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Ziege lügt!

Das ist schon die Pointe eines Witzes, den ich sicher schon einmal erzählt habe. Ich erspare mir also die Wiederholung. Aber aktuell wird das Ganze durch die Aufregung über die schändlichen Tiertransporte in muslimische Länder, wo die Tiere mißhandelt und dann grausam geschächtet werden. Das ist widerlich und unwürdig einer Kulturnation, die wir sind, andere aber nicht. Daher sollte das aufhören. Wird es aber nicht, solange man nicht die wahren Gründe dafür aufdeckt.

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Was macht die Finanzprokuratur?

 

Nix. Und keiner weiß wirklich, was die Finanzprokuratur machen soll und machen muß. Ich schon. Die Finanzprokuratur ist nämlich der Anwalt unserer Republik, unseres Staates. Wenn also unser Staat einen  Vertrag abzuschließen hätte, Ankauf von Abfangjägern zum Beispiel, muß die Finanzprokuratur die Verträge dazu machen und auch rechtlich prüfen. Kein anderer. Externe Berater sind verboten, wer solche etwa bestellt, macht sich strafbar. Also, wenn da etwa US-Anwälte mit einem Stundensatz von ein paar tausend Dollar tätig sein sollten, müßten alle Beteiligten angeklagt und eingesperrt werden. Ist aber nicht passiert.

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Kriminalität

Gut gewehrt!

Gut gewehrt!

 

Es war Notwehr, das Verfahren gegen den Taxler, der einen Fahrgast in Notwehr erschossen hat, wurde eingestellt. Gut so und herzlichste Gratulation dem Mann, der ja sicher an der Sache genug zu tragen hat.

Den Zeitungen ist das nicht wirklich recht, das merkt man der Berichterstattung an. Vor allem der „Kurier“ hat sich nicht entblödet, den unsäglichen Herrn Patzelt von „Amnesty International“ zu bemühen, der ausführlich sein bedenkenvolles Haupt schütteln darf. Was der sagt, ist natürlich völlig bedeutungslos, er versteht ja von der ganzen Sachlage nicht das geringste, aber der „Kurier“ bringt das dennoch. Das Menschenrecht – vor allem das Menschenrecht, wie es der Herr Patzelt versteht – hat ja mit der Frage der Notwehr überhaupt nichts zu tun und warum man den Herrn dann überhaupt zu Wort kommen läßt, weiß wahrscheinlich nicht einmal der „Kurier“.

Leider gibt es noch andere, durchaus kritikwürdige Stellungnahmen. So zum Beispiel der Professor Birklbauer von der Uni Linz, der wieder einmal mit der „Angemessenheit“ der Notwehr daherkommt, die aber im Gesetz nirgends gefordert ist. Möglicherweise hat hier der Ricardo Peyerl seine Aussagen verkürzt und zurechtgebogen, wobei ja der Peyerl natürlich erst recht nichts von der Notwehr versteht.

Die Sache ist noch nicht ausdiskutiert und wird noch des öfteren in den Medien auftauchen. Hoffentlich dann mit wirklichen „Experten“. Müssen ja nicht zwangsläufig von der Uni Linz sein.

 

Betreuung

Wie es heißt, ist der Taxler schwer traumatisiert (das verstehe ich gut) und wird psychologisch betreut. Davon aber rate ich ihm dringend ab. Er hat gewonnen, sein Leben gerettet. Er muß weder ein schlechtes Gewissen oder sonstige Skrupel haben. Er hat sich erfolgreich gewehrt und das war gut so. Damit sollte man leben können.

Kommentare   

+14 #2 JanCux 2013-11-04 01:52
Bei uns gibt es ein Sprichwort : "Egal was Du tust, die Leute reden trotzdem über dich"...leider ist das so. Um so schlimmer, wenn man sich auch noch (gegen Ungerechtigkeit) wehren muss! Wenn sich dann auch noch eine Organisation wie der "Weisse Ring" gegen ein Opfer stellt : http://dagarser.wordpress.com/2013/10/17/opfer-tater-umkehr/#more-2636
verliert man den Glauben an Gerechtigkeit vollends.
Und da wundern sich die sogenannten "Gutmenschen" dass das Volk anfängt selbstständig zu denken und überlegt gegen all dieser Ungerechtigkeit sich zu wehren ? Der Tag der Abrechnung wird kommen, es wird (wie immer) nicht jedem gefallen...
+16 #1 Erwin Steyrer 2013-11-03 15:35
Tatsache ist das dem die Medien unterschwellig eine Schuld unterstellt haben die sich gottseidank als unbegründet erwiesen hat,aber bei dem Betroffenen bleiben da sicher einige Zweifel die er meiner Meinung nicht haben braucht. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie mit der sogenannten Adäquaz der Mittel fahrlässig umgegangen wird obwohl davon nichts im Gesetz steht aber in der Praxis von den Gerichten wiederrechtlich angewandt wird. Da reklärt einem ein Richter das wenn man mit scharfer Munition sich verteidigt hätte und nicht mit Gummigeschoßen hätte man über Notwehr reden können! So sei es aber schwere Körperverletzung gewesen!

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