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Lange gesucht und nichts gefunden

Ich habe es mit den Grünen. Meine Aussage, daß die dummen unreifen Kinder mit sechzehn die Grünen wählen würden hat den Wahrheitsbeweis angetreten. Die Grünen kommen an die Macht. Ob jetzt nur der Kurz ein Depp ist oder die Riege der Grünen auch dazu, wird sich noch herausstellen. Jedenfalls hüpfen die depperten Mäderln im Verein mit der Greta für das Klima und brauchen kein CO2. Ich schon, weil ich habe einen Wald und ohne CO2 sterben meine Bäume. Untersteht Euch also ihr Trotteln! Wer jetzt noch hüpft, kriegt es mit mir zu tun!

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Die Verhunzung unserer Bundeshymne

 

Bei einer Burschenschaft war ich nie, bin auch jetzt bei keiner und da mein Studium schon länger vorbei ist – nämlich etwa sechzig Jahre – habe ich keine Chance mehr, bei einer Burschenschaft aufgenommen zu werden. Unter uns gesagt, ich strebe das auch gar nicht an.

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Sport

Völkerverbindendes

Völkerverbindendes

 

Sport verbindet die Menschen und auch die Völker. Wir wissen das und wir hören das ja auch oft genug. Man sieht das auch auf Schritt und Tritt.

 

 

Ich fahre recht oft beim Wiener Rapidplatz vorbei. Ein Schleichweg zur Westautobahn. An den Wänden gegenüber vom Hanappi-Stadion findet man manches. So zum Beispiel hingesprayt vor der Unterführung:

„Geht’s in Oasch es Heisln!“

Für die korrekte Wiedergabe dieses Willkommensgrußes an sportliche Freunde übernehme ich aber keine Garantie. Aber sinngemäß steht es so dort.

Fußball ist ein Volkssport. Viel Geld fließt dort hinein, gigantische Subventionen werden verteilt. Man darf sich daher über eine einigermaßen volkstümliche Ausdrucksweise unserer grün-weißen Sportsfreunde nicht wundern. Die Botschaft wird sicher verstanden.

Fußball ist auch ein friedlicher Sport. Zwar gibt es bei jedem Spiel Verletzte verschiedener Grade, manchmal zahlt ein Schiedsrichter drauf, manchmal gibt es veritable Schlachten zwischen den Schlachtenbummlern, die nicht umsonst so heißen. Manchmal werden auch U-Bahnzüge zerlegt, manchmal Polizisten verprügelt. Aber sonst – friedlich.

Es gibt aber auch richtig gefährliche Sportarten. Schießen ist so etwas. Da verwenden die Akteure sogenannte Mordwaffen, es wird geballert, was das Zeug hält und gefährliche Löcher in harmlose Scheiben gemacht.

Man sollte also glauben, daß beim Sportschießen reihenweise Tote und Verletzte anfallen. Nichts da. Schießen ist überhaupt die ungefährlichste Sportart. Es passiert – nichts, überhaupt nichts.

Und es liegt in der Natur der Sache, daß ich, wenn ich auf Schießplätzen bin, auch manchmal aufs „Heisl“ gehen muß. Seltsamerweise habe ich dort solche Aufschriften noch nie entdeckt. Obwohl ich mich wirklich bemühe. Ich suche aber weiter. Es kann ja nicht sein, daß es auf Schießstätten friedlicher und ungefährlicher zugeht als auf Fußballplätzen.

 

Für meine Freunde im deutschsprachigen Ausland:

Oasch – Arsch

in Oasch gehn – sich in denselben begeben, volkstümliches Götz-Zitat

es – ihr

Heisl (-n, Mzl) – Häusel, Häuschen, kleines Haus, hier: Abtritt, Abort, WC, auch despektierliche Bezeichnung für einen, der auf einen solchen Ort gehört, sich dort aufhält oder aufhalten sollte

 

Übrigens: Rapid wurde am 22. Juni 1941 deutscher Fußballmeister, dann war Weltkrieg

 

Kommentare   

+2 #10 Tecumseh 2013-10-25 10:19
zitiere Tecumseh:
zitiere Tecumseh:
zitiere Oldie4711:
Gutmenschen im eigentlichen Sinn gibt es nicht.


O ja, gibt's schon! Schaut's Euch doch den Krassnitzer an, der ist doch ein Paradebeispiel! :-) :D :lol:

Dieser von mir selbst zitierte Kommentar, war ungewollt!
Weiß leider nicht, wie das passiert ist! Bin leider kein Internet-PC-Guru!
't :cry: schuldigung!!!
+1 #9 Tecumseh 2013-10-24 22:54
zitiere Tecumseh:
zitiere Oldie4711:
Gutmenschen im eigentlichen Sinn gibt es nicht.


O ja, gibt's schon! Schaut's Euch doch den Krassnitzer an, der ist doch ein Paradebeispiel! :-) :D :lol:
+5 #8 Tecumseh 2013-10-24 19:57
zitiere Oldie4711:
Gutmenschen im eigentlichen Sinn gibt es nicht.


O ja, gibt's schon! Schaut's Euch doch den Krassnitzer an, der ist doch ein Paradebeispiel dafür! :-) :D :lol:
+7 #7 Oldie4711 2013-10-24 13:46
Sport, Freunde, ist nichts anderes als Krieg. Nehmen wir gleich einmal den Fußball her: Da versuchen 11 Leute gegen 11 Leute einen blöden Ball in das gegnerische Netz zu katapultieren. Das gab es schon unter den Azteken. Und ich habe folgendes gefunden: Die Rituale waren blutig: Die Sieger (nicht etwa die Verlierer!) aztekischer Ballspiele wurden den Göttern geopfert. Heute ist das ein ganz klein wenig anders. Wissenschaftler glauben aber, dass die Siegermannschaft damals geopfert wurde - um den Spielern die Möglichkeit zu geben, selbst zu Göttern zu werden.
Die Olmeken, Zapoteken, Mixteken, Maya, Azteken, Tolteken und viele andere Völker Mesoamerikas praktizierten das rituelle Ballspiel aus mehreren Gründen: Zu Ehren ihrer Götter und Herrscher, um religiöse Entscheidungen zu treffen, zur Unterhaltung der Herrscher und der Bevölkerung oder auch um die Entscheidung in einem Krieg herbeizuführen. Die Azteken nannten dieses Ballspiel "Ullamaliztli" und die Maya „POK TA POK“, abgeleitet von dem Ton, den der Ball macht, wenn er geschlagen wird.Unsere Fußballer werden zwar nicht geopfert, aber trotzdem ist das Krieg. So wie jeder andere Sport auch. Heutzutage will man alle agressiven Handlungen ausschalten. Leider geht das nicht, denn der Mensch ist von Natur aus agressiv. Gutmenschen im eigentlichen Sinn gibt es nicht.
+16 #6 Gustav 2013-10-23 19:38
Irgendwo müssen Menschen eben ihre Kämpfe austragen und ihre Aggressionen loslassen. Die friedliche Gesellschaft gibt es nicht einmal auf dem Papier.

Ich würde ja die Massenschlägerei in das Stadion hinein verfrachten. Jeder der sich prügeln will, soll einen Wisch unterschreiben und ab in die Arena. Dort können sich dann alle die wollen von mir aus auch totprüglen, gilt dann als Unfall und soll straffrei bleiben. Nach einer gewissen Zeit, wird halt Aufgesammelt und der Platz gereinigt. So können die Kämpfer kämpfen und die Zuseher, die mit Gewalt nichts zutun haben wollen und die unschuldigen Autos in der Umgebung, unbeschadet bleiben. Nicht zuletzt für unsere Polizisten eine weit sicherere Angelegenheit.
+9 #5 ich 2013-10-23 19:10
Aber, schreibt und denkt was ihr wollt. Seit es die Bundesliga gibt, haben die Deutschen keinen Krieg wieder angefangen.
+16 #4 007 2013-10-23 18:17
zitiere Poscheraser:
nur das zu erwartende Ergebnis wird viele Herrschaften nicht erfreuen....

Vor allem nicht die "überdurchschnittlichen" Rapid-Fans; aber ich verkneife mir hier jedwede Anspielung auf ranghöchste Österreicher ...
Und wenn wir schon beim Thema sind, noch ein kurzer Nachtrag: Rapid firmierte seinerzeit bei Nicht-Hütteldorfern unter der Bezeichnung "greane Bruat" (für deutschsprachige Ausländer: grüne Brut) - ein Begriff, der mittlerweile eine damals noch ungeahnte Bedeutungserweiterung erfahren hat ...
+20 #3 Richard Temple-Murray 2013-10-23 17:52
zitiere Poscheraser:
Vorschlag: Untersuchung des IQ der duchschnittlichen Rapid-Fans, der Rapidspieler

Bitte den Rapid-Präsidenten (den Sparmeister mit den blauen Schweinen) nicht vergessen!
+24 #2 Poscheraser 2013-10-23 17:11
Falls ein Psychologiestudent ein Thema für seine Diplomarbeit sucht.....

Vorschlag: Untersuchung des IQ der duchschnittlichen Rapid-Fans, der Rapidspieler und der Mitglieder der Schützenvereine, der die meisten Olympiateilnehmer (alle Disziplinen) bisher gestellt haben.

Und diese Untersuchung dann als Basis verwenden und diese Gruppen bezüglich Alkoholkonsum, Drogenkonsum und Verbrechensrate vergleichen.

Wäre doch ein nettese Tehma für eine Diplomarbeit.... nur das zu erwartende Ergebnis wird viele Herrschaften nicht erfreuen....
+15 #1 007 2013-10-23 17:08
Sie sprechen hier einen ganz speziellen Mikrokosmos des österreichischen Fußballs an, der natürlich bei weitem nicht der einzige, aber unbestreitbar der exaltierteste ist.
So ziemlich die erste Weisheit, die mir mein Vater mit auf den Lebensweg gegeben hat, als ich schön langsam selbständig wurde (noch zu Zeiten der legendären "Pfarrwiese"): "Wennst am Rapid-Platz gehst, derfst net fürn Gegner schreien, sonst kriegst a Messer in Bauch!" (Derartige Vorfälle hat es tatsächlich gegeben).

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