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Wie feige sind unsere Politiker?

Schon sehr feige. Manchmal heißt das auch "Distanzierung" oder "keine Ahnung". Hauptsache, man muß nicht mannhaft für seine Überzeugung einstehen. Ich nehme hier keinen aus. Nicht die Schwanzeinzieher, die Disanzierer, die Ahnungslosen, die alle vor dem kleinsten Hauch des Widerstandes und der Kritik feige einknicken. Kein Politiker, der sich mutig vor seine (seine!) Bürger stellt. Kann ich denn wirklich nur mehr den Kickl wählen?

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Das Klima in der Krise – oder wir werden von Idioten regiert

 

An der sogenannten „Klimakrise“ zeigt es sich. Man muß nur Zeitung lesen oder sich den ORF ansehen. Lauter Trotteln. Keiner versteht nur das geringste von Technik, von der Physik und vom „Klima“ schon gar nichts. Dazu kommt, daß die meisten Leute Klima mit Wetter verwechseln. Was CO2 ist, weiß keiner, was das bewirkt, versteht man nicht und daß CO2 keineswegs ein Treibhausgas ist, weil es so etwas gar nicht gibt, das haben die Leute, denen wir notgedrungen zuhören, nicht verstanden und werden es auch nie verstehen, weil sie viel zu dumm und ungebildet dafür sind. Aber es wird vorgeplappert und nachgeplappert auch.

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Waffenrecht Österreich

Wer schützt uns vor dem Verfassungsschutz?

Wer schützt uns vor dem Verfassungsschutz?

 

Österreich ist kein Rechtsstaat mehr. Österreich entwickelt sich zum Polizeistaat. Zumindest beim Waffenrecht. Denn irgendwo muß man ja anfangen.

Die Geschichte, die ich hier referiere, ist fast unglaublich, ist aber aus verläßlicher Quelle. Ein Österreicher, der im Besitz einer WBK ist und außerdem auch einige Waffen der Kategorie C und D sein eigen nennt, läßt sich ein Zielfernrohr schicken. Direkt aus den USA, dort kostet es weniger. So weit, so problemlos.

Doch da meldet sich die Polizei. Man wolle vorbeikommen, worum es gehe könne man nicht sagen, es sei aber nichts von Bedeutung. Und tatsächlich klingelt es nach einigen Tagen an der Tür. Es ist bereits spät am Abend. Draußen steht ein Herr, der sich mit einer Dienstmarke ausweist, er sei vom Verfassungsschutz. Er wolle dieses Zielfernrohr sehen und wozu man denn diese Zielfernrohr brauche.

Es wird eine Art Hausdurchsuchung. Peinliche Fragen werden gestellt. Wie der Besitzer denn das Fernrohr finanziert habe, wozu man so ein großes Zielfernrohr brauche, Fotos an der Wand werden begutachtet, Fragen dazu gestellt. Am Schreibtisch wird herumgeschnüffelt. Dann werden alle Waffen besichtigt, auch C und D-Waffen, fotografiert, auch die Munition wird fotografiert, man brauche das alles für das Protokoll.

Der seltsame Herr vom Verfassungsschutz erklärt auch noch, daß man Waffen nur am Hauptwohnsitz verwahren dürfe (ist natürlich Blödsinn) und trollt sich. Ende der Amtshandlung.

Das ist ein unglaublicher Skandal. Wie bei der GESTAPO, nur der schwarze Ledermantel hat gefehlt. Der Verfassungsschutz – so heißt das nämlich jetzt, kommt einfach daher, zeigt eine Dienstmarke und veranstaltet eine Hausdurchsuchung nebst ausführlichem Verhör.

Man wird aber wohl kaum etwas dagegen machen können. Leider hat der Betroffene, ein Student, sich einschüchtern lassen, alles brav hergezeigt. Die Behörde – soferne man die belangen möchte – wird sicher damit argumentieren, daß es sich dabei um eine freiwillig gestattete Nachschau gehandelt hätte und daher alles legal gewesen sei. War es natürlich nicht, denn der Überprüfte ist in Irrtum geführt und getäuscht worden. Außerdem ist die ganze Nachschau rechtswidrig gewesen.

Ich wurde vom Betroffenen um Anonymität gebeten, die ich hiemit garantiere, obwohl mir das gegen den Strich geht. Aber ich verstehe die Angst der Leute vor unseren Freunden und Helfern. Dabei fällt mir ein, daß dieser Slogan: „Die Polizei, Dein Freund und Helfer!“ aus einer Zeit stammt, die genau diese Methoden zu ihrem Repertoire gemacht hatte. Die Zeiten kommen wieder wie mir scheint.

 

Nachtrag:

Ich hätte den Herrn vom Verfassungsschutz hochkant hinausgeschmissen und ihn nach Identitätsfeststellung wegen Amtsmißbrauchs angezeigt. Aber ich bin ja kein Student mehr, ich tue mir etwas leichter als alter Jurist.

Wissen aber schützt: Jeder sollte daher die IWÖ-Zeitschrift lesen und die Verhaltensmaßregeln bei Waffenüberprüfungen beachten. Man darf sich nicht alles gefallen lassen und in der heutigen Zeit schon gar nicht.

Kommentare   

+6 #17 Remember_me 2013-11-05 20:00
Zitat:
Ich wurde vom Betroffenen um Anonymität gebeten, die ich hiemit garantiere, obwohl mir das gegen den Strich geht.
Viele Regime wollten ihren Opfern keine Namen oder Gesichter geben. Darum werden auch immer bei Gedenkstätten, Tafeln mit Namen hingestellt, um zu erinnern und gedenken. Vielleicht sollten wir auch eine Liste der Opfer von Staatlicher Willkür machen und schon jetzt wo aufstellen. Könnte mir vorstellen auch den lebenden zu gedenken.
+16 #16 Gerald Lacher 2013-11-05 11:57
Ich kann Ihnen vollinhaltlich beipflichten. Dazu wäre es notwendig, die von Brüssel aus gesteuerte Aristokratie abzuschaffen.
+17 #15 Gustav 2013-11-05 10:44
Interessant finde ich auch, dass die Behörden sich und ihre Beamten vorsätzlich weiterhin als Feindbilder aufbauen. Das wird in Zukunft nur dazu führen, dass alle Beteiligten immer mehr extreme Standpunkte einnehmen und es irgend wann, wahrscheinlich früher als später, zu diversen Konflikten kommt. Zurück zur Normalität, wo jeder seinen Platz haben kann, ohne einem Anderen zu sehr auf die Nerven zu gehen, wäre wirklich wünschenswert. Finanziell bluten wir ohnehin langsam aus, dies würde uns aber abseits vom Geld wieder etwas mehr österreichische Lebensqualität bescheren. Den Leuten wieder ihre Freiräume lassen, kostet kein Geld, man muss es von Seiten der Politik und Ministerien einfach nur wollen und auch machen.
+14 #14 Gerald Lacher 2013-11-05 08:16
Nachdem es sich aber in diesem Fall um einen Freund, ja sogar um einen Helfer handelt, sollte man sich wie ein Freund verhalten und zwar genau so, wie das ein guter Freund und Helfer eben macht.
Ich erwarte mir von einem Freund, dass er mir mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn es darauf ankommt und darum ist der beste Rat für so einen Freund genau der, was hier schon empfohlen wurde. Dienstausweis verlangen, um sicherzustellen, ob es sich tatsächlich um einen Freund handelt und anschließend muss man sich beim Freund des Freundes (Staatsanwalt) erkenntlich zeigen und ihm eine ausführliche Sachverhaltsdarstellung übermitteln. Damit ist dann jedem geholfen und nichts geht über wahre Freundschaft!
+16 #13 ich 2013-11-04 22:37
zitiere Gerald Lacher:
Nach meinem christlichen Verständinis schützt Gott auch den Verfassungsschützer. Seine Feinde soll mann bekanntlich lieben.


Und dann war da noch was, geht etwa so.

Hilft dir nicht Gott, dann hilf dir selbst!

Selbst Gott hat gegen Politschranzen kaum noch eine Chance, so ganz ohne Parteibuch . . . . . .
+6 #12 Gerald Lacher 2013-11-04 21:57
Nach meinem christlichen Verständinis schützt Gott auch den Verfassungsschützer. Seine Feinde soll mann bekanntlich lieben.
+17 #11 Tecumseh 2013-11-04 18:52
zitiere erich:
Sg. Tecumseh
"Gott schütze Österreich und uns Waffenbesitzer"!!!
Leider sind die Österreicher nicht fähig sich vor dieser Regierung zu schützen,wie ich traurigerweise nach der Wahl mit Entsetzen feststellen musste !!
Ergo:
Gott wird die einzige Hoffnung für uns Waffenbesizer bleiben


Nur leider all zu wahr!!!!!!!!!!!!!!!
+20 #10 erich 2013-11-04 18:43
Sg. Tecumseh
"Gott schütze Österreich und uns Waffenbesitzer"!!!
Leider sind die Österreicher nicht fähig sich vor dieser Regierung zu schützen,wie ich traurigerweise nach der Wahl mit Entsetzen feststellen musste !!
Ergo:
Gott wird die einzige Hoffnung für uns Waffenbesitzer bleiben
+22 #9 Georg Zakrajsek 2013-11-04 18:34
Ich glaube wir müssen uns einmal zuerst selber schützen. Dann wird uns Gott schon helfen.
+22 #8 Gustav 2013-11-04 18:14
Der Verfassungsschützer wollte sich wahrscheinlich die Optik aus persönlichen Grünen anschauen und hatte einen langweiligen Tag. Es wird doch keiner vom Verfassungsschutz tatsächlich annehmen, dass jemand eine Straftat mit einer Optik begehen wird, die importiert ist und offiziell durch den Zoll ging? Was hat er sich bei den Fragen erhofft? Vielleicht das der Student gesteht, er benötigt die Optik, damit er den Bundeskanzler besser trifft? Also manchmal...

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