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Clint Eastwood ist Neunzig

Gute Männer werden alt. Bei Eastwood ist das so. Er hat gute Filme gemacht und ich habe fast alle gesehen. Es war kein schlechter dabei. Er war Bürgermeister von Carmel in Californien und habe vor Jahren einen Abstecher dorthin gemacht um mir das kleine Städtchen anzuschauen. Eastwood war aber nicht dort. Schade irgendwie.

Es ist an der Zeit, ihm alles Gute zu seinem Geburtstag zu wünschen und ihm zu allen seinen Filmen zu gratulieren. Make my day, Clint! You did it!

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Bitte weitergehen, es gibt nichts zu sehen! Nur eine Beziehungstat!

 

Nur fünf Angestochene, noch kein Abgestochener. Das ist die Bilanz einer „Beziehungstat“ mit einem Dolch in Baden. Es war ein Wiener, der hier so frustriert gewesen ist, daß er seinen Dolch in Aktion setzen mußte. Liebeskummer und ein Amoklauf. Gott sei Dank (oder muß man Allah sei Dank sagen?) hat sich das als Beziehungstat entpuppt und man kann daher ruhig zur Tagesordnung übergehen.

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Kriminalität

Gut gewehrt!

Gut gewehrt!

 

Es war Notwehr, das Verfahren gegen den Taxler, der einen Fahrgast in Notwehr erschossen hat, wurde eingestellt. Gut so und herzlichste Gratulation dem Mann, der ja sicher an der Sache genug zu tragen hat.

Den Zeitungen ist das nicht wirklich recht, das merkt man der Berichterstattung an. Vor allem der „Kurier“ hat sich nicht entblödet, den unsäglichen Herrn Patzelt von „Amnesty International“ zu bemühen, der ausführlich sein bedenkenvolles Haupt schütteln darf. Was der sagt, ist natürlich völlig bedeutungslos, er versteht ja von der ganzen Sachlage nicht das geringste, aber der „Kurier“ bringt das dennoch. Das Menschenrecht – vor allem das Menschenrecht, wie es der Herr Patzelt versteht – hat ja mit der Frage der Notwehr überhaupt nichts zu tun und warum man den Herrn dann überhaupt zu Wort kommen läßt, weiß wahrscheinlich nicht einmal der „Kurier“.

Leider gibt es noch andere, durchaus kritikwürdige Stellungnahmen. So zum Beispiel der Professor Birklbauer von der Uni Linz, der wieder einmal mit der „Angemessenheit“ der Notwehr daherkommt, die aber im Gesetz nirgends gefordert ist. Möglicherweise hat hier der Ricardo Peyerl seine Aussagen verkürzt und zurechtgebogen, wobei ja der Peyerl natürlich erst recht nichts von der Notwehr versteht.

Die Sache ist noch nicht ausdiskutiert und wird noch des öfteren in den Medien auftauchen. Hoffentlich dann mit wirklichen „Experten“. Müssen ja nicht zwangsläufig von der Uni Linz sein.

 

Betreuung

Wie es heißt, ist der Taxler schwer traumatisiert (das verstehe ich gut) und wird psychologisch betreut. Davon aber rate ich ihm dringend ab. Er hat gewonnen, sein Leben gerettet. Er muß weder ein schlechtes Gewissen oder sonstige Skrupel haben. Er hat sich erfolgreich gewehrt und das war gut so. Damit sollte man leben können.

Kommentare   

+16 #4 Richard Temple-Murray 2013-10-18 06:01
zitiere Malermeister Schiele:
Es wird doch hoffentlich eine Opferschutzorganisation dem Taxler einen ausgedehnten Urlaub oä. finanzieren, damit er sich in Ruhe von dem Schock erholen kann.

Die Herrschaften vom "Weissen Ring" machen das jedenfalls nicht, für die ist der Taxler ein "Täter"!
Siehe hier: dagarser.wordpress.com/2013/10/17/opfer-tater-umkehr/
+15 #3 Malermeister Schiele 2013-10-18 03:03
Es wird doch hoffentlich eine Opferschutzorganisation dem Taxler einen ausgedehnten Urlaub oä. finanzieren, damit er sich in Ruhe von dem Schock erholen kann.

Vielleicht greift ja dieser Stockfisch Patzelt in die Tasche und macht mal was Vernünftiges...
+22 #2 Gustav 2013-10-17 17:11
Die psychologische Betreuung benötigt er vielleicht garnicht weil er sein Leben erfolgreich verteidigt hat. Vielmehr könnte er betreut werden, weil die komplette linkslastige Medienlandschaft über ihn herzieht. Mir kommt der Verdacht, den ganzen Zeitungen wäre es lieber der Taxler liege tot unter der Erde und der Räuber sitzt im Gefängnis. Opfer tot, Täter hinter Gitter. Nein, natürlich wollen unsere Medien keine toten Opfer, auch wenn sich damit vielleicht mehr Zeitungen verkaufen lassen. Das Opfer darf sicher auch überleben, damit lässt ich ja wie man merkt, auch einiges Ausschlachten und verkaufen. Am Ende wird es den Medien tatsächlich egal sein. Wenn man überfallen wird, ist man alleine und niemand hilft, man ist auf sich allein gestellt. Hilf dir selbst und du stehst in der Zeitung, hilf dir nicht und du stehst ebenfalls drinnen. Muss man also nicht lange überlegen!
+26 #1 Loki 2013-10-17 12:57
Guter Artikel!!! Danke!
Das mit der Psychobetreuung sehe ich genauso. Zwei Generationen vor uns war Krieg und fast jeder europäische Mann hat dabei möglicherweise einen anderen umgebracht. Krieg ist vom Gesetz her generalisierte Notwehr, wenn mich nicht alles täuscht. Fast alle ehemaligen Soldaten konnten nachher damit jahrzehntelang gut leben. Diese komische posttraumatische Belastungsstörung wird nur bei uns hochgewichst. In Wirklichkeit sind davon nur 5% aller Soldaten in einem Kriegseinsatz betroffen.
Der gesunde Menschenverstand ist bei uns halt schon ein recht seltenes Pflänzchen geworden... Wohlstandsverwahrlosung und rotzgrünes Gutmenschentum sei Dank :-x

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