Aktuelles

Nomaden sind Nomaden. Wundert Euch nicht!

Ein Nomade zieht weiter, wenn es dreckig genug ist. Was weggeschmissen worden ist, bleibt liegen. Die Umwelt ist groß genug.

Daher dürfen wir uns nicht wundern, daß alles so verdreckt ist, wenn die Nomaden dort gehaust haben. Es liegt in der Natur und erzogen wird nicht. Und wenn es gar zu arg verdreckt ist, zündet man das Ganze eben an. Die Nicht-Nomaden werden schon wieder saubermachen. Löschen aber dürfen sie nicht.

Neuester Beitrag

Der Tod einer Richterin

 

Fand in den USA statt. Normalerweise nicht interessant hier bei uns. Aber immerhin: Sie war vom Obersten Gerichtshof, hatte also auch eine politische Bedeutung. Der „Kurier“ nennt sie eine liberale Justiz-Ikone und hier haben wir auch den Grund für die Aufmerksamkeit, die das bei uns findet.

Weiterlesen ...

Suche

Newsletter

 

Um sich für den Newsletter anzumelden, schicken Sie bitte ein Mail mit dem Betreff „Anmelden“ an news@querschuesse.at.

 

Wer ist online?

Aktuell sind 206 Gäste und keine Mitglieder online

Politik

Zurück zum Start für Strasser

Zurück zum Start für Strasser

 

Brandneu: Gerade hat der Oberste Gerichtshof gesprochen: Die Nichtigkeitsbeschwerde des Ernst Strasser wurde zwar verworfen, dennoch haben die hohen Richter ein Haar in der Entscheidungssuppe gefunden.

Daher: Zurück an die erste Instanz. Die muß neu verhandeln und neu entscheiden. Über die Schuld gibt es nach der heutigen Verhandlung zwar keinen Zweifel mehr, aber die Strafe ist neu zu bestimmen. Das ist im wesentlichen das Ergebnis.

Eine profunde Rechtsvorlesung des Vorsitzenden haben wir gehört und die Juristen konnten das mit Genuß und Belehrung entgegennehmen.

Was bleibt: So ein Mensch war lange Innenminister, hat das Ministerium in den Boden gefahren, die Polizisten verärgert und unglaublichen Schaden angerichtet.

Der Jurist sagt: culpa in eligendo. Heißt: Wer hat den ausgesucht? Der hat auch schuld an all diesen Katastrophen der Sicherheitspolitik. Und diese Verantwortlichen sitzen immer noch ungestraft an den Hebeln der Macht, suchen weiter aus und schicken weiter völlig ungeeignete Menschen auf Posten mit höchster Verantwortung.

Dafür gibt es aber keine Strafe. Immer noch nicht. Irgendwie schade.

Kommentare   

+6 #4 Werner Zimmermann 2013-11-27 15:27
"culpa in eligendo" - Ob ausgesucht, oder hochgedient - Der Effekt ist der gleiche und ist wieder mal ein Beispiel für das "Peter-Prinzip", welches besagt: "Jeder ist in seinem Leben in Posten die er gut bewältigt und dadurch in höhere Posten aufsteigt - bis sie in eine Position kommen, für die sie vollkommen unfähig und ungeeignet sind. Ihre Arbeiten werden, wenn sie Glück haben, von fähigen (noch) Untergebenen erledigt oder kompensiert." - Seine "Lobbyarbeit" hat mit dem Peter-Prinzip aber nichts zu tun, das ist Charaktersache
+19 #3 Georg Zakrajsek 2013-11-26 22:45
Er hätte nie Amtsträger sein dürfen. Das ist der wahre Skandal in dieser Republik.
+22 #2 Walter Murschitsch 2013-11-26 18:39
Strasser Anwalt Kralik, plädierte im Fall einer Verurteilung Strassers jedenfalls für eine Fußfessel, "weil er nie mehr Amtsträger sein wird", keine Wiederholungsgefahr bestehe.

Unverschämter geht es ja wirklich nicht mehr! Möchte nur wissen was uns Steuerzahlern dieser Wahnsinn kostet, geschweige denn was dieser Srasser mit der Polizei angestellt hat!

PS. Und so einer war einmal Österreichs Innenminister!
+21 #1 Gerald Lacher 2013-11-26 13:14
Dafür gibt es sehr wohl eine Strafe. Man muss nicht raten um zu wissen wer dafür bestraft wird. Und als Draufgabe dürfen wir in spätestens 5 Jahren wieder zur Wahlurne schreiten und uns hoffentlich nicht wieder dafür bestrafen lassen.

Um zu kommentieren, bitte anmelden.