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Der Aufmarsch der Idioten

Die "Krone" präsentiert uns das Verhandlungsteam für die kommende Schwarz-Grüne Regierung. Ich will nicht sagen, daß die hier Vorgestellten alle Idioten sind - aber wenn man sich das so anschaut, was da aufgeboten wird: Na bumm! Es möge sich also jeder Gedanken darüber machen, wer uns demnächst regieren wird. Idioten haben Idioten gewählt und Idioten werden uns regieren. Ich denke, wir sind selber schuld.

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Die Zweiklassengesellschaft

 

Wir entwickeln uns in eine Zweiklassengesellschaft hinein. Das liegt in der Natur der Sache, das hat es übrigens immer gegeben. Das liegt vor allem daran, daß es einfach zu viele Gesetze und viel zuviele Vorschriften gibt, daß der Staat allzuviel reglementiert. Und jetzt kommt die EU auch noch dazu. In Wahrheit kennt sich keiner mehr aus, keiner weiß mehr so richtig, ob er sich noch gesetzeskonform verhält oder schon ein Gesetz übertritt, das er aber gar nicht kennt.

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Waffenrecht Österreich

Die SPÖ hat nichts gelernt

Die SPÖ hat nichts gelernt

 

Aus Schaden wird man dumm – das hat schon Karl Kraus gesagt. In der Politik wird das besonders deutlich. Beim Waffengesetz hat sich die SPÖ schon so manchen Dämpfer geholt, so manche Wahl verloren, so manchen Rückzieher machen müssen. Aber sie lernen nichts. Hoffnungslos. Kaum ist etwas passiert, wo man meint, sich profilieren zu können, schon wird die Gelegenheit beim Schopf ergriffen. Passiert gerade in Salzburg, wo die rote Gabi nicht nur eine veritable Pleite hingelegt hat, für die sie eigentlich eingesperrt werden müßte, sondern auch eine Wahl grandios verloren hat.

Es gibt also gerade einen Antrag im Salzburger Landtag zum Waffengesetz. Man ist dort zwar nicht zuständig (Waffenrecht ist Bundessache, Genossen!), macht aber nichts. Psychotest für alle, das fordern dort die Roten im gehorsamen Auftrag des völlig unnötigen Kuratoriums für Verkehrssicherheit, denen es natürlich um viel Geld geht. Lobbyismus vom feinsten.

Ich habe daher an die SPÖ einen offenen Brief geschrieben. Denn erst vor der Wahl hat uns die SPÖ eine unglaublich freche Sellungnahme zum Waffengesetz geschickt, der auch in den IWÖ-Nachrichten veröffentlich wurde. Beantwortet wird dieser Brief sicher nicht werden. Die Genossen im Parlament werden sich hüten, aber geschrieben mußte er werden. Das erfordert der Anstand. Ob die SPÖ den hat, wird sich herausstellen.

 

Offener Brief

An den Herrn Sicherheitssprecher der SPÖ und Abgeordneten Otto Pendl und seinen Klubsekretär Christian Schiesser

 

Sehr geehrter Herr Abgeordneter, sehr geehrter Herr Klubsekretär!

Vor den Wahlen zum Nationalrat hat die IWÖ alle wahlwerbenden Parteien um eine Stellungnahme zum Waffengesetz gebeten.

Sie haben ausführlich geantwortet und wir haben dieses Schreiben auch vollständig abgedruckt. Der Inhalt war einigermaßen bemerkenswert. So wurde darin ausgeführt: . . . „die SPÖ würde die Anliegen unserer Interessengemeinschaft ernst nehmen“ und „es ginge ihnen um sinnvolle Regelungen im Interesse aller“.

Außerdem haben Sie auf die letzte Novelle zum Waffengesetz verwiesen, die – so Ihre Behauptung – bessere Regelungen für die Sportschützen und die Besitzer bereits deaktivierter Waffen gebracht hätten.

Abgesehen davon, daß diese Novelle keineswegs von der SPÖ initiiert wurde, sondern auf Forderungen der FPÖ aus dem Jahr 2010 zurückgeht, haben wir Ihr Schreiben in Anbetracht der bisherigen äußerst feindlichen und restriktiven Politik der SPÖ den legalen Waffenbesitzern gegenüber mit äußerster Skepsis aufgenommen. Die Täuschungsabsicht, die mit diesem Schreiben verfolgt wurde, war doch zu offensichtlich.

Die Skepsis war nur allzu berechtigt, wie jetzt der Antrag der SPÖ-Politiker in Salzburg zeigt. Der völlig sinnlose Psychotest – einst vom Minister Einem in das Waffengesetz gepreßt – wird da auch für alle Jäger gefordert und nicht nur das, es wird auch verlangt, daß dieser Psychotest ständig wiederholt werden muß.

Es erhebt sich daher die Frage, ob die Bundespartei mit dem Antrag der Salzburger SPÖ konform geht, ob die SPÖ wirklich für alle Jäger und auch für alle sonstigen Waffenbesitzer – wohlgemerkt natürlich nur für die Besitzer legaler Schußwaffen – einen teuren und sinnlosen Psychotest verlangt. Und es erhebt sich außerdem die Frage, ob die SPÖ die Mitglieder der IWÖ und somit alle Waffenbesitzer Österreichs mit dem oben erwähnten Schreiben täuschen wollte, um doch noch Stimmen für die SPÖ zu lukrieren.

Sehr geehrter Herr Abgeordneter, sehr geehrter Herr Klubsekretär!

Bei der jetzigen Mandatsverteilung scheint die parlamentarische Mehrheit für ein solches Vorhaben nicht gegeben zu sein. Es stellt sich daher auch die Frage, ob die SPÖ trotz dieses Umstandes die Politik gegen den legalen privaten Waffenbesitz weiter verfolgen wird.

Für eine Beantwortung wären die Mitglieder der IWÖ (und das sind immerhin fast 50.000 Wähler) recht dankbar.

 

Mit besten Grüßen

Dr. Georg Zakrajsek

Generalsekretär der IWÖ

Kommentare   

+1 #7 Eugen Gerber 2013-10-07 01:29
Danke für die Information. Abgesehen davon, dass der blödsinnige Antrag abgelehnt worden ist, freut es mich auch, dass die Salzburger Jägerschaft dagegen aufgetreten ist.
+3 #6 Georg Zakrajsek 2013-10-06 00:39
Der Antrag im Landtag ist schon abgelehnt. Die Salzburger Jägerschaft hat auch dazu einen recht energischen Brief geschrieben.
+10 #5 Eugen Gerber 2013-10-04 22:06
Als Nächstes würde mich interessieren, was die Salzburger Jägerschaft (Körperschaft öffentlichen Rechts) zur Forderung "Psychotest für Alle" meint.
Abgesehen davon frage ich mich, was sich diese Genossen in einem Landtag einbilden, sich in Angelegenheiten der Bundesgesetzgebung einzumischen. Sind die so überheblich oder einfach nur ahnungslos?
+11 #4 Gerald Lacher 2013-10-04 19:21
Zum einen sollte man sich äußerst genau merken, ob diese Herren auf diesen Brief antworten, zum anderen bin ich der Meinung, dass wenn dieser wiederkehrende Psychotest tatsächlich eingeführt wird, dass zumindest alle die diesen fordern, allesamt geschlossen in deren Funktion einen gleich angemessenen Test absolvieren müssen. Verschärfungen müssen für alle gelten. Ich werte das natürlich nicht als Schikane, doch wird sich diesbezüglich herausstellen, wer zu seinem Wort steht und wer nicht!
+13 #3 Gustav 2013-10-04 17:20
Die sind auf Grund der jahrzehntelangen Indoktrination auch gar nicht in der Lage selbst zu denken. Um den Anschein von Intelligenz zu vermitteln und den Führungsanspruch zu wahren, wird einfach nachgeplappert. Nachplappern von "Experten"meinungen, die genauso unreflektiert in den Medien vervielfältigt werden, weil auch dort selbst denken keine praktizierte Tugend mehr ist. Weil die Medienmeinung eine Monopolstellung bei der Politik hat, erlangt Politiker die Selbstbestätigung, allerdings völlig entkoppelt vom Wähler.

Politikern und ihren Beraten sei es vielleicht einmal ins Stammbuch geschrieben: Mediale Meinung spiegelt nicht zwangsläufig die Meinung eurer Wähler wieder. Wahrscheinlich sogar äußerst selten und solange ihr nicht ausschließlich von Medienvertretern gewählt werdet, wird euch nur ein rasches Umdenken bessere Wahlergebnisse bescheren. Aber dazu fehlt wohl der Mut.
+14 #2 Rainer 2013-10-04 16:02
Die SPÖ ist mittlerweile so weit weg von den oft zitierten einfachen Leuten, daß man nur mehr den Kopf schütteln kann.
Viele Jäger zählen auch dazu. Die stecken viel (mühsam erspartes) Geld in ihre Leidenschaft und müssen sich jetzt als "Psychos" hinstellen lassen.
Mit etwas Glück ist die SPÖ in 5 Jahren endgültig weg von der Schüssel.

Grüße
Rainer
+20 #1 Manfred Nemeth 2013-10-04 15:46
Tja, man kann auch alles totschreiben bzw. reden.
Der Psychotest ist sinnlos, das steht fest!
Möglicherweise gibt es dann in Zukunft auch Psychotests für Autofahrer, Radfahrer, Inlineskater oder einfach für alle!?
Ich benutze täglich Hammer, Schraubendreher und sogar elektrische Geräte (Waffen wie Bohrhammer, pneumatische Nagelgeräte und vieles mehr).

Besser sollte man einen Psychotest für Politiker und Journalisten einführen?
Am dringensten wäre dieser für ROT und GRÜN!!!

Die Soldaten dieser Parteien richten weit mehr Schaden an als es sämtliche Waffen dieses Landes je tun könnten.

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