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Ist ein Luder widerwärtig?

Der ÖVP-Landeshauptmann-Stellvertreter hat das angeblich über eine Grüne gesagt. Entschuldigt hat er sich schon, das scheint aber zuwenig zu sein, die Grüne will das noch ausführlicher haben, Kniefall unklusive. Ich glaube, daß die ÖVP-Politiker den Herrn Geisler schon in die Knie zwingen werden, sind ja nicht besonders tapfer, die von der ÖVP. Also auf die Knie Herr Stellvertreter! Und die ganze ÖVP mit dazu.

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Waffenrecht

Stronach versucht es

 

Stronach versucht es
 
Das gefällt aber den etablierten Parteien gar nicht. Also versucht man, das gleich im Keim zu ersticken. Federführend natürlich die Partei, die am meisten zu verlieren hätte: die ÖVP. Und so titelt der „Kurier“: „Ein alter Mann, der sich Macht und Liebe kauft“.
So weit, so schäbig. Außerdem bemüht man den Chef-Witzler der Zeitung, den jämmerlichen Dieter Chmelar, um einen Artikel. Stronach soll lächerlich gemacht werden und Chmelar strengt sich redlich aber vergebens an. Auch dem ORF ist es nicht gelungen Stronach zu bremsen. Lou Lorenz-Dittelbacher war einfach wie immer unfähig und hat sich sowie den ORF blamiert.
Was wird aber wirklich aus den Polit-Versuchen des Herrn Stronach? Politiker ist er selber keiner und das weiß er auch. Er wird sich also Leute suchen müssen. Ob er sie in Österreich findet, ist die Frage. Den Fehler, abgelutschte Profis anzuheuern sollte er nicht machen und er wird es wahrscheinlich auch nicht machen.
Siegfried Wolf zum Beispiel wäre wenigstens ein Jäger. Immerhin.
Apropos: Ob Stronach das Waffenthema entdeckt, weiß ich nicht, aber eher nicht. Er hat dazu keine Meinung und auch kein Verständnis dafür. Seine Tochter, die in Kanada auch versucht hat, Politik zu machen, hat dort gegen die Waffenbesitzer agiert und ist damit auf die – zugegeben hübsche – Nase gefallen.
Die Waffenbesitzer, die Jäger, die Sportschützen, die Sammler und all die anderen sind ein riesiges Reservoir unbetreuter und enttäuschter Wähler. Und wenn die alle entdecken, was man ihnen mit der Waffengesetz-Novelle 2010 angetan hat, gibt es mit einem Schlag etwa eine Million Menschen, die gerne und begeistert zur Wahl gehen und den wählen, der sich ihrer annimmt.

Ich bin gespannt, ob einer von den Politikern bis zur Wahl 2013 draufkommt.

Kommentare   

+3 #6 Guest 2012-07-15 19:07
Es ist schon möglich, das es 1 Million Besitzer gibt. Die darauf warten oder hoffen, dass jemand aus der Politik kommt, um sie zu retten. Waffenbesitzer dürften sich in Österreich scheinbar selbst eine Don’t ask, don’t tell mentalität zugelegt haben. Ich glaube wenn sich da etwas ändern soll. Muss jeder Waffenbesitzer mal dazu stehen, eine Waffe zu besitzen. Um die Leute die keine haben, von dem Klischee zu befreien dass Waffenbesitzer nur "waffennarren" oder "nazis" oder sonst was böses sind. Sondern ehrliche und aufrichtige Menschen.
+1 #5 Guest 2012-07-15 15:24
@wagalaweia: Zu bemerken wäre noch, dass der BP mit der Schmidt - sagen wir einmal - eng befreundet war und ihn die Option einer Parteiensplitterung ausserordentlich gefallen hat zum damaligen Zeitpunkt. Jetzt passiert das wieder und das ist widerlich! Die Piraten und Stronach haben wirklich im Grossen und Ganzen keine reelle Chance irgend etwas zu bewegen. Es bleibt also alles beim Alten. Viel Lärm um nichts......
+3 #4 Guest 2012-07-15 14:56
Wagalaweia hat recht: diese Aufsplitterung hat zum Ziel, die FPÖ zu schwächen.Da Stronach auch nicht aus der EU austreten will, wie die Freiheitlichen, wäre es ja ghupft wie ghatscht. Die EU-Austrittspartei wäre meine Partei. Aber ich werde wohl meine Stimme den Freiheitlichen geben. :wink:
+8 #3 Guest 2012-07-13 20:46
Wenn Stronach versucht das Spiel der Anderen und auch noch nach deren Regeln zu spielen, dann wird er meiner Meinung nach nicht viel ausreichten können.

Eine Parteigründung würde ich nur als Nebenschauplatz verwenden. Der Rest wird medial so aufbereitet, dass der Mainstream einfach an einer Berichterstattung nicht vorbeikommt. Ganz am Anfang würde ich mir einen TV Sender suchen, der mit mir eine politische Casting Show macht. Österreich sucht den Superpolitiker, zumindest als Arbeitstitel. Da kann jeder seinen Liebslingspolitker per Voting in die neue Stronach-Partei wählen. Jeder der Abstimmt kann ein neues Auto gewinnen und tankt für ein Jahr kostenlos. Man muss die Leute dort abholen wo sie sind und das ist zum großen Teil im Fernsehen und im Internet, aber ganz bestimmt nicht in baufälligen Gebäuden.

Und einen Parteipalast in bester zentralen Lage würde ich ebenfalls bauen. Politik zum anfassen. Kostenlose Beratung für Bürger, die zu ihrem Recht kommen wollen. Einen Service im Internet, der seines Gleichen sucht mit dazu. Ein Zentrum für Österreicher, vielleicht irgend wann in jedem Bundesland. Ein Zentrum für eine Bürgerbewegung und mit vielen sinnvollen Angeboten. Wenn man es baut, werden sie kommen!

Aber das muss der Herr Stronach für sich selbst entscheiden. Mir persönlich würde es so zumindest mehr Spaß machen, aber mich fragt sowieso niemand.
+12 #2 Guest 2012-07-13 14:07
Übrigens: Mit dem Wolf war ich schon auf der Jagd (nicht beim Grafen). Ein sehr gescheiter, bescheidener und korrekter Weidmann.
+18 #1 Guest 2012-07-13 13:55
Angesichts unserer unfähigen Regierung ist jeder oppositionelle Ansatz irgendwie richtig, so falsch kann er gar nicht sein. Trotzdem, diese Versuche, Stronach anzupinkeln, sind nur Scheingefechte, in Wahrheit hat das System das allergrößte Interesse daran, die kritischen Wähler möglichst auf viele verschiedene, möglichst harmlose Klein- und Kleinstparteien aufzusplittern, damit das ständig größer werdende Protestwählerpotential nicht zur Gänze den einzig gefährlichen Freiheitlichen zugute kommt, das sollte man dabei nicht vergessen. Nachdem es mit den Liberalen unter der unsäglichen Heide Schmidt nichxt geklappt hat, auch nicht mit der fast erfolgreichen FP-Spaltung nach Knittelfeld, beide Versuche unter massiver Veruntreuung von Mandaten, sollen nun die Piraten am liberalen und Stronach am konservativen Rand wegknabbern, was geht, um den europäischen Anachronismus einer großen und erfolgreichen Rechtspartei endlich irgendwie in den Griff zu bekommen.

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