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Her mit der künstlichen Intelligenz!

Denn die natürliche hat sich gerade verabschiedet. Was wird uns blühen? Die Türkisen sind weder gescheit noch gebildet und jetzt kommen die Grüninnen dazu. Eine wahre Trottelpartie. Ob da die künstliche Intelligenz noch was ausrichtet?

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Gibt es auch „gute“ Nazis?

 

Die Frage muß man anders stellen: Nicht: Gibt es auch gute Nazis? Sondern: Gab es auch „gute“ Nazis? Denn – wie man weiß, wurden 1945 die Nazis besiegt, auch verurteilt, hingerichtet und verboten. Es kann also heute keine  guten „Nazis“ mehr geben, weil es eben gar keine mehr gibt. Wer heute als „Nazi“ bezeichnet wird, ist Opfer einer Verleumdung durch Andersdenkende, meistens Kommunisten, die ja genau so Linke sind, wie die Nazis einst gewesen sind. Man zeigt mit seinem Stinkefinger auf die eigene Vergangenheit und die eigene Gegenwart und übersieht dabei, daß die anderen Finger auf den Betreffenden selber zeigen.

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Waffenrecht Österreich

Wer braucht den Psychotest?

Wer braucht den Psychotest?

 

Natürlich niemand. Ja doch – die Psychiater und die Psychologen und vor allem das Kuratorium für Verkehrssicherheit, die brauchen den Psychotest ganz dringend, denn der ist ja ein recht gutes Geschäft.

Der Psychotest ist im Jahre 1996 in das Gesetz gekommen. Man hat ihn auch damals nicht gebraucht. Aber der Gesetzgeber war in Verlegenheit: Er hat damals die sogenannte Geisteskrankenkartei abgeschafft, angeblich deshalb, weil man die dort verzeichneten Menschen nicht diskriminieren wollte. Bis dahin war es recht einfach: Wollte jemand ein Waffendokument, hat ein Blick in diese Kartei darüber informiert, ob gegen den Betreffenden irgendetwas in der Richtung vorgelegen ist.

Das wurde beseitigt. Eine gute Idee war das nicht. Aber man hat den Psychotest geschaffen, also den Spieß umgedreht. War bis dahin jeder Bürger als geistig gesund anzusehen, geht der Gesetzgeber nach 1996 davon aus, daß jedermann, der eine Waffe der Kat. B erwerben will, wahnsinnig sein muß. Mit dem Psychotest mußte man folgerichtig seine geistige Gesundheit beweisen. Beweislastumkehr nennt man das in der juristischen Praxis und das ist normalerweise verpönt, nur in Ausnahmefällen zulässig.

Also haben wir den Psychotest. Die Jäger aber nicht. Die ÖVP hat hier ganz massiv dagegengehalten und erreicht, daß die Jäger keinen Psychotest machen müssen, wohl aus der Erkenntnis heraus, daß ein Großteil der Jäger diesen Test nicht bestehen würde. Die Sportschützen müssen daher den Psychotest machen, die Sammler und die Leute, die sich selbst verteidigen wollen oder müssen, auch. Die Jäger nicht.

Die Jäger sind also privilegiert. Das ist schön, rächt sich aber jetzt bitter. Denn nach der Bluttat eines Wilderers (Jäger war er nach meinem Verständnis nicht, Jagdkarte hin oder her), werden sofort Stimmen laut, die auch den Psychotest für alle Jäger fordern. Jetzt ist guter Rat teuer und es ist sehr schwer, in einem solchen hysterischen Szenario Privilegien zu verteidigen.

Man sollte sich daher nie auf Privilegien verlassen und sich auch nicht über solche freuen. Denn ein Privilegium ist kein Recht, ist eine Gnade des Herrschers, des Staates und genau so wie es verliehen worden ist, kann es auch wieder genommen, entzogen werden. Diejenigen, die so ein Privilegium nicht haben, werden kaum helfen, sich im Gegenteil darüber freuen, daß eine solche Gruppe, die stolz auf ihr Privilegium ist und auf andere herabschaut, ihr Vorrecht einbüßt.

Was tun? Der Psychotest ist überflüssig. In den Jahren seines Bestehens hat dieser Test nicht ein einziges Verbrechen verhindert, er ist von seiner Anlage her auch gar nicht dazu in der Lage. Man sollte den Psychotest also abschaffen. Niemand braucht ihn. Er hat seine Schuldigkeit getan, indem er jetzt jahrelang beweisen konnte, daß er überhaupt nichts bringt.

Kommentare   

+4 #5 schraberger, wien 2013-10-03 19:02
Zitat:
Also haben wir den Psychotest. Die Jäger aber nicht. Die ÖVP hat hier ganz massiv dagegengehalten und erreicht, daß die Jäger keinen Psychotest machen müssen, wohl aus der Erkenntnis heraus, daß ein Großteil der Jäger diesen Test nicht bestehen würde.
Ein interessantes Thema!
Mit meinen "Freunden" dieses Thema zu behandeln trägt mir immer Kritik ein.
Ich wäre der Meinung, den Test kann man sich schenken, wenn es um Waffenbesitz geht.
Potenziell gesehen, ist jeder Mensch zu einem Mord fähig, wie das Leben und die Geschichte längst gezeigt hat.
Viel wichtiger wäre es doch, dort mit Psychotest Tests anzusetzen, wo es wirklich um viel mehr geht:
Psychotest Tests für alle, die Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen!
Darunter fallen viele; um zum Beispiel nur einige zu nennen:
-Politiker-
-Banker-
-Lehrer-
-Vorgesetzte-
-Religions-Propheten-
-Zeitungs-Schreiberlinge-


Mehr, sind mir auf die Schnelle nicht eingefallen.
+13 #4 Gustav 2013-09-30 20:04
Und jede Wette, dass auch eine große Bandbreite von Geisteskranken den Test bestehen. Das liegt aber nicht an den standardisierten Tests, sondern einfach daran, dass auch viele psychisch Kranke nicht vollkommen verblödet sind und genau wissen, wenn sie z.B. angeben, dass sie Stimmen hören, den Test nicht bestehen würden.

So kann ich mich der Meinung von Jokl nur anschließen: Der Psychotest ist für die Fisch. Zumindest was den Aspekt der Sicherheit betrifft. Zum quälen der Menschen, die ein Waffendokument ausgestellt bekommen möchten und zum entwaffnen der Bevölkerung, ist er recht gut geeignet.

zitiere Georg Zakrajsek:
Es gibt solche und solche. Dennoch bin ich entschieden gegen den Psychotest. Wir müssen für Liberalisierungen kämpfen und jede Verschärfung - auch wenn sie vielleicht im Einzelfall sinnvoll wäre - ablehnen.


Genau! Wir werden unsere Freiheit nicht deshalb aufgeben, weil Einzelne sie missbrauchen. Das bringt am Ende nur mehr Überwachung, weniger Freiheit, aber kein Stück mehr Sicherheit.
+13 #3 Loki 2013-09-30 19:08
Natürlich bringt der Psychotest nichts. Ich habe meinen noch in guter Erinnerung. Auch deswegen weil ich sozusagen vom (Nachbar)- Fach bin. Der Psychotest testet nur auf Geisteskrankheit und stark abnorme Persönlichkeitsprofile. Jeder der "normal" ist, kommt durch. D.h. beim Psychotest wird einem normalen Bürger bescheinigt, daß er normal ist. Also nicht geisteskrank und kein Psychopath. D.h. aber auch, daß jeder Berfusverbrecher den Test bestehen würde. Ein osteuropäischer Durchschnittseinbrecher ist ja schliesslich nicht geisteskrank. Ausserdem ist der ja sowieso Waffenbesitzer.
Daraus folgt:
Der Psychotest ist für die Fisch. Und zum Geldverdienen.
+14 #2 Georg Zakrajsek 2013-09-30 18:26
Es gibt solche und solche. Dennoch bin ich entschieden gegen den Psychotest. Wir müssen für Liberalisierungen kämpfen und jede Verschärfung - auch wenn sie vielleicht im Einzelfall sinnvoll wäre - ablehnen.
+8 #1 Poscheraser 2013-09-30 17:56
Nun ich warte darauf, dass dieser überflüssige und idiotische Psycho-Test abgeschafft wird. Erst dann werde ich die WBK beantragen. (oder vielleicht doch noch eher).

Zum Thema Psychotest und Jäger....
Meine Achtung gilt allen anständigen Jägern, die das ganze Jahr über den Wildbestand hegen und pflegen (auch der Abschuss ist für mich Hege und Pflege), die schonend mit der Ressuce Natur umgehen und die auch den Wald/Revierbesucher (und Freizeitsportler) akzeptieren, sofern sich diese Leute auch angepasst verhalten.

Allerdings würde ich gerne jenen "Nimrods" die Jagdkarte entziehen die glauben, dass das Revier ihr persönlöiches Eigentum ist, das jederzeit mit dem dicken V 6 Geländewagen befahren werden muss - gleichzeitig alle Spaziergänger (die auf der Forstautobahn!!!) auf das Unflätigste anpflaumen, aber noch nie im Winter bei der Wildfütterung arbeitender Weise gesehn wurden! (eigene Erfahrung!)

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