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Kriminalität

Wir sperren uns selber ein, damit wir die Täter nicht einsperren müssen

Wir sperren uns selber ein, damit wir die Täter nicht einsperren müssen

 

Der Herbst ist da, der Winter kommt und mit der frühen Dämmerung mehren sich die Einbrüche. Das Verbrechen liebt die Finsternis. Daher erleben wir einen unglaublichen Aufschwung der entsprechenden Straftaten. Das können auch die raffiniert geschwindelten Statistiken nicht mehr verbergen. Wir wissen alle, was los ist.

Auf der IWÖ-Homepage werden fast täglich die Kriminalberichte veröffentlicht. Es ist zum Erschrecken und es ist zum Verzweifeln. Auch für die Exekutive muß das zum Verzweifeln sein. Verbrecher werden ausgeforscht, ertappt bei der Straftat, die Polizei liefert sie ein und was passiert – auf freiem Fuß angezeigt. Sie laufen weiter frei herum und können wieder einbrechen, stehlen, rauben. Es passiert nichts.

Das ist ein Skandal. Der Skandal wird aber getoppt dadurch, daß wir von den Sicherheitspolitikern und deren Sprechblasen ständig gesagt bekommen, daß wir – die Opfer also – selber an diesen Taten schuld wären, weil wir viel zuwenig absichern, weil wir unsere Wohnungen, unsere Häuser nicht zu Festungen ausbauen, weil wir keine hochprofessionellen und teuren Alarmanlagen einbauen lassen, weil wir uns keine Wach- und Kampfhunde anschaffen, weil wir uns nicht einsperren und nicht aus Gittern in die Natur hinausschauen wollen.

Wir sollen das machen, das zahlen, nur deshalb, weil unsere Politiker sich weigern, diese Brut einzusperren, die Grenzen zu sichern und die Polizei ihre Arbeit tun zu lassen.

Der Staat ist für unsere Sicherheit verantwortlich. Er nimmt uns mehr als die Hälfte unseres sauer verdienten Geldes weg und macht gar nichts. Wir wollen in Frieden leben, wir wollen uns nicht dauernd bestehlen, berauben, niederschlagen, abstechen und vergewaltigen lassen.

Wenn der Staat das nicht mehr leisten kann, mehr noch – nicht mehr leisten will, dann soll sich dieser Staat gefälligst verabschieden. Und zuerst aus unseren Taschen und aus unseren Bankkonten. Wir zahlen dann eben nichts mehr für die Sicherheit, die wir ohnehin nicht bekommen. Und wir werden selber für unsere Sicherheit sorgen müssen. Wir können das nämlich – wenn man uns läßt.

Kommentare   

+13 #5 Mike"The Bullet" 2013-12-10 13:09
Und ich, lieber Dr. Z., sage Ihnen, dass ich meine Familie, meine Freunde, alle anderen in Not geratenen Menschen und mich immer verteidigen werde. Solche Gutmenschen gibt es nicht und wird es nie geben, die mir das verbieten. Egal welche irren Gesetze ihnen auch noch einfallen. Ich bin bis jetzt immer rechtstreu gewesen, habe alles fristgerecht gemeldet und mich penibel an die gemeinen Auflagen die uns aufgebürdet wurden, gehalten. Aber wenn der Gesetzgeber meint er muss mir alles verbieten, auch das Recht mich zu verteidigen, kann sich meine Meinung schnell ändern. Ich hoffe so weit kommt es nie. Obwohl ich da als Österreicher schon etwas vorbelastet bin und mir schwer tue an solche „Wunder“ zu glauben. Es ist wie mit dem Führerschein, wenn man keinen mehr hat kann man fahren mit was man will.
+21 #4 Michael Heise 2013-12-09 17:32
@ Gustav:

Aber nein, das ZK der EUdSSR (EU Kommission) kam doch bereits 2011 zu dem Ergebnis, dass Arbeitskräfte aus Bulgarien und Rumänien sich positiv auf die Wirtschaft der Aufnahmeländer auswirken!

Und die Kommission- die Kommission hat schließlich immer Recht!

Losung des Tages:

Für ein neues, von der unheiligen Macht des vom Arbeitskräftemangel befreitem Leben- und allzeit kampfbereit zur Erstarkung- und zum Sieg des sozialistischen Internationalismus!
+21 #3 Georg Zakrajsek 2013-12-09 16:23
Ob die Zigeuner das machen dürfen? Die Idee wäre aber hervorragend. Mit der nächsten Ausgabe werde ich das einmal probieren. Kommt schon nächste Woche.
+22 #2 Gustav 2013-12-09 14:39
Ich bin davon überzeugt, dass wir keine Politiker und hohen Beamten im Land haben, die hier Maßnahmen zur Rückkehr in eine erträgliche Normalität setzen können. Geben tut es sie schon, also jene die wollen, nur können sich sich nicht durchsetzen. Wenn wir Österreicher einfach wieder die alte Mannschaft wählen, wird sich nichts ändern. So ist es unsere eigene Schuld, wenn wir die Abwärtsspirale nicht aufhalten. 2014 wird ein weiterer Meilenstein, dann bekommen wir die Rumänen und Bulgaren. Freilich kommen nicht die gebildeten Rumänen nach Österreich, es werden fast ausschließlich Leute kommen, die schon in ihrer Heimat nichts zustande bringen.

Und die Mindestsicherungsanträge (zumindest) in Wien steigen weiter erschreckend an.

Aber mit unserer neuen-alten Regierung wird uns wohl garnichts erspart bleiben. Sicher ist nur, dass nichts sicher ist.

Vielleicht lassen wir die IWÖ-Nachrichten ab 2014 von unseren rumänischen Freunden, den Zigeunermahnmalen vor den Supermärkten, verteilen. Wenn wir sie schon nicht aus dem Land bekommen, sollen sie lieber statt dem linken Global Player die IWÖ-N verteilen. Oder wäre das die falsche Botschaft? Ich glaube über so eine Aktion würden sich genau die Richtigen ärgern.
+33 #1 Walter Murschitsch 2013-12-09 14:23
Zitiere Dr. Zakrajsek!

Der Staat ist für unsere Sicherheit verantwortlich. Er nimmt uns mehr als die Hälfte unseres sauer verdienten Geldes weg und macht gar nichts. Wir wollen in Frieden leben, wir wollen uns nicht dauernd bestehlen, berauben, niederschlagen, abstechen und vergewaltigen lassen.
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Ja, ja der der Herr Oberst Johann Golob ist im "orf" stets mit guten Ratschlägen parat wie wir uns einbunkern sollen, und ja keine Gegenwehr zu leisten haben falls man im Haus von Einbrechern überrascht wird!
Im übrigen hat der Herr Oberst wichtigere Dinge zu erledigen als solch trivialen Kleinkram!

VIRIBUS UNITIS !

Siehe: http://www.news.at/a/news-gute-nacht-geschichten/4063453

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