Waffenrecht Österreich

Die Knopferldrücker

Die Knopferldrücker

 

Nichts machen unsere Sicherheitspolitiker so gerne wie das „Knopferldrücken“. Auch die höheren Polizeibeamten – nicht die Leute an der Front, nein, die Politpolizisten mit dem vielen Gold am Kragen – drücken gerne auf das Knopferl und schon ist alles wieder sicher. Sagen sie. Und sie glauben das vielleicht sogar selber.

Manchmal funktioniert das nicht so recht. Vor allem dann, wenn Leute kriminell werden, die weder vom Registrieren noch von amtlichen Genehmigungen etwas halten. Tschetschenische Asylanten zum Beispiel. Natürlich hält kein Krimineller etwas vom Registrieren und das Waffengesetz insgesamt ist ihnen völlig egal.

Da hat also so ein Bereicherer (tschetschenischer Asylant) einen Kontrahenten – Gott sei Dank auch so einer – angeschossen.

Jetzt war der Prozeß und da hat sich herausgestellt, daß der Täter die Pistole um 200 € gekauft hatte. Die Munition war auch dabei. Damit hat er dann geschossen. Woher die Waffe war, wurde nicht festgestellt, ist aber natürlich völlig egal. Das interessiert unsere Sicherheitsverantwortlichen einen Dreck, weil man so etwas ohnehin nicht verhindern kann.

Und die Knopferldrücker haben schon ganz wunde Finger. Sie drücken und drücken und finden wieder die Täter nicht. Sie finden nur die wenigen österreichischen Trottel, die bisher brav registriert haben.

Macht aber nichts. Hauptsache man findet jemanden. Der ist dann halt der Sündenbock und denen wird man die Waffen eben wegnehmen. Und Österreich ist wieder ganz, ganz sicher.