Waffenrecht International

Kalaschnikow ist gestorben

Kalaschnikow ist gestorben

 

Michail Kalaschnikow ist sehr alt geworden. Er war schon eine Legende zu seinen Lebzeiten. Und er ist gestorben, als viele schon gar nicht mehr wußten, daß er noch lebt.

Sein Name wird auf immer mit dem Gewehr verbunden sein, das er konstruiert hat. Solche Konstruktionen haben meistens Vorbilder und natürlich hatte auch Kalaschnikow seine Vorbilder. Das deutsche StG 44 zum Beispiel. Und wieviel Anteil an seiner Konstruktion der deutsche Schmeisser hatte, weiß man noch nicht genau. Irgendwann wird man es vielleicht wissen.

Den Ruhm wird man ihm aber nicht mehr wegnehmen können. Einer Waffe seinen Namen zu geben, damit verbunden zu sein, ist nicht vielen Erfindern und Konstrukteuren beschieden gewesen. Zum Beispiel: Colt, Browning, Mauser, Walther, Glock, um nur einige zu nennen.

Was seine Konstruktion vor anderen ausgezeichnet hat: Sie hat immer funktioniert. Ohne Pflege, ohne Putzen, ohne Sorgfalt im Umgang damit und mit allen Patronen. Präzise war sie nicht und sie ist es immer noch nicht. Das ist aber dem heutigen Benutzerkreis völlig egal.

Die Kalaschnikow ist negertauglich und mohammedanertauglich. Jeder Ungebildete, jeder Unausgebildete kann damit umgehen, sogar Kinder können sie bedienen, sie wird immer schießen. Und das ist auch der Fluch dieses Gewehrs. Man hat damit sicher mehr Menschen getötet als mit jeder anderen Waffe. Sie beherrscht Afrika und den Osten.

Wahrscheinlich sind 100 Millionen davon produziert worden. In staatlichen Fabriken und Manufakturen. Viele dieser Gewehre liegen noch in den Arsenalen herum und warten auf diejenigen, die sie sich holen. Gerade am Beispiel Kalaschnikow sieht man, wie lächerlich die Bemühungen verschiedener EU- und UNO-Bürokraten sind, die eine „Waffenkontrolle“ anstreben. Die staatlichen Waffen werden sie nämlich nie unter Kontrolle bekommen. Die Mörder und die Bürgerkriegsparteien selbstverständlich auch nicht. Und schon gar nicht den illegalen Waffenhandel.

Wie es aussieht, will man das auch gar nicht. Die UNO und die EU wollen nur die privaten Waffenbesitzer erfassen, reglementieren und schließlich auch entwaffnen. Ihre Zielgruppe sind die Jäger, die Sportschützen und die legalen Waffensammler – nicht die Mörder, nicht die Bürgerkriegsparteien und nicht die islamischen Milizen.

Das sollten wir uns auch vor Augen halten, wenn wir des Erfinders Michail Kalaschnikow gedenken. Er hätte kein schlechtes Gewissen, hat er einmal in einem Interview gesagt. Er mußte auch kein schlechtes Gewissen haben. Das schlechte Gewissen müßten nämlich die Politiker haben. Sie haben es aber nicht und keiner fragt sie danach.