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Es wird scharf geschossen

Diesmal in Berlin. Die Deutschen haben das schärfste Waffengesetz in ganz Europa. Wirken tut es nur gegen die eigenen rechtstreuen Bürger, die "Zugewanderten" kümmern sich selbstverständlich nicht darum. An die Freudenschüsse bei türkischen Hochzeiten hat man si9ch schon gewöhnt - die Polizei schaut immer interessiert zu, tut aber nichts. Und jetzt - eine Schießerei in Berlin bei einem Türkenfest. Täter - nicht bekannt. Das heißt - wir wissen schon, wer das war, die Behörden aber tappen im Dunkeln oder machen die Augen zu.

Also: Gesetze haben wir schon, wir wenden sie aber nur an, wenn es gegen die eigenen Bürger geht. Deutschland wie es leibt und lebt.

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Kultur ist alles – alles ist Kultur oder: der Duft der großen weiten Welt

 

Es gibt jetzt Kerzen, die nach der Vagina der Frau Gwyneth Paltrow duften. Ob sie dabei brennen müssen oder auch so duften, weiß ich nicht. Ich kann es auch nicht sagen, weil ich ja noch nicht an der Gwyneth Paltrow riechen durfte – aber wenn es in der Zeitung steht, wird es schon stimmen.

Also auf in das nächste Kerzengeschäft!

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Waffenrecht International

Ein Herr Grundböck fürchtet sich

Ein Herr Grundböck fürchtet sich

 

Kein sehr mutiger Mann. Aber wenn man ein hoher Polizist im Solde des Innenministeriums ist, muß man ja nicht unbedingt tapfer sein. Das wäre sogar recht hinderlich, wenn man Aussagen über Waffen, Waffenrecht oder gar Selbstverteidigung machen muß. Mannhafter Mut könnte sogar schädlich für die künftige Karriere sein, denn das widerspräche ja der von ganz oben verordneten Sicherheitspolitik des Versteckens, des Sich-Fürchtens, des Flüchtens und des Einnickens vor dem allgegenwärtigen Verbrechen.

Es geht um die Waffe aus dem 3-D-Drucker, ein gar erschröckliches Ding, das künftige Werkzeug aller Terroristen und Mörder weltweit.

Angesichts dieser ungeheuren Verantwortung, die zentnerschwer auf den schwachen Schultern unsrer Sicherheitsexperten lastet, hat das Innenministerium einen solchen Drucker angekauft und einen Test gemacht. 900 € hat das Ding gekostet, das Material und die Software nicht mitgerechnet. Und siehe: schon nach 30 Stunden war die Plastikpistole fertig und schußbereit. Hat sogar geschossen, das hat der Sachverständige festgestellt. Nach einem Schuß war zwar der Lauf hinüber und mußte ausgetauscht werden. Aber das Urteil lautete: „potentiell tödlich!“ Wahnsinn!

Also fürchtet sich der Herr Grundböck vom BMI gebührlich und der „Kurier“ teilt sein Entsetzen. Da ist guter Rat teuer. Die Deutschen wissen natürlich schon etwas: der Drucker muß einfach registriert werden. Genial! Dann natürlich ist alles in Ordnung und die Welt ist vor einer ungeheuerlichen Gefahr bewahrt.

Jetzt verrate ich dem BMI ein Geheimnis: eine illegale Pistole, die man überall ganz leicht und in weniger als 30 Stunden bekommt, kostet etwa 200 € und Munition ist da schon dabei. Das Ding schießt auch öfter und ist nicht gleich nach dem ersten Schuß kaputt. Ob der Herr Grundböck das weiß?

Kommentare   

+19 #9 Gustav 2013-08-06 19:54
Ohne Panikmache keine Rechtfertigung der totalen Überwachung und Verbotsgesetze.
+17 #8 Georg Zakrajsek 2013-08-06 18:53
Schießt angeblich mit normalen Patronen (380). Dafür ist der Lauf aber nach einem Schuß kaputt. Vielleicht hat der Schütze auch eine verletzte Hand, macht aber nichts. Hauptsache Panik verbreiten!
+15 #7 Gustav 2013-08-06 18:39
Plastik"waffe" O.K. - Plastikpatronenhülse und Plastikkugel?
+18 #6 Oldie4711 2013-08-06 17:42
Eine Schußwaffe, die nur einen einzigen Schuß abgibt, wäre auch EIN Pfeil mit Bogen. Und das bastle ich in weniger als 3 Minuten. Das ist sicher auch eine potentielle tödliche Waffe. Und bitte, auch das wäre bei der Behörde zu registrieren!
+18 #5 Melin Tafro 2013-08-06 16:54
Dann dürfen sich die Wasserinstallateure bzw. Heimwerker aber freuen, wenn in Zukunft zöllige Rohre, Kappen und Bohrer verboten werden.....(oder eventuell nur gegen Verwendungsnachweis ausgehändigt?) .....weil man damit "angeblich" auch Schrotflintenläufe herstellen könnte und das ohne 3D-Drucker, Fräs- oder Drehmaschine. Ach ja....Nägel für den Schlagbolzen hab ich vergessen........

Ja.....es gehört wirklich alles verboten, weil es zu viele McGyvers auf der Welt gibt, die noch aus einer Sicherheitsnadel eine Waffe basteln könnten.

Indessen lachen sich diejenigen kaputt, welche sich nie um irgendein Verbot geschert haben ob der staatlichen Ohnmacht bzw. über jene, die dann einmal wöchentlich Gras fressen müssen (Vorschlag der Grünen in D).

Ob wir uns dafür alle lieb haben werden?

Lächerlich.......

MfG
+15 #4 JanCux 2013-08-06 16:29
Eigendlich wollte ich nicht antworten, aber stellt sich mir die Frage wer für diese "Überprüfung" die Verantwortung trägt ? Hinzu wer für diesen Blödsinn die Kosten trägt ?

Ja, nee eh klar, sorry.....der Steuerzahler :o

Es gibt ja sonnst nichts in unseren Ländern das man auf Sicherheit überprüfen muß.
.....Brücken, Tunnel, morode Autobahnen, Schulen, Schwimmbäder....Rot/Grüne Politiker....
+20 #3 Mag. Clemens Häfele 2013-08-06 15:04
Ob sich die Verantwortlichen schon mal Gedanken darüber gemacht haben, wieviele CNC-Fräßen und andere Metallbearbeitende Maschinen es im Lande gibt? Damit lassen sich auch einfachst Schusswaffen bauen und die werden wohl um einiges robuster ausfallen.
+14 #2 Poscheraser 2013-08-06 13:04
Und wenn man noch ein wenig drauflegt, gibts was Vollautomatisches..... Angeblich.
+18 #1 Walter Murschitsch 2013-08-06 12:19
BMI ein Geheimnis:
Und siehe: schon nach 30 Stunden war die Plastikpistole fertig und schußbereit. Hat sogar geschossen, das hat der Sachverständige festgestellt. Nach einem Schuß war zwar der Lauf hinüber und mußte ausgetauscht werden. Aber das Urteil lautete: „potentiell tödlich!“ Wahnsinn!

Satz wird von mir erweitert: Wer, oder was ist hier wohl „potentiell tödlich!“ Wahnsinn!"ig"?

Und zu: Jetzt verrate ich dem BMI ein Geheimnis: eine illegale Pistole, die man überall ganz leicht und in weniger als 30 Stunden bekommt, kostet etwa 200 € und Munition ist da schon dabei. Das Ding schießt auch öfter und ist nicht gleich nach dem ersten Schuß kaputt. Ob der Herr Grundböck das weiß?
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Das weiß er sowohl,aber er ist dagegen machtlos, denn die Waffen sind ja ohnehin nicht registriert, und können auch nicht alle 5 Jahre von der Behörde überprüft werden ob sie wohl verwahrt im Tresor liegen. Anschliessender Eintrag in den "Waffenführerschein" muß vom Büchsenmacher (kostenplichtig € 55.-)bestätigt werden, ob der Inhaber des "Waffenführerscheines" in der Theorie für den sachgemäßen und sicheren Umgang mit Waffen geschult wurde,falls der Waffenbesitzer nicht bei einem Schützenverein gemeldet ist! Falls ich dabei etwas vergessen haben sollte,bitte ergänzen!

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