Afrikanisches

Kolonialismus

Kolonialismus

 

Schon Jahrzehntelang gibt es keine Kolonien mehr in Afrika, aber immer noch ist der Kolonialismus eine willkommene und gerne akzeptierte Ausrede für die eigene Faulheit und Unfähigkeit. Auch die Korruption, die grausamen Kriege – alles wird damit entschuldigt.

Wirklich lächerlich. Natürlich hat der Kolonialismus viel angerichtet, Ausbeutung, Grausamkeiten, Sklaverei, unvernünftige Grenzen. Aber seit langen Jahren gibt es keine Kolonien mehr und die Menschen dort waren immer noch nicht in der Lage, ihre Armut, den Hunger und die Kriege zu beenden. Im Gegenteil: heute ist es in den meisten Ländern viel schlechter als es in der schlimmsten Zeit des Kolonialismus gewesen ist. Milliarden wurden an diese Länder verteilt, nichts davon ist über geblieben, alles Geld ist veruntreut und gestohlen worden, liegt auf den Konten der Potentaten.

Also liegt es nicht an der Vergangenheit, es liegt an der Gegenwart. Die müßte man ändern und nicht immer nur über den ach so bösen Kolonialismus jammern. Nur: die Menschen in diesen Ländern wird man nicht ändern können.