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Hat uns der Islam den Krieg erklärt?

Noch vor ein paar Jahren hätte ich diese Frage bejaht. Jetzt nicht mehr. Denn ich bin ja wegen dieser Erklärung seinerzeit verurteilt worden.

Also halten wir fest: Der Islam hat uns nicht den Krieg erklärt. Allahu akbar heißt: "Wir lieben Allah, den Barmherzigen!" und wenn man dabei einige Köpfe abschneiden muß, ist das Folklore und außerdem sind das bedauerliche Einzelfälle. Nicht der Rede wert. Kommt halt vor, wenn man intensiv betet und den Koran auswendig gelernt hat.

Tolerant wie wir erzogen sind, muß man das aushalten und nicht jemanden die Schuld geben, der gar nichts dafür kann. Die paar alten Weiber, denen man den Kopf abgeschnitten hat - wer weiß, vielleicht hätte sie ohnehin bald Corona dahingerafft. Also war um die eh nicht schade.

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Wild ist der Westen – Amerika unter Waffen

 

3 Sat beschert uns am 21. Oktober diesen Bericht aus dem wilden, wilden Westen, wo jeder eine Waffe hat und sie ganz legal kaufen darf. Daher sind alle bewaffnet. Das aber wollen wir hier nicht in unserem friedlichen Europa, wo in wahnsinnigen Kriegen Millionen Soldaten hingemetzelt wurden, wo Millionen in Lagern verreckt sind – übrigens nicht nur in Auschwitz – sondern vor allem im Kommunismus und wo auch heute noch öffentlich Schädel abgeschnitten werden ohne daß sich wirklich wer darüber aufregt. Ist nämlich ohnehin nur der Islam, Leute, keine Aufregung. Das muß uns ja die Religionsfreiheit schon wert sein.

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Kriminalität

„Verletzt wurde niemand“

„Verletzt wurde niemand“

 

Meist sind die Radiomeldungen recht ähnlich:  Ein Juwelengeschäft, ein Postamt, eine Bank wird von Räubern heimgesucht, welche oftmals – wie am 26. Nov. 2013 das Juwelengeschäft „Schullin“ in Wien – von Verbrechern mit Pistolen überfallen werden. Meist hört man dann in den Radionachrichten den Satz „Verletzt wurde niemand“.

Wenn wir mal davon absehen, daß für solche Überfälle so gut wie nie eine legale Handfeuerwaffe Verwendung findet (eine Ausnahme in den letzten Jahren) und daher Pistolen-Räuber ja nie jenen Aufwand und Einsatz erbringen müssen, welcher legalen Waffenbesitzern auferlegt ist (Waffenführerschein, psychologischer Test, Waffendokument, Zahlungen, Verwahrungskontrolle und vieles mehr) und vor allem auch keinen Waffenpaß mitführen, wiewohl sie ja in der Öffentlichkeit ihr „Werkzeug“ bei sich tragen. Daß ihnen eine waffenpolizeiliche Verläßlichkeitsprüfung ein Fremdwort ist, versteht sich von selbst. Wir dürfen daher von „begnadeten legislativ und exekutiv unbehelligten Waffenbesitzern“ sprechen.

Jetzt erst komme ich zum Eigentlichen und meine Kritik richtet sich gegen Polizeipressestellen, aber auch gegen jene Nachrichtenredaktionen, welche anläßlich ihrer Radioberichterstattung so manchen seltsamen Satz „absondern“.

Also: Waffenpaßlose Verbrecher überfallen z.B. ein Juwelengeschäft, bedrohen Angestellte mit einer Waffe, drohen ihnen somit mit dem Tod (womit denn sonst), sollten sie nicht sofort ihren Raubwünschen nachkommen und verschwinden meist unerkannt mit Geraubtem.

Meist benötigen solch überfallene Angestellte oder auch Geschäftsinhaber nachher psychologische Betreuung, können tagelang, meist sogar wochenlang nicht schlafen und leiden auch meist unter einem Angstsyndrom oder Panikstörungen.

Und was wird der Öffentlichkeit verharmlosend mitgeteilt: „Verletzt wurde niemand“.

Verdammt: Noch nie etwas von psychischen Verletzungen gehört ?

Die Betroffenen sind meist sogar sehr schwer verletzt worden, nur bluten sie halt nicht. Seit Jahresanfang wurden beispielsweise nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz psychische Belastungen explizit in das Gesetzeswerk aufgenommen (§2 (7) + (7a) ASchG-Novelle 2013).

Auch der Satz: „Die flüchtenden Räuber sind mit nur geringer Beute entkommen“ ist zu tiefst kritikwürdig und auch entbehrlich.

Daher liebe Freunde von den österreichweiten Polizeipressestellen und auch an alle Nachrichtenschreiber: Bitte vermeiden Sie den Satz „Verletzt wurde niemand“, zumal er nicht stimmt.

Woher ich das alles auch selbst weiß: Aus berufenem Munde von einer mir persönlich bekannten Bankfilialvorständin P., welche in Summe 3x überfallenen wurde und 3x in den Lauf einer Waffe blicken mußte und reichlich traumatisiert war. Und natürlich bin ich als berechtigter Waffenträger selbst umfänglich geschult und auch selbst zum Thema erfahren. Darum schreibe ich das hier.

 

Ing. Wilmont Franta

 

Kommentare   

+2 #8 Loki 2013-12-05 12:43
Zu Gerhard M.:
Sehr richtig!!!
+17 #7 Gerhard M. 2013-12-03 12:37
Unsere vertrottelte Politikerkaste samt Gutmenschen, Psychiatern und Kirche macht sich ja mehr Sorgen um die Räuber als um die Opfer. Wenn sich ein Opfer aus Todesangst mit Waffengewalt verteidigt, wird ihm auch noch der Prozess gemacht.Was gäbe es für Geheul von den Gutmenschen, wenn ein Räuber bedauerlicher Weise auch noch zu Tode kommt. Der Schütze würde behandelt wie ein Schwerverbrecher, dabei hat er doch nur sein Leben verteidigt. Anstatt sich im Schneckenhaus zu verkriechen, sollten die Österreicher mal ersthaft darüber nachdenken welche Konsequenzen ihr desinteressiertes (Wahl)verhalten auf die Dauer mit sich bringt.
+14 #6 Werner Zimmermann 2013-12-03 11:29
zitiere Walter Murschitsch:
Und hier ein Leserkommentar dazu:

Montag, 2. Dezember 2013, 16:42
von nico1968
FAUSTFEUERWAFFE - die mittels druckluft betrieben werden lööööööl....krone schreiberlinge ihr seids ein hit, wie kann eine druckluftpistole feuerwaffe sein, da wirst kein feuer nit mal einen funken sehen ggg


Ich finde es bei der Online-Krone immer wieder schön, wie, vermehrt in letzter Zeit, die Artikel von den Lesern "abgewatscht" werden... ;)
+8 #5 Werner Zimmermann 2013-12-03 11:26
Seit die Medien die Psychologie entdeckt und ins Programm aufgenommen haben (die deutsche "Bild" ist für mich ein Paradebeispiel), wurde die Deutungshoheit derselben eingeläutet.
+14 #4 Loki 2013-12-03 09:11
Ja. Und wenn sich einer wehrt (die natürlichste Sache der Welt), dann ist er ein Fast- Mörder, Nazi, Rassist und Kapitalist. Dann ist der arme arme Dieb nur noch arm und Opfer der bösen rassistischen Mehrheitsbevölkerung in der noch immer braunes Blut fliesst. Und solchen Leuten die Waffe wegzunehmen ist doch wohl klar und Auftrag des Gesetzgebers.
Wenn wir nicht alle in Richtung Nomenklatura laufen, weiß ich auch nicht wer???
+19 #3 Walter Murschitsch 2013-12-03 08:48
Wiederum so eine gescheite Meldung in der Krone,und selbige schon gestern im orf!

Mann (50) fuchtelt mit Waffe herum: Cobra- Einsatz

http://www.krone.at/Nachrichten/Mann_-50-_fuchtelt_mit_Waffe_herum_Cobra-Einsatz-Festnahme_in_NOe-Story-384920

Ihnen gelang es, Kontakt zu dem Mann herzustellen und ihn zu überreden, eine Pistole und einen Revolver durch das Fenster in den Garten zu werfen. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um Faustfeuerwaffen, die mittels Druckluft betrieben werden.

Und hier ein Leserkommentar dazu:

Montag, 2. Dezember 2013, 16:42
von nico1968
FAUSTFEUERWAFFE - die mittels druckluft betrieben werden lööööööl....krone schreiberlinge ihr seids ein hit, wie kann eine druckluftpistole feuerwaffe sein, da wirst kein feuer nit mal einen funken sehen ggg
+19 #2 Melin Tafro 2013-12-02 21:35
Sehr gut erläutert @Gustav!

Dieses "konditionieren" zur Gleichgültigkeit trifft man leider in immer mehr Bereichen unserer Gesellschaft.
Es ist traurig und erschreckend zugleich zu sehen, wie der Großteil sich das Denken abgewöhnen läßt......sich berieseln zu lassen scheint wohl bequemer zu sein!?

MfG
+27 #1 Gustav 2013-12-02 21:08
Der Schlusssatz "Verletzt wurde niemand", dient eigentlich nicht als Information, dass niemand verletzt wurde, sondern soll nach einer Aufregenden Meldung den Leser einen unterbewussten Löschbefehl übermitteln. Die ganzen Emotionen, die ein Leser bei einem solchen Artikel haben kann, wird mit "Verletzt wurde niemand" abgeschlossen und unterbewusst als "nichts passiert, können wir gleich wieder vergessen" letztendlich belanglose Information verkauft. Das Wissen aber oft jene, die diese Meldungen verfassen garnicht. Es wird ihnen so gesagt, vorgelebt und auch unterrichtet. Deswegen braucht unser System möglichst viele dumme Menschen, die einfach nur in ihrer zugewiesenen Rolle funktionieren und keinesfalls selbst anfangen zu Denken. Weil sobald man anfängt die uns vorgelegten Informationen nicht nur zu konsumieren, sondern wirklich darüber nachzudenken, wird so manche Schweinerei ganz von selbst offensichtlich.

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