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Kriminalität

Einbrecher sind in Wahrheit gute Menschen - sie wollen nur Dein Bestes! (Dein Geld, Deinen Schmuck, Dein Auto, Deine Frau, Deine Ehre)

Einbrecher sind in Wahrheit gute Menschen - sie wollen nur Dein Bestes! (Dein Geld, Deinen Schmuck, Dein Auto, Deine Frau, Deine Ehre)

 

So die „Sicherheitstips“ der Polizei. Man kann das immer wieder zu allen möglichen Gelegenheiten in den Zeitungen lesen. Am Anfang der Urlaubssaison, am Ende der Urlaubssaison und ständig während der Einbrechersaison – also praktisch immer. Auch auf der Homepage des BMI ist das zu finden: www.bmi.gv.at/ praevention.

Wer sich ärgern will, soll das lesen. Man erfährt da sehr Wichtiges:

·        Einbrecher sind keine Gewalttäter (nein, ganz gewiß nicht, wer niedergeschlagen, verletzt, vergewaltigt oder gar ermordet wird, hat halt Pech gehabt, ein Einzelfall)

·        Wenn Einbrecher dort eindringen, wo die Leute zu Hause sind, ist das nur Schlamperei und oberflächliches Auskundschaften. Wenn das passiert und es zu einer Konfrontation zwischen Hausbesitzern und Einbrechern kommt, ist das ganz, ganz selten

·        Sollte das geschehen, dann soll man sich bemerkbar machen, das Licht aufdrehen (damit einen der Einbrecher ganz sicher findet), Fluchtwege freihalten, bedenken, daß der Einbrecher bewaffnet sein könnte (aber doch kein Gewalttäter ist) und ganz wichtig – ja nicht den Helden spielen

·        Und natürlich: die Polizei anrufen, warten bis sie kommt. Und sie kommt bestimmt (wenn auch immer zu spät). Aber jedenfalls sollte man das Eintreffen der Polizei vor dem Objekt abwarten, wenn man dazu noch in der Lage ist.

Wem diese unglaubliche Trottelei eingefallen ist, weiß ich nicht. Irgendjemandem im BMI halt, einem der überhaupt keine Ahnung hat, weder von Einbrechern noch davon, wie es wirklich zugeht in unserem schönen Land, das eben gerade diese amtlichen Ratschläger so ruiniert haben.

Mein Ratschlag: Hören Sie um Gottes Willen nicht auf diesen Unsinn. Bewaffnen Sie sich und lassen Sie sich zeigen, wie man mit einer Waffe gut und sicher umgeht. Spielen Sie nicht den Helden, mit einer Waffe in der Hand müssen sie nicht den Helden spielen, weil Sie da ja ein Bürger sind, der sich verteidigen kann, der sich und allen anderen zeigt, wie man mit dem Gesindel umgeht.

Und warten Sie ruhig bis die Polizei kommt. Sie haben nämlich gewonnen.

 

Nachtrag: Erzählen Sie dann der Polizei keine Geschichte. Einem Psychologen schon gar nicht. Auch wenn Sie nicht geschockt sind – Sie sind bitte jedenfalls geschockt, können mindestens einen Tag keine Aussage machen. Aber mit Ihrem Anwalt reden können Sie in der Zeit schon. Und der Anwalt sollte ein guter Anwalt sein.

Noch ein Nachtrag: Entladen Sie Ihre Waffe und legen Sie diese ab. Sollten Sie dem Einbrecher eine illegale Waffe entwunden haben (wir wissen, das geht laut BMI ganz leicht), entladen Sie auch diese. Hatte der Einbrecher eine Softgun oder eine Schreckschußwaffe, deaktivieren Sie auch diese. Man sollte alle vorhandenen Waffen in die Hand genommen haben und sich überzeugt haben, daß von diesen keinerlei Gefahr mehr ausgeht.

Kommentare   

+5 #15 Gustav 2013-08-29 11:58
zitiere erich:
Dazu fällt mir der werte Herr Oberst Johann Golub ein der sich in seinem Haus im Waldviertel bei Einbruch der Dunkelheit (laut eigener Aussage) im Schlafzimmer einsperrt !!


Vielleicht gar nicht aus Angst vor Einbrechern. Aber mir hat jemand einmal einen guten Tipp gegeben: Nicht fragen, wenn man die Antwort wahrscheinlich gar nicht wissen will!
+7 #14 erich 2013-08-29 07:43
Dazu fällt mir der werte Herr Oberst Johann Golub ein der sich in seinem Haus im Waldviertel bei Einbruch der Dunkelheit (laut eigener Aussage) im Schlafzimmer einsperrt !!
Tolles Beispiel:
Ich bevorzuge eine 9mm Ultrastar!
Und verzichte auf die humanitären Tipps dieser "sogenannten" Sicherheitsexperten :-*
Denn die spenden sicher nicht für meine Beerdigung nach erfolgreicher Befolgung Ihrer sogenannten Sicherheitstipps !!
+11 #13 ich 2013-08-28 21:45
Zitat:
Entladen Sie Ihre Waffe und legen Sie diese ab. Sollten Sie dem Einbrecher eine illegale Waffe entwunden haben (wir wissen, das geht laut BMI ganz leicht), entladen Sie auch diese. Hatte der Einbrecher eine Softgun oder eine Schreckschußwaffe, deaktivieren Sie auch diese. Man sollte alle vorhandenen Waffen in die Hand genommen haben und sich überzeugt haben, daß von diesen keinerlei Gefahr mehr ausgeht.
Selbst wer dies momentan nicht versteht sollte diesen Ratschlag befolgen. Ein guter Anwalt wird ihnen anschließend erklären, wie "gut" Sie gehandelt haben.

Werter Dr. Z., was sind Sie doch manchmal für ein Schelm. ;-)

Der Zweck heiligt die Mittel.

"Sie haben das Recht, die Aussage zu verweigern. Sollten Sie etwas Aussagen, kann und wird alles gegen Sie verwendet werdenn."

Wobei - Achtung - selbst Gespräche ausserhalb der Vernehmung, anschließend protokolliert werden. Sogar dieses: Na ja, die Vernehmung ist ja nun vorbei und sie haben die Aussage verweigert. Aber jetzt mal unter uns, ich meine, so ganz privat, sie haben doch, oder?
Interessant, erzählen sie mal."
Und genau das ist die Fortführung des Verhör`s mit anderen, aber erlaubten Mitteln.
Mund zu, Ohren zu, Augen zu. Bis der Anwalt da ist.
+12 #12 Gerald Lacher 2013-08-28 20:55
Danke Porscheraser für die Definition, ich glaube verstanden zu haben, was Sie mir erklären wollen.
Der kleine Staatsdiener sollte sich aber der Tatsache bewusst sein, dass viele, der ihm übertragenen Aufgaben aber völliger Blödsinn und vor allem bürgerfeindlich sind, warum sollten sonst Beamte bei Verwahrungskontrollen, Legalwaffenbestzer darauf aufmerksam machen, nichts gegen einen Einbrecher zu unternehmen? Diese Vorgaben von oben(den Politikern) muß ein gewissenhafter Beamter ignorieren, sonst stellt er sich meiner Meinung nach auf die falsche Seite. Weiters würde ich mir erwarten, dass es für solche Vorgaben, wie sie im Beitrag geschildert wurden einen Beschwerdehagel jener Staatsbediensteten geben müsste, die solchen Schwachsinn predigen sollen!
+12 #11 Georg Zakrajsek 2013-08-28 20:52
super!
+17 #10 Oldie4711 2013-08-28 19:40
@Dr. Zakrajsek. Danke für die Info. Trotzdem ein kleines Gedicht von mir:
Müde bin ich, geh' zur Ruh!
Schließe alle Türen zu.
Auch die Fenster mach' ich dicht,
kommt herein kein Bösewicht.
Und auch neben meinem Bett,
wäre es doch wirklich nett,
die Pistole griffbereit!
('s hat noch niemanden gereut).
Doch uns'rer lieben Polizei
ist das alles einerlei.
Will wer eine Waffe haben,
gibt es Fragen über Fragen.
Auch im stillen Kämmerlein
schaut die Polizei noch rein.
Doch ein wahrer Bösewicht
schert sich um das alles nicht.
+12 #9 Georg Zakrajsek 2013-08-28 19:25
Zu Oldie: legale Waffen der Kat. C und D kann man sich als Großjährige ohne weiteres kaufen (dreitägige Wartefrist und sonst nichts).

zu Eugen Gerber: Hier will ich das nicht erläutern, privat schon. e.mail wäre gut.
+9 #8 Eugen Gerber 2013-08-28 18:53
Pardon, aber den letzten Absatz (Nachtrag) verstehe ich nicht so recht. Daß man in so einem – hoffentlich möglichst nur hypothetischen - Fall darauf achten sollte, ein allfälliges Gefahrenpotential nicht zu erhöhen ist ja klar. Aber warum sollte ich in so einer Situation meine Waffe entladen und ablegen? Allenfalls nach erfolgter Festnahme der oder des Täter(s). Oder wenn er/sie definitiv keine Handlung mehr setzen kann oder können.
Offensichtlich gibt es aber für diese Empfehlung Gründe, die ich (noch) nicht erkannt habe. Bitte daher um etwas Erläuterung.
+13 #7 Poscheraser 2013-08-28 18:48
Gerald Lacher: Die StaatsDIENER auch noch Beamte und Vertragsbedienstete genannt, sind die gleichen armen Teufel wie die nicht StaatsDIENER!

Wer wirklich Angst vorm Volk hat (haben muss), sind wohl die Spitzenbeamten und die Politiker!!!!! (Spitzenbeamte sind alle POLITISCH BESTELLT worden!)

Der kleine Staats DIENER (=er erfüllt die Aufgaben die ihm übertragen wurden) hat normalerweise keinen Grund für Angst vorm Volk! (ausgenommen ein paar Betriebsprüfer beim Finanzamt vielleicht... wir haben ja neue Selbstständige, die möglicherweise anderer Auffassung sind, und diese nicht in Form einer Berufung durchsetzen wollen - Mafia lässt grüssen)
+15 #6 Gerald Lacher 2013-08-28 17:24
Unsere Gesetztesbeschließer/verwalter und unsere Freunde und Helfer würden in deren Privatleben sicher nicht so handeln wie sie das predigen. Bin mir sicher, dass sehr, sehr viele Staatsbedienstete einen Waffenpaß haben und eine Bleispritze bei sich tragen.
Angst vor dem eigenen Volk haben diese Herrschaften! Wie der Schelm denkt, so ist er eben! Diese humanistische Heuchlerei gehört ausgetrieben, konsequent und gründlich.

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