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Wie feige sind unsere Politiker?

Schon sehr feige. Manchmal heißt das auch "Distanzierung" oder "keine Ahnung". Hauptsache, man muß nicht mannhaft für seine Überzeugung einstehen. Ich nehme hier keinen aus. Nicht die Schwanzeinzieher, die Disanzierer, die Ahnungslosen, die alle vor dem kleinsten Hauch des Widerstandes und der Kritik feige einknicken. Kein Politiker, der sich mutig vor seine (seine!) Bürger stellt. Kann ich denn wirklich nur mehr den Kickl wählen?

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Das Klima in der Krise – oder wir werden von Idioten regiert

 

An der sogenannten „Klimakrise“ zeigt es sich. Man muß nur Zeitung lesen oder sich den ORF ansehen. Lauter Trotteln. Keiner versteht nur das geringste von Technik, von der Physik und vom „Klima“ schon gar nichts. Dazu kommt, daß die meisten Leute Klima mit Wetter verwechseln. Was CO2 ist, weiß keiner, was das bewirkt, versteht man nicht und daß CO2 keineswegs ein Treibhausgas ist, weil es so etwas gar nicht gibt, das haben die Leute, denen wir notgedrungen zuhören, nicht verstanden und werden es auch nie verstehen, weil sie viel zu dumm und ungebildet dafür sind. Aber es wird vorgeplappert und nachgeplappert auch.

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Waffenrecht International

Drucksache

Drucksache

 

Da hat in den USA ein Tüftler „eine neue Art von Waffe erfunden“. So schreibt zumindest der „Spiegel“ in einem aufgeregten Bericht.

Natürlich stimmt das nicht. Kein Wunder, denn Journalisten sind ja normalerweise völlig ahnungslos bei den Sachen über die sie schreiben. Und der „Spiegel“ ganz besonders.

Erfunden hat der Bursche die Waffe also nicht, er hat nur ein Verfahren entwickelt, mit dem man eine Art Pistole mit einem 3-D-Drucker aus Plastik herstellen kann. Eine Spielerei halt, aber da das Ding eventuell schießt, hat er damit eine riesige Aufregung verursacht. Die Zeitungen haben sich gleich draufgestürzt und auch das Ministerium für Innere Sicherheit der USA hat – so wieder der „Spiegel“ –  eine „Warnung in die Welt geschickt“, damit sich jeder richtig fürchtet vor dem Plastikding.

Was ist aber wirklich dran an dieser Waffe? Nichts besonderes. Der Drucker druckt etwas pistolenähnliches aus, das Ding hat natürlich nur einen Schuß und das einzige Metall daran ist der Nagel, der die Funktion des Schlagbolzens übernehmen soll. Ob der Lauf – auch aus Plastik – die Patrone aushält ist fraglich, angeblich schon, zumindest einen Schuß. Das wird auch auf die Patrone ankommen. Ein mittelbegabter Bastler könnte aus einem Rohrstück und ein paar Federn in kürzester Zeit eine funktionsfähige Ein-Schuß-Pistole basteln. Macht natürlich keiner, weil man ja eine illegale, wirklich funktionsfähige Pistole jederzeit um wenig Geld auf dem Schwarzmarkt bekommen kann.

Die Geschichte der gedruckten Pistole ist sehr aufwendig. Der Drucker kostet und das Material ist auch nicht billig. Software braucht man natürlich auch. Bevor man also so etwas drucken kann, wird man mindestens 25.000 $, bei uns sicher das Doppelte, investieren müssen.

Also etwas für die Schlagzeilen, eine Bedrohung ist das keineswegs. Ein wirklicher Terrorist lacht über so etwas, abgesehen davon, daß die durchwegs muslimischen Terroristen einfach zu ungebildet und zu blöd sind, so etwas zu unternehmen. Was technologisch über ein Hackebeilchen oder einen Sprengstoffgürtel hinausgeht ist bei denen ja nicht drinnen.

Bleibt also das mögliche Hineinschmuggeln in gefährdete Zonen. Den Metalldetektor wird man damit sicher überwinden können, ein Durchleuchtungsgerät aber nicht. Viel Aufwand also für einen bescheidenen Effekt, denn wenn so ein Terrorist dieses Lego-Ding auspackt, wird er eher Gelächter als Entsetzen ernten. Da ist Bruder Achmed beim Gepäckservice der Fluggesellschaft weit effektiver. Der schmuggelt alles was das Herz begehrt direkt zum gewünschten Passagiersitz.

Cody Wilson, der das Ganze entwickelt hat, ist jedenfalls ein Waffenkenner und außerdem ein Freiheitsfanatiker, drum hat er das Ding auch „Liberator“ – Befreier genannt. Und das stört die Journalisten immer ganz besonders, denn von Freiheit halten sie samt und sonders nicht viel.

Viel Lärm um nichts also. Ich kaufe mir keinen 3-D-Drucker, ich habe ja meine Glock. Ist billiger.

 

Apropos Glock

Als sich der Erfolg der Glock-Pistole abzuzeichnen begann, haben die Konkurrenten das Gerücht lanciert, man könne die Waffe bei den Check-In-Kontrollen nicht entdecken, sie sei nämlich total aus Plastik. War natürlich ein Unsinn, der aber sogar Eingang in einen Film (Stirb langsam 2) gefunden hat. Sogar die Journalisten sind inzwischen gescheiter geworden, hat aber doch einige Zeit gedauert.

Wie lange es bei der „Liberator“ dauern wird, weiß ich nicht. Ich hoffe aber daß Cody Wilson inzwischen ein schönes Geschäft machen möge. Ich vergönne es ihm.

Kommentare   

+5 #13 Georg Zakrajsek 2013-06-11 17:04
Nein, die reisen vorläufig nicht aus. Die müssen ja unseren Hochwasseropfern helfen. Bei der Copa Kagrana wurden zum Beispiel die Möbel abtranportiert, damit sie nicht naß werden. Zum Zurückbringen ist man leider noch nicht gekommen, ist ja alles noch so naß.
+5 #12 Peter 2013-06-11 16:15
Ich hätte als Tagesthema den vorschlag die Unruhen in der Türkei zu nehmen..da gäbs einiges zu schreiben-))
Ich hoffe ja viele türkische "Mitbürger" nehmen die aktuelle Entwicklung zum Anlaß zu sofortigen Hilfe Vorort auszureisen-)) Wäre schön wenn die Fahrzeugkolonnen mal in die andere Richtung gehen würden-))
+6 #11 Manfred Nemeth 2013-06-11 11:06
zitiere Georg Zakrajsek:
Da ein Großteil des Flughafenpersonals beim Gepäck und der Reinigung den entsprechenden Hintergrund hat, muß man sich nicht die Mühe machen so ein Ding herzustellen. Die helfen schon, wenn es gewünscht wird.


Das stimmt leider und ist vermutlich billiger.
+1 #10 Gustav 2013-06-11 10:18
zitiere Manfred Nemeth:
Tja, der liebe Cody stellt was aus Kunststoff her und das soll gefährlich sein...


Gefährlich ist bald was. Abgesehen davon war das eine reine Werbeaktion, die bei den Medien wie eine Bombe einschlägt, da Schusswaffe und somit auch noch komplett kostenlos ist.

Die IWÖ könnte auf den Zug vielleicht noch aufspringen und selbst eine Pressekonferenz veranstalten, auf dem so eine Waffe hergestellt wird und sich dann unter kontrollierten Bedingungen "zerlegt". Einen eher günstigeren Drucker wie z.B. http://store.makerbot.com/replicator2.html kann man sicher auftreiben, eine berechtigte Person zur Herstellung/Druck, einen Schießstand und Fernsteuerung sicher auch.
+8 #9 Gustav 2013-06-11 10:07
Terroristen sind doch nur wieder so ein billiger Vorwand. Den Behörden ist es naturgemäß ein Dorn im Auge, wenn Bürger unkontrolliert sind. Jeder Straßenkilometer der keine Kamera hat, bis hin zum heimischen 3D Drucker. Unkontrollierbare Bürger kann man nicht nach Wunsch beeinflussen und viel schwerer regieren.

Kein Vorwand ist zu billig und keine Begründung zu schade, wenn es um mehr Überwachung und die Kontrolle der Bürger geht. Das zeigt euch schon der Friedensnobelpreisträger Barak Obama, der muss von Frieden schon viel verstehen und überwacht daher die ganze Welt.
+9 #8 Georg Zakrajsek 2013-06-11 07:31
Da ein Großteil des Flughafenpersonals beim Gepäck und der Reinigung den entsprechenden Hintergrund hat, muß man sich nicht die Mühe machen so ein Ding herzustellen. Die helfen schon, wenn es gewünscht wird.
+4 #7 Manfred Nemeth 2013-06-10 20:06
Tja, der liebe Cody stellt was aus Kunststoff her und das soll gefährlich sein... wenn er die Dinger aus Hochleistungskeramik herstellen würde, könnte ich die Aufregung ja verstehen. Wobei ja dann, um durch den Metalldedektor zu kommen, die Geschosse ebenfalls aus Keramik sein müssten und die Hülse aus Hartpapier oder ähnlichem Material. Alles in allem ein ziemlicher Aufwand und auch recht teuer würde ich sagen.
+12 #6 JanCux 2013-06-10 16:18
In Pakistan gibt es seit über 100 Jahren "3D-Drucker" (ironie ! )Die Bauen in kleinsten Betrieben,teilweise an der Strasse,jede Waffe die es auf dem Weltmarkt gibt nach.Teilweise in so guter Qualität das sogar Drogenbarone aus Südamerika dort bestellen. Darüber hat der "Spiegel" auch schon berichtet!
Im übrigen sind dort produktion und versand günstiger als ein 3D-Drucker :cry:
+8 #5 Peter 2013-06-10 14:39
Ich finde die 3D-Drucker sehr interessant um mir einen Schaft drucken zu können. Wenn man z.b. den orgiginalen mit einem 3D-Scanner, oder mittels CAD, in ein entsprechendes Programm eingeben könnte, dann könnte man sich seinen eigenen gestalten. Wäre eine tolle Sache, einen tollen Sniper-Schaft oder vielleicht auch als Klappschaft-Ausführung?? Toll!
Die 3D-Drucker werden unser Leben genauso revolutionieren wie die Handys.
+10 #4 Gustav 2013-06-10 13:59
zitiere Oldie4711:
Mein Schweizer Messer wurde mir leider am Flughafen von Hurghada abgenommen!.


Mit einem Schweizer-Messer kommt man heute sogar in den USA in den Sicherheitsbereich und auch ins Flugzeug. Und die Amis sind echt paranoid was diese Sachen anbelangt. Da muss man die Ägypter schon verstehen, denn wer kennt sie nicht, die Flugzeugentführer mit dem Nagelknipser.

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