Eifersuchtsmordes in Innsbruck habe ich das gefragt. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, daß man mit unseren Methoden so einen Mord nicht verhindern kann. Es scheint auch so, als wollten unsere Behörden und unsere Sicherheitspolitiker so eine Bluttat gar nicht verhindern. Anders ist es nämlich nicht zu erklären, daß der Täter auf freiem Fuß gewesen ist, mehr noch, daß er sich überhaupt noch in Österreich hat aufhalten dürfen und nicht schon längst abgeschoben worden ist.

Aber natürlich hätte man den Mord auch an Ort und Stelle verhindern können. Es hat – so hört man – einige tapfere Menschen gegeben, die sich getraut haben einzugreifen, einer ist sogar dabei verletzt worden. Hat aber leider nichts genützt. Und zwar hat es deshalb nichts genützt, weil nicht einer der Umstehenden bewaffnet gewesen ist.

Und auch hier sind wieder unsere Politiker schuld. Seit Jahren wird nämlich mit Fleiß verhindert, daß sich anständige Leute bewaffnen dürfen und daß sie ihre Waffen auch mit sich führen können. So etwas wäre zwar nach den Buchstaben des Gesetzes möglich, die Behörden – mit Deckung der verantwortlichen Politiker – wollen das aber nicht, verhindern es, wo es nur geht, verhindern es mit den fadenscheinigsten Gründen und der Verwaltungsgerichtshof gibt zynisch seinen Segen dazu.

Also dürfen die Herren Mörder, Messerstecher, Frauenabschlachter weitermachen. Die Lizenz zum Töten bekommen die von jenen Herrschaften, die eine wirksame Gegenwehr verhindern.