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Tschetschenen sind halt so

In Gerasdorf hat ein Tschetschene einen anderen Tschetschenen erschossen. Der Mann wurde gefaßt, die Tat ist daher geklärt.  Beide sind Asylwerber, einer davon braucht kein Asyl mehr.

Jetzt wird ermittelt. Ich vermute fieberhaft.

Folgende Fragen wären zu klären: Wo hat der Tschetschene seinen Psychotest gemacht? Wo seinen Waffenführerschein? Und wo hat er seine Waffe sicher verwahrt gehabt? Welche Behörde hat ihm enen Waffenpaß ausgestellt? Er hat ja die Waffe geführt? Und ohne Waffenpaß geht das nicht. Wo war sie überhaupt registriert? Wir haben doch so ein wunderbares ZWR?

Rhetorische Fragen, ich weiß. Aber es zeigt die Hilflosigkeit unserer Behörden. Denn wie wir alle wissen, müssen sich Mohammedaner nicht an die Gesetze der Ungläubigen halten. 

Letzte Frage: Hat das keiner gewußt?

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Waffenrecht

Brauchen wir ein Waffenregister?

 

Brauchen wir ein Waffenregister?
 
Eine müßige Frage. Wir, die wir von solchen Vorschriften betroffen sind, haben keine Möglichkeit mehr, die diesbezügliche Gesetzgebung zu beeinflussen oder zu ändern. Wir hatten sie auch gar nie.
Das kommt nämlich von der EU und alles, was von der EU kommt, hat mit Demokratie und Bürger-Mitbestimmung nichts zu tun. 2008 wurde eine Waffen-Richtlinie erlassen. Eine Mitwirkung des europäischen Parlaments hat nicht wirklich stattgefunden. Das war ein rein bürokratischer Prozeß. Die Betroffenen wurden nicht gehört.
Wir in Österreich und die anderen EU-Mitgliedsstaaten müssen so etwas umsetzen, die nationalen Parlamente haben keinen Spielraum mehr. Die EU diktiert und wir haben zu folgen. Und wir haben gefolgt: Das österreichische Waffengesetz 2010 bringt uns also die Registrierung der Waffen, die bisher noch nicht registriert gewesen sind.
Dennoch dürfen wir fragen – auch wenn es nichts mehr nützt. Dieses Recht kann man uns nicht nehmen. Wir dürfen fragen, ob diese Registrierung sinnvoll ist, wieviel sie kostet und was sie für Konsequenzen hat.
 
Erstens: Bringt die Registrierung etwas für die Sicherheit?
Nein. Die Registrierung bringt für die Sicherheit unseres Landes überhaupt nichts. Das ist denkunmöglich. Denn die nun neu zu registrierenden Waffen treten bei Straftaten praktisch nicht in Erscheinung. Das sind meistens Jagdwaffen, Sportwaffen oder Sammlerwaffen. Damit stellt keiner etwas an. Keine Deliktsrelevanz wie die Kriminologen sagen. Außerdem werden nur solche Leute ihre Waffen registrieren lassen, die nicht daran denken, sie für Straftaten zu verwenden. Bösewichte registrieren nicht – eine Binsenweisheit. Und schließlich – was macht man mit den Registerdaten? Verbrechen verhindern? Schwachsinn!
 
Zweitens: Was wird uns das kosten?
Genug. Die Zahlen des Innenministeriums (angeblich nur 700.000 € für die Registrierung) sind schamlos geschwindelt. Die gerade fehlgeschlagene Waffenregistrierung in Kanada ist ein gutes Beispiel. Dort wurden Kosten von 2 Millionen $ prognostiziert, schließlich waren es 2 Milliarden $, also das Tausendfache. Man hat daher jetzt den Wahnsinn abgeblasen. Und wir fangen gerade erst damit an.
Und noch etwas: Niemand weiß, wieviele Waffen zu registrieren sein werden. Das Innenministerium selbst hat keine Ahnung. Nach halbwegs seriösen Schätzungen werden es zwischen 3 und 10 Millionen Waffen sein, die der Registrierungspflicht unterliegen. Es ist also völlig unmöglich, die tatsächlichen Kosten der Registrierung vorauszusagen. Das einzige, was man sicher weiß, ist, daß die von der Politik genannten Zahlen falsch sind.
 
Drittens: Wozu macht man das dann?
Eine gute Frage. Wenn man Gesetze macht, geschieht das nie ohne guten Grund. Dem Wähler muß man das nicht immer auf die Nase binden. Was also steckt dahinter?
Die Registrierung hat für sich gesehen keinen Wert und für die Sicherheit bringt es nichts, das haben wir festgestellt. Der Staat sammelt also Daten der Bürger, besser gesagt, er zwingt sie, diese Daten zu liefern. Ab 2014 weiß also der Staat genau, wer welche Waffen hat. Was tut er aber mit dem Wissen, daß der Jäger Xaver Huber eine Ferlacher Bockbüchsflinte, daß der Sportschütze Franz Maier eine Anschütz Kleinkaliberbüchse und der Sammler Ignaz Berger fünf Schwedenmauser besitzt?
Es kann daher nicht sein, daß man diesen gigantischen Aufwand treibt, ohne daß mehr dahinter steckt, als das bloße Sammeln von Informationen.
Die Registrierung ist daher in Wahrheit eine Vorbereitungshandlung der staatlichen Behörden und vor allem der EU, den legalen privaten Waffenbesitz immer mehr zurückzudrängen und einzuschränken.
 
Viertens: Welche Strategie steckt dahinter?
Die EU will ihre Bürger entwaffnen. Das ist das Endziel. Der private legale Waffenbesitz soll in der EU zur Gänze abgeschafft werden. Das entspricht auch den Intentionen der UNO, die den privaten Waffenbesitz seit jeher bekämpft und die Notwehr nur mehr den einzelnen Staaten zubilligen möchte. Ein Notwehrrecht des Bürgers darf es nach den Vorstellungen der UNO nicht geben und die EU hat diese Ansicht längst übernommen.
Allerdings muß man bei der totalen Entwaffnung stufenweise vorgehen. Das haben die EU-Politiker erkannt. Daher erst registrieren und dann einkassieren.
Der nächste Schritt passiert heuer: 2012 wird nämlich die Waffenrichtlinie „evaluiert“ werden und zwar in Hinblick auf die vier Waffenkategorien. Frau Kallenbach, die seinerzeitige Berichterstatterin für die Waffenrichtlinie, hat in einem Interview ganz deutlich gesagt, daß die beiden Kategorien C und D abgeschafft werden müssen und es dann nur mehr die Kategorie A (verboten) und die Kategorie B (genehmigungspflichtig) geben darf. Und so wird es auch geschehen.
Was das für Österreich heißt, muß nicht näher erläutert werden. Psychotest, Verwahrungskontrolle und Stückzahlbeschränkung für alle Waffenbesitzer kommt dann auf uns zu. Natürlich wird das bei uns erst dann umgesetzt, wenn alle Schußwaffen registriert sind. Macht man es zu früh, wird wahrscheinlich niemand mehr etwas registrieren lassen und sich lieber in die Illegalität verabschieden. Soviel hat man aus dem Pumpgun-Desaster jedenfalls gelernt.
 
Fünftens: Was könnte uns die Registrierung noch bescheren?
Wer registriert ist, ist dem staatlichen Zugriff wehrlos ausgeliefert. Ein Blick nach Deutschland zeigt, was die Feinde des privaten Waffenbesitzes bereithalten: Waffensteuer, Verbot der privaten Verwahrung von Schußwaffen, Verbot gewisser Schießsportarten, Verbot größerer Kaliber, Einschränkungen der Jagd.
Das alles wird dort bereits durchexerziert, manches wird gehen, manches nicht. Aber die ständigen Versuche werden nicht abnehmen, eher zunehmen. Irgendetwas wird immer hängen bleiben. Und was in Deutschland kommt, wird unweigerlich auch bei uns kommen.
Und eine österreichische Spezialität hat sich das Innenministerium beim neuen Gesetz einfallen lassen. Das Ministerium hat nämlich künftig das Recht, jede beliebige Waffe zu verbieten. Einfach so, mit Verordnung, ohne Parlament, ohne irgendjemanden zu fragen.
 
Sechstens: Der Bürger am Präsentierteller
Das Waffenregister wird zentral und elektronisch geführt. Es ist naheliegend, daß dieses Register mit der Vorratsdatenspeicherung vernetzt wird. Die legalen Waffenbesitzer werden ja von Teilen der Politik als besonders gefährlich angesehen. Sie werden deshalb der besonderen Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörden unterliegen. Die werden daher wissen wollen, wo sich so ein Waffenbesitzer bewegt, mit wem er telefoniert, wem er ein e-mail schickt, welche Internet-Seiten er besucht, wie oft er auf welchen Schießstand geht, wo er seine Patronen kauft und wieviele er so braucht. Das geht natürlich ganz leicht, denn die Daten hat ja die Behörde wenn sie will und die Vernetzung ist ein Kinderspiel. Und wenn man bei den Registrierungsstellen still und heimlich einen Bundestrojaner einschleust, hat man alles, was das Fahnderherz begehrt.
 
Schöne Aussichten. Ich betätige mich wieder einmal als Prophet, der den Teufel an die Wand malt. Die Wand ist da, der Teufel ist da und irgendeiner muß halt malen. Und wem das Bild nicht gefällt, der muß eben wegschauen. Die meisten haben ja bisher auch nichts anderes gemacht.
 
P.S.: Der Godzilla kommt noch nicht. Er wartet. Er wartet bis Juli 2014. Erst dann zahlt es sich aus, denn erst dann wird alles registriert sein.

Kommentare   

#13 Guest 2012-04-17 21:41
Da soll es maljemanden wundern wenn der Illegale Waffenhandel stärker wird, und das wird er!

Die Entwaffnung eines Volkes bringt nur eines: Angst und Terror!
Sieht man ja in London. Da muss man aufpassen das man nicht von Terroriesten mit einer MP5 in Polizei-Uniformen niedergestreckt wird nur weill aus dem Rucksack ein Ladegerätkabel rausschaut!
Wehren darf man sich sowieso nicht, sonst spührt man die Nadeln von einigen Taisern in sich.

So ein Waffenverbot ist doch was sinnvolles (für Staat und Kriminelle)!
+3 #12 Guest 2012-04-16 12:53
Zitat:
Die EU will ihre Bürger entwaffnen. Das ist das Endziel. Der private legale Waffenbesitz soll in der EU zur Gänze abgeschafft werden. Das entspricht auch den Intentionen der UNO, die den privaten Waffenbesitz seit jeher bekämpft und die Notwehr nur mehr den einzelnen Staaten zubilligen möchte. Ein Notwehrrecht des Bürgers darf es nach den Vorstellungen der UNO nicht geben und die EU hat diese Ansicht längst übernommen.
In der UNO sitzen sehr hoch bezahlte, und sehr gut bewachte/beschützte Leute. Ein Normalsterblicher darf in so ein UN-Gebäude gar nicht rein. Dort mag ein Waffenverbot Sinn machen. Auf einen Staat bezogen - siehe England. Dort wird man zwar 200 mal am Tag gefilmt. Aber Sicherheit gibt es dort keine! Oder nur für hohe Politiker, oder sehr reiche Leute, die in eigenen beschützten Wohnsiedlungen wohnen. Der Schutz heißt dort, immer anwesende Polizei mit Maschinenpistolen (MP 5) Auch dieser unterschied in reich und arm schreckt wahrscheinlich die Politik vor einem demokratischen (liberalen) Waffengesetz ab. Vielleicht stammt dieses Denken noch aus der Kolonialzeit der Engländer. Nur jetzt findet die Unterdrückung und ausbeute im eigenen Land statt. Ich habe keinen Groll gegen das Englische Volk. Ich habe nur bedenken was die politische Führung dort so anrichtet, die haben ja auch Leute in der EU sitzen.
+4 #11 Guest 2012-04-16 08:15
Danke für diese Zeilen!

Ich denke auch, dass es sich genauso verhält wie es im obigen Artikel beschrieben ist. Bleibt abzuwarten ob die Waffenbesitzer "Eier" zeigen und es wagen Ihre Waffen nicht zu registrieren, um der mit Sicherheit folgenden Steuer oder sonstigen Beschränkungen zu entgehen!
Schon jetzt glaube ich zu wissen, dass der Österreicher wie immer in vorauseilenden Gehorsam artig seine Waffen registrieren läßt um anschliessend nörgelnd aber doch wieder brav sein Geld an den Fiskus abzuliefern oder sich anderweitig bevormunden zu lassen.
So brave Bürger die alles vorbehaltlos tun, das man ihnen aufträgt, sollten aber auch wirklich keine Waffen haben.;-/
+5 #10 Guest 2012-04-15 17:44
zitiere liberty:
Es soll ja noch eine (Meinungs)Freiheit geben - oder ist das nur ein Märchen?


Sogar in Nordkorea gibt es die Meinungsfreiheit… wenn die Meinung mit der des Regimes übereinstimmt…
+3 #9 Guest 2012-04-15 17:34
zitiere AlbrechtD:
Jede Diktatur ist bislang noch untergegangen. Dann hat man Schauprozesse veranstaltet. ...Der Prozeß wird stattfinden – nur weiß man jetzt noch nicht, ob in Brüssel oder anderswo. Das Regime über das geurteilt werden wird, ist jetzt allerdings bereits bekannt: die EUdSSR…

Diese (Staats-)Verbrecher werden dann zur Rechenschaft gezogen werden und ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Für Hochverrat kann es nur eine Strafe geben. Noch offen ist die konkrete Art der Vollziehung. Ich persönlich bin dafür, nicht besonders zimperlich zu sein, aber das ist meine persönliche Meinung. Es soll ja noch eine (Meinungs)Freiheit geben - oder ist das nur ein Märchen?
+6 #8 Guest 2012-04-15 15:22
http://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-25266/ueberwachung-jeder-steht-unter-verdacht_aid_724007.html
+6 #7 Guest 2012-04-15 11:09
Wer fragt nach mir? :lol:
+4 #6 Guest 2012-04-14 21:49
Zitat:
Der Godzilla kommt noch nicht. Er wartet.
Die Frage ist: Wo wartet er?
In seinem japanischen Ursprungsland (womöglich bei Fukushima), oder vielleicht doch schon in heimischen Revieren?

Man sollte da einen bekannten Godzillogen fragen...
+12 #5 Guest 2012-04-14 21:03
Das Bonmot mit den schönen Aussichten im vorletzten Absatz ist klasse!
Wenn man bedenkt, dass nur ca. 22600 Waffenbesitzer in der Bundesrepublik die elektronische Petition beim Deutschen Bundestag gegen das Verbot des Erwerbs von halbautomatischen militärisch aussehenden Halbautomaten unterzeichnet haben und das bei ca. 2 Mio. deutschen Sportschützen, dann zeigt das, dass Waffenverbote Step by Step doch im Bereich des Möglichen liegen. Stünde ich auf der Gegenseite, dann würde mich dieses Faktum ermuntern, den Jägern, Waffensammlern und Sportschützen das Leben weiter schwer zu machen. Und wir haben es auch nicht anders verdient.
+11 #4 Guest 2012-04-14 18:32
Jede Diktatur ist bislang noch untergegangen. Dann hat man Schauprozesse veranstaltet. Vielleicht wird man in einiger Zeit den Schauprozeß von Nürnberg in einem Atemzug mit dem »Brüsseler Prozeß« nennen. Das “vielleicht” bezog sich nicht auf die Möglichkeit – sondern auf Brüssel. Der Prozeß wird stattfinden – nur weiß man jetzt noch nicht, ob in Brüssel oder anderswo. Das Regime über das geurteilt werden wird, ist jetzt allerdings bereits bekannt: die EUdSSR…

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