Aktuelles

Miliz im Einsatz

Was die Somalier nicht geschafft haben, soll jetzt die Miliz reparieren: Packerlschupfen für den Weltfrieden. Wir machen uns lächerlich, was heißt: die Frau Minister macht sich lächerlich, aber lächerlicher geht es ohnehin nicht mehr. Sie hätte beim Bauernbund bleiben sollen. Vielleicht hätte sie dort ein Bauer gefunden, der gerade eine Frau sucht. Mein Beiileid.

Neuester Beitrag

Der Stufenbau und die Vernunft

 

Was der angehende Jurist als erstes lernt – oder lernen sollte – ist der Stufenbau der österreichischen Rechtsordnung. Allerdings: die lernen heute wie es aussieht, nicht einmal mehr Latein.

Weiterlesen ...

Suche

Newsletter

 

Um sich für den Newsletter anzumelden, schicken Sie bitte ein Mail mit dem Betreff „Anmelden“ an news@querschuesse.at.

 

Wer ist online?

Aktuell sind 97 Gäste und 2 Mitglieder online

Medien

Bahnräuber müßte man sein!

Bahnräuber müßte man sein!

 

Der große Räuber Ronald Biggs ist gestorben. Zahlreiche Nachrufe und Würdigungen in den Medien. Irgendwie hat man ein schlechtes Gefühl dabei. Daß man über einen Mann, der so viel Geld erbeutet hat, Geschichten schreibt, kann in unserer Gesellschaft nicht ausbleiben. Übertreiben müßte man aber nicht.

Es hat sich da eine Art Heldenverehrung breit gemacht – ein Millionenräuber hat schon so etwas wie eine Gloriole, einen Heiligenschein. Bei solchen Geschichten bleibt die Moral auf der Strecke. Bonny & Clyde, Al Capone, Billy the Kid, Jesse James, Wild Bill und wie sie alle geheißen haben.

Wenn sich der Roman, der Film dieser Gestalten bemächtigt, ist die Gefahr groß, daß die Mörder und Räuber zu Helden verklärt werden. Daß dabei die Wahrheit auf der Strecke bleibt, muß man hinnehmen.

Wirklich – muß man das hinnehmen? Sollte man dabei nicht die Tatsachen berücksichtigen? Die wären immerhin spannend genug – auch wenn man dabei so manchen Helden verliert.

Kommentare   

+20 #1 killercat 2013-12-31 17:36
Stimmt alles ganz genau. Ein berühmter Räuber heißt z.B. ... ups, darf man nicht sagen. Fängt mit A an und hört mit osch auf. Hat unsere Steuergelder vom Wahlonkel gekriegt und ist immer noch ganz berühmt.
That's Austria.
Da darf man ja auch Sachen tun, für die man in Germany in den Kerker kommt (illegale Sachspenden usw.). Ist aber eh wurscht, weil in jedem Fall wir Steuerzahler dafür herhalten müssen.

Trotzdem:
Ein glückliches Jahr 2014 allen Lesern und Freunden!

Um zu kommentieren, bitte anmelden.