Waffenrecht International

Die Verhinderung von Toten – die Zweite

Die Verhinderung von Toten – die Zweite

 

Also verhindern wir Tote. Los geht’s!

Da haben zum Beispiel ein paar Rumänen eine Pensionistin umgebracht. Eine österreichische Pensionistin, in Österreich. Die Rumänen sind ungehindert nach Österreich eingereist, die Grenzen sind offen, unbewacht.

Für den Mord an der alten Frau haben sie keine Waffe gebraucht. Sie war alt und schwach, konnte sich nicht verteidigen.

Nun denken wir nach. Angestrengt. Wie hätten wir den Mord verhindern können?

Mit dem Strafgesetz nicht. Dort ist der Mord zwar verboten, das hat aber die Täter nicht an der Tat gehindert. Das Strafgesetz ist ihnen nämlich egal, sie leben ja außerhalb des Gesetzes, ein Strafgesetz, vor allem ein österreichisches schert sie einen Dreck.

Mit dem Waffengesetz auch nicht. Waffe haben sie nicht gebraucht. Aber natürlich wäre ihnen auch das Waffengesetz völlig egal gewesen.

Also wäre wohl die einzige Möglichkeit gewesen, die Verbrecher an der Einreise zu hindern. An der Grenze abzufangen und sofort einzusperren. Die alte Frau könnte noch leben.

Nun kommen die guten Menschen aus ihren Löchern: Das kann man doch nicht machen, werden sie sagen, die Grenzen seien doch offen, wir alle sind ja in der friedlichen EU und ein Rumäne sei doch auch nur ein Mensch, EU-Bürger, dem alle Rechte zuzubilligen wären.

Dann aber sage ich: „Wenn nur ein einziger Toter verhindert werden kann, dann könnten wir doch auch die Grenzen wieder sperren, diese Verbrecher gleich einkassieren, bevor sie unsere Leute umbringen! Die alte Dame ist eine Tote zuviel, meine Herrschaften, meine Politiker, meine Sicherheitsexperten!“

Und ich sage auch: „Wir leben im Krieg, im Belagerungszustand! Wer da die Tore öffnet, ist ein Verräter, selber ein Verbrecher, der strengstens bestraft werden muß! Jeder Tote ist wirklich zuviel und ihr seid schuld an diesen Toten, denn ihr steht auf der Seite der Täter und nicht auf der Seite der Opfer, der alten Frauen und der alten Männer, die täglich beraubt, niedergeschlagen, mißhandelt und umgebracht werden. Und für diese Schuld werdet ihr eines Tages büßen müssen!“

Vergebliche Worte. Leider. Es wird sich nichts ändern. Oder vielleicht doch? Vielleicht wenn das Verbrechen vor der Tür der schönen Villen, der Penthäuser, der kostbaren Eigentumswohnungen steht und die Türe eintritt? Und die von uns bezahlten Bewacher einmal keine Zeit haben.