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Warum wir die MIGs nicht genommen haben

Thema Abfangjäger: Die Russen hätten uns die MIGs ohne Zahlung gegeben. Die waren uns nämlich noch eine Menge Geld schuldig. Wir haben die Flugzeuge aber nicht genommen, nicht umsonst, sondern die teuerste Wahl getroffen.

Wenn man fragt, warum das so gekommen ist? Na gut: Keine Zahlung, daher auch keine Bestechung und vor allem auch keine Provision. Alles klar? Alles klar!

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Auf einem Eisbärfell vor dem Kamin

 

Da hat man früher die Babies drauf fotografiert. Jeder bessere Fotograf hatte so was. Manche haben dann auch schon etwas ältere – so 15- bis 20jährige draufgelegt. Die Mode ist abgekommen. Angeblich sterben die Eisbären aus, so steht es zumindest in den Zeitungen und wird auch im Fernsehen so gebracht.

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Waffenrecht

Ende in Kanada, Anfang in Europa

 

Ende in Kanada, Anfang in Europa
 
Es geht um die Waffenregistrierung. In Kanada hat man sie beendet, bei uns führt man sie gerade ein. Ein kostspieliger Unsinn wird in Europa – und jetzt bei uns in Österreich – wider besseres Wissen eingeführt.
Ich habe darüber schon einige Male geschrieben. Man darf aber nicht aufhören damit, diesen Anschlag auf die Freiheit und auf die Vernunft anzuprangern.
Es sollen jetzt in Österreich alle Schußwaffen registriert werden. Das ist ein verbrecherischer, gesetzlich verordneter Wahnsinn.
 
Warum? Ganz einfach:
 
·        Nur rechtschaffene Menschen werden ihre Schußwaffen registrieren lassen.
·        Diese Leute sind kein Sicherheitsrisiko, sie begehen keine Verbrechen.
·        Straftäter lassen ihre Schußwaffen nicht registrieren. Sie sind ja Gesetzlose.
·        Eine Registrierung kann keine Straftaten verhindern. Auch mit einer registrierten Waffe könnten Straftaten begangen werden.
·        Die Registrierung kostet viel Geld, sehr viel Geld.
·        Dieses Geld fehlt bei der Verbrechensbekämpfung.
·        Ein Beamter, der sich mit Registrierungsarbeit beschäftigt, fällt für die Verbrechensbekämpfung aus.
·        Die Registrierung ermöglicht dem Staat umfassende Kontrolle rechtschaffener Bürger, Waffenbesteuerung und Konfiskationen.
·        Die Datensicherheit bei der Registrierung ist nicht gewährleistet.
 
Für die Sicherheit eines Landes bringt die Registrierung nichts. Absolut nichts. Das ergibt sich aus der obigen Aufstellung und ist unbestritten. Außerdem: Jede Registrierung vermehrt die Zahl der illegalen Waffen und verringert die Zahl der legalen Waffen, ganz einfach deshalb, weil die Bevölkerung ihrem eigenen Staat zu recht immer mehr mißtraut und die Kooperation verweigert.
Soeben ist ein solches Experiment in Kanada gescheitert. Das sollte zu denken geben, das müßte zu denken geben. Politiker, die sich einen Funken von Sachverstand bewahrt haben, sollten daraus eine Lehre ziehen. Sie tun es natürlich nicht.
 
Was ist in Kanada passiert?
1995 hat man dort beschlossen, alle Schußwaffen im Lande registrieren zu lassen. Bezeichnenderweise war das eine „liberale“ Regierung, was aber in Amerika „links“ bedeutet. Die Kosten dafür wurden mit 119 Millionen Can$ veranschlagt, man rechnete aber, daß die damit verbundenen Gebühren 117 Millionen $ einbringen. Unter dem Strich hätte die ganze Geschichte also 2 Millionen $ kosten sollen.
Das hat nicht geklappt. Die Registrierung hat von Anfang an nicht wirklich funktioniert, die Kosten stiegen und stiegen. Im Jahr 2011 hatten sie insgesamt 2,6 Milliarden erreicht, also das tausendfache der ursprünglich prognostizierten Summe.
Inzwischen hatte sich die politische Landschaft verändert, die die Linken waren abgewählt und die Konservativen waren an die Macht gekommen. Am 5. April 2012 hat man diese Aktion sang- und klanglos beendet. Registrierung abgeblasen. Milliarden hinausgeschmissen, Effekt Null, die Sicherheit des Landes hatte sich natürlich nicht verbessert. Kein einziges Leben wurde damit gerettet, kein einziger Mord verhindert.
In Europa will man das nicht wahrhaben. Keine einzige Zeitung hat darüber berichtet, wenn man von einschlägigen Fachzeitschriften absieht, keine Fernsehsendung wurde gebracht, kein Bericht ist darüber erschienen. Dieser blamable Fehlschlag wird einfach totgeschwiegen. Kein einziger Politiker hat sich in Kanada schlau gemacht.
Aber die Fakten stehen fest. Man kann das jederzeit nachlesen, jederzeit erfragen, man könnte auch die kanadischen Sicherheitspolitiker fragen. Das geschieht nicht. Absichtlich nicht.
 
Resumee:
Wenn unsere Sicherheitspolitiker das nicht begreifen, wenn sie nicht die Lehren aus diesem kanadischen Desaster ziehen, dann sind sie unfähige und unbelehrbare Stümper, die man mit Schimpf und Schande aus ihren Positionen jagen sollte.
Bald wäre eine Gelegenheit dazu. Wir sollten sie nutzen.
 

Kommentare   

+7 #5 Guest 2012-06-22 12:33
@Margit
einfache Rechnung
Ausgaben von 119 Mill., Einnahemen von 117 Mill. durch Gebühren, macht eine Differenz von 2 Mill. für die der Staat, also alle Steuerzahler aufkommen müssen. Das war aber nur der Kostenvoranschlag sogenannter Volksvertreter damals (sie wissen schon, die die das Volk verkaufen). In der Realität sind diese Voraussagen aber nie eingetreten, die Kosten waren wesentlich höher, die Einnahmen sind weit hinter dem Veranschlagten zurückgeblieben.
In Summe kam dann ein Verlust von über 2 Mrd. Can$ zusammen, den was glauben sie wohl wer am Ende bezahlen musste.
-5 #4 Guest 2012-06-22 09:53
Gibt es da irgendwo einen Rechenfehler? Der Betrag von 2,6 Milliarden = 2.600.000.000 beinhaltet den Betrag von 119 Millionen = 119.000.000 genau 21,84 mal. Wieso kommt man zur Feststellung, daß es "das tausendfache der ursprünglich prognostizierten Summe" ausgemacht hätte??
119 Millionen mal tausend wären aber 119 Milliarden. (mal tausend - drei Nullen anhängen)
+12 #3 Guest 2012-06-21 16:00
Zitat:
Das ist ein verbrecherischer, gesetzlich verordneter Wahnsinn.

Mal ehrlich: Hat irgendjemand bei unserer verbrecherfreundlichen Regierungsgurkentruppe etwas anderes erwartet? Wenn die etwas gegen das Volk tun können – sie tun es nachhaltig und alternativlos…
+11 #2 Guest 2012-06-21 15:16
Der Tiroler hat vollkommen Recht.
Was die FPÖ betrifft: für uns Waffenbesitzer sicherlich die beste wählbare Partei (abgesehen von der neuen PDF-wir werden sehen,was daraus noch wird). In wirtschftlicher Hinsicht könnten aber auch die Freiheitlichen endlich einmal einen klassisch liberalen/libertären Arschtritt (man verzeihe mir die Wortwahl) gebrauchen.
+12 #1 Guest 2012-06-21 14:47
Es reichte schon wacher, logisch denkender Verstand aus, um die von ihnen dargebrachten Punkte zu erkennen ... da bräuchte es kein Kanada!


Zum Schlusssatz:
Die Wahlen, auf die Sie wohl ansprechen, sind sicher keine Möglichkeit, irgendjemanden irgendwo hin oder hinaus zu jagen.
Vielleicht, viiieeelleicht, wenn das Ergebnis die absolute Mehrheit für die FPÖ brächte ... aber dies ist äußerst unwahrscheinlich, und dass diese dann so richtig aufräumte leider ebenso.

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