Politik

Aus der Burka-Perspektive

Aus der Burka-Perspektive

 

In Saudi Arabien dürfen die Frauen nicht autofahren. Der Prophet will das so, außerdem – so ein islamischer Gelehrter – sei das schlecht für die Eierstöcke. Na gut.

Eigentlich könnte uns wurscht sein, was die in Saudi Arabien machen, ist ja einzig und allein ihre Sache. Ist es aber doch nicht, weil ja einige Frauen dort doch fahren wollen. Geht aber nicht, denn wenn der Herr des häuslichen Harems den Weibern nicht schon mit mohammedanischen Züchtigungsmethoden die Aufmüpfigkeit austreibt, die Behörden wollen das auch nicht. Also nichts mit dem Fahren.

Das regt unsere Damen auf. Prügeln laut Koran macht ihnen ja nichts, auch das Kinderschänden stößt durchaus auf kulturelles Verständnis, ist halt so im islamischen Orient. Aber Autofahren wäre doch recht schön, vor allem weil ja die teuren Limousinen dort in der Wüste sicher alle Klimaanlagen haben. Man könnte also unverschwitzt in der Burka herumkutschieren.

Einige Frauen, unter ihnen die Frau Korun, die sich ja überall wichtig macht, haben nun gefordert, die Frau Bandion-Ortner, Ex-Justizministerin und jetzt Vizepräsidentin des König-Abdullah-Zentrums sollte sich für die saudischen Möchtegern-Lenkerinnen verwenden.

Nichts da, sagt die Frau Ex, sie hätte kein Mandat, sich politisch zu äußern. Auch gut und vielleicht auch besser, wenn sie sich nicht mehr politisch äußert sondern sich darauf beschränkt, die saudisch-fürstliche Gage einzustecken. Denn mit ihren politischen Äußerungen hat sie sich ja wirklich immer nur blamiert.

 

Pech mit den Justizministern

hat Österreich wirklich. Denn seit Foregger und Michalek war das Justizministerium katastrophal besetzt. Lauter Schrott. Niemand unter den Nachfolgern dieser beiden hat etwas Vernünftiges zustande gebracht. Und die letzten Damen waren überhaupt das Letzte.

Allerdings – es wird wohl nichts besseres nachkommen.